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  3. Ingolstadt: Ingolstädter zahlen vergleichsweise viele Abgaben und Steuern

Ingolstadt
03.04.2024

Ingolstädter zahlen vergleichsweise viele Abgaben und Steuern

Ingolstädter zahlen viele Sozialabgaben.
Foto: Arno Burgi/zb/dpa (Symbolbild)

Bei Menschen, die in Ingolstadt wohnen, besteht eine große Lücke zwischen brutto und netto. Warum ist das so? Und was bedeutet das?

Die Menschen in Ingolstadt verdienen gut – am besten in der Region und auch im bayernweiten Vergleich liegen sie über dem Durchschnitt. Das dürfte am Automobilhersteller Audi und dem verarbeitenden Gewerbe generell liegen, vermutet Experte Ulrich Klaus. Ihr verfügbares Einkommen ist allerdings gerade mal durchschnittlich. Woran liegt das? Das Ingolstädter Hauptamt für Statistik und Stadtforschung ist der Frage nachgegangen.

Ingolstadt: Die Zahlen für die Statistik stammen aus dem Jahr 2021

Das durchschnittliche Primäreinkommen lag am Wohnort Ingolstadt im Jahr 2021, aktuellere Zahlen gibt es nicht, bei 36.309 Euro, berichtet Statistiker Klaus. Der bayernweite Durchschnitt betrug laut Landesamt für Staistik 34.616 Euro. Das Primäreinkommen setzt sich aus Arbeitnehmerentgelt, Einkommen aus Vermögen (unter anderem Zinsen, Aktien, Pacht und Mieten) und Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit zusammen, Beiträge zur Sozialversicherung und Steuern sind davon noch nicht abgezogen. Das verfügbare Einkommen ist, was nach den Abgaben an die Sozialversicherung und nach Steuern übrig bleibt und gespart oder ausgegeben werden kann. Dieses lag in Ingolstadt bei 25.585 Euro und damit höher als in den meisten anderen bayerischen Großstädten, aber niedriger als im Freistaat insgesamt (26.764 Euro). München und das Umland ziehen den bayernweiten Durchschnitt nach oben, erklärt Klaus.

Interessant ist, so der Experte aus dem Amt für Statistik, dass Ingolstadt und Pfaffenhofen beim Primäreinkommen nahezu gleich auf liegen, das verfügbare Einkommen je Einwohner ist im Landkreis Pfaffenhofen, der sich näher an München befindet, aber deutlich höher. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind beide Einkommensarten niedriger als in Ingolstadt. Das Primäreinkommen liegt im Schnitt bei 32.373 Euro, das verfügbare Einkommen bei 25.020 Euro. Bei jemandem, der im Landkreis Eichstätt wohnt beträgt das Primäreinkommen pro Kopf 35.694 Euro, das verfügbare Einkommen 25.952 Euro.

Experte aus Ingolstadt: Einkommen sagt noch nichts über Kaufkraft aus

Die Arbeitnehmerentgelte haben in Ingolstadt einen Anteil von 85 Prozent am Primäreinkommen, sind also sehr stark gewichtet, wie Klaus erklärt. In Bayern liegt dieser Wert bei 75 Prozent. Das Einkommen aus Vermögen, hiervon werden keine Sozialversicherungsbeiträge fällig, liegt unter dem Durchschnitt, hier ist Ingolstadt lediglich auf Platz neun im Freistaat. Das heißt, die Ingolstädter "leisten einen herausragenden Beitrag zur Finanzierung der gemeinschaftlichen Kosten", sagt Klaus. Circa 30 Prozent ihres Primäreinkommens geben die Menschen hier ab, im Schnitt knapp 11.000 Euro je Einwohner im Jahr 2021. Im Landkreis Eichstätt sind es 27 Prozent, dies entspricht 9742 Euro. Im Landkreis Pfaffenhofen liegt der Wert bei 26 Prozent (9446 Euro) und im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen bei 23 Prozent (7353 Euro).

Anders als beim verfügbaren Einkommen nimmt Ingolstadt bei der gesamten Wirtschaftsleistung, dem Bruttoinlandsprodukt, mit 130.509 Euro je Einwohner einen Spitzenwert in Bayern ein, so Klaus. Danach erst folgt der Landkreis München. Und noch eines ist dem Statistiker wichtig: Das Einkommen sage nichts über die Kaufkraft aus, betont Klaus. Hierfür müsse man auch das Preisniveau berücksichtigen, das in Ingolstadt niedriger ist als in München.

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