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Neuburg

12.07.2019

Wie soll die Schießhaus-/Schützenstraße aussehen?

Die Pavillons an der Schießhausstraße sind Vergangenheit. Aber wie sieht die Zukunft aus?
Bild: Marcel Rother (Archiv)

Im Bauausschuss werden am Montag die neuen Pläne für die Umgestaltung vorgestellt. Außerdem geht es um die Frage, ob ein Schuhladen erweitern darf.

Die öffentliche Sitzung des Bauausschusses, der am Montag ab 16 Uhr im Sitzungssaal des Neuburger Rathauses tagt, verspricht spannend zu werden. Insgesamt 17 Punkte stehen auf der Tagesordnung, darunter ein vieldiskutiertes Thema: Die Sanierung der Unteren Altstadt. Zwei neue Entwürfe wird das Tiefbauamt vorstellen, nachdem ein erster im Juni am Veto der Gremiumsmitglieder gescheitert ist (wir berichteten).

Die neuen Pläne für die Schießhaus- und Schützenstraße sehen mehrere Bäume, einige kleine Grünflächen sowie Grünflächen mit Sitzgelegenheiten und Bäumen als Platzgestaltung vor. Zudem sollen die Gehwege gepflastert und die Straßen neu asphaltiert werden. Die Zahl der Parkplätze soll von derzeit 40 auf 44 steigen. Um die neuen Planungen möglich zu machen, wurde das Budget von 600.000 auf 650.000 Euro für die gesamten Sanierungsmaßnahmen aufgestockt.

Lesen Sie dazu den Kommentar "Neuburgs Untere Altstadt hat mehr verdient" von Marcel Rother.

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Neuburg: Wie soll die Wohnanlage am Siedlerweg aussehen?

Ein weiteres Thema auf der Tagesordnung ist eine Bauvoranfrage für eine Wohnanlage mit 27 Wohneinheiten am Siedlerweg. Dabei sollen ein Baukörper mit sechs Wohneinheiten und ein Baukörper mit 21 Wohneinheiten und Tiefgarage entstehen. In diesem Fall muss der Bauausschuss unter anderem darüber entscheiden, ob das geplante Gebäude die festgesetzten Baugrenzen überschreiten und drei anstatt zwei Vollgeschosse hoch werden darf.

Der Bauausschuss beschäftigt sich außerdem mit einer Anfrage zur Erweiterung eines bestehenden Schuhladens im Längenmühlweg. Das Geschäft soll zur Standortsicherung modernisiert und erweitert werden. Geplant ist eine Vergrößerung der Kinderschuhabteilung und eine Ausweitung des Angebots an Taschen und Textilwaren sowie eine großzügigere Gestaltung der Damenschuhabteilung. Dies würde eine Vergrößerung um rund 330 Quadratmeter auf insgesamt 1130 Quadratmeter Verkaufsfläche bedeuten. Der Bebauungsplan allerdings setzt eine maximale Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern für das Gewerbegebiet fest. Das Gremium muss entscheiden, ob eine Ausnahme erteilt wird.

Soll ein neues Boardinghaus in Neuburg entstehen?

Auch ein Bauantrag zur Errichtung eines Boarding- und Wohnhauses in der Münchener Straße wird am Montag verhandelt. Konkret sind ein Boardinghaus mit zehn Betten und ein Mehrfamilienwohnhaus mit neun Wohneinheiten, eine Tiefgarage und oberirdische Stellplätze geplant. Wegen der geplanten Ausmaße gibt es vonseiten der Nachbarn jedoch Einwände gegen die neue Bebauung.

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