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Neuburg

11.07.2019

Schaumparty auf der Brandlwiese wird zum Regentanz

Schaum aus der Kanone und Regen von oben konnte den ganz hartgesottenen Schülern auf der Brandlwiese nichts anhaben.
Bild: Marcel Rother

Das Wetter macht der ersten Schüler-Abschlussparty auf der Brandlwiese einen Strich durch die Rechnung. Veranstalter werten „River Beats“ als Erfolg.

Für die Abschlussprüfungen kann man sich vorbereiten, das Ergebnis ist halbwegs planbar. Ganz im Gegensatz zum Wetter, das ist und bleibt unberechenbar – da hilft die beste Vorbereitung nichts. Und vorbereitet waren die Veranstalter der ersten „River Beats“-Party wirklich, da ist ihnen nichts vorzuwerfen (wir berichteten). Das Gelände auf der Brandlwiese schön umzäunt, eine große Bühne, DJ, Getränke- und Essensstände und nicht zu vergessen: eine stattliche Schaumkanone. Eigentlich war alles angerichtet für eine schöne Abschlusssause.

Doch anstatt der ersten Gäste tröpfelte pünktlich zum Einlassbeginn am Donnerstag um 14 Uhr Regen vom Himmel – und das Wetter sollte sich den ganzen Tag nicht ändern. „Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt“, sagte Guido Büttner vom Kreisjugendring (KJR), der die Party ausgerichtet hatte. Bis zum Schluss hoffte er, dass möglichst viele Absolventen der Paul-Winter-Realschule, Maria-Ward-Schule, Wirtschaftsschule und Mittelschule den Weg auf die Brandlwiese finden, denn an sie richtete sich die Abschlussfeier.

River Beats Schaumparty Brandlwiese
16 Bilder
Bilder von der ersten Schaumparty auf der Brandlwiese
Bild: Marcel Rother

Brandlwiese: So viele Schüler kamen zur Schaumparty

70 Schüler aus den vier Schulen hatten sich an der Umsetzung beteiligt. Unter ihnen Sara Varadiosa und Reka Grolyo von der Mittelschule und Melissa Lunzner von der Maria-Ward-Schule. Sie feiern nächstes Jahr ihren Abschluss und halfen in diesem Jahr schon einmal beim Aufbau mit. „Die Idee ist super“, sagen sie. Auch DJ SipPii, alias Josef Reisch, lobt das Gelände. „Da kommt schon fast Festivalatmosphäre auf“, sagte er.

Das Konzept für die Party hat Elisabeth Hagn vom Jugendzentrum Neuburg erarbeitet. Ursprünglich geplant war ein gemeinsames Festival für alle Abschlussklassen in Neuburg nach dem Vorbild des „Tumult!“-Festivals in Ingolstadt. Da die FOS/BOS und das Gymnasium zwischenzeitlich ausgestiegen seien, weil deren Schüler erstens älter seien und zweitens ihren Abschluss früher feierten, beschränkt sich die Abschlussparty in diesem Jahr auf die Schüler der vier genannten Schulen, erklärte Hagn im Vorfeld der Veranstaltung.

River Beats auf der Brandlwiese in Neuburg: Läuft hier ;)

Gepostet von Neuburger Rundschau am Donnerstag, 11. Juli 2019

Die Party wurde zusammen mit den Schülern der jeweiligen Schulen und dem Arbeitskreis Schulabschlussfeiern vorbereitet. Im Arbeitskreis sind das Jugendzentrum Neuburg, der Kreisjugendring, das Jugendparlament, das Stadtteilmanagement, das Traumtheater, die Caritas sowie die Jugendreferentin Doris Stöckl und der Schulreferent Josef Götzenberger vertreten.

Brandlwiese: Das Konzept der Abschlussparty braucht Zeit

Dass sich die Festivalstimmung am Ende doch nicht so ganz einstellen wollte, lag einerseits am Wetter. Andererseits, sagte Büttner vom KJR: „So eine Abschlussfeier braucht Zeit, bis sie sich etabliert.“ Angesichts der widrigen Wetterverhältnisse ist er mit der Premiere zufrieden – rund 250 statt der geplanten 400 Absolventen kamen und feierten friedlich. Das Ergebnis werde er dem Stadtrat vorstellen, dieser entscheidet, ob es im kommenden Jahr eine Fortsetzung von „River Beats“ geben wird. Büttner hofft dies. Wenn es nach ihm geht, feiern dann auch die Schüler der FOS/BOS und des Descartes-Gymnasiums mit. Die Kosten von rund 5000 Euro für die Feier trägt größtenteils das Jugendparlament.

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