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  3. Neuburg: Gemeinsam für die Älteren: Das Seniorenteam aus St. Ulrich feiert Jubiläum

Neuburg
16.05.2024

Gemeinsam für die Älteren: Das Seniorenteam aus St. Ulrich feiert Jubiläum

Zum 50-jährigen Jubiläum waren neben dem aktuellen Team auch die Helferinnen der ersten Stunde gekommen: v.l. Traudl Wimmer, Brigitte Wilharm, Elfriede Dann, Pfarrer Gerd Zühlke, Irene Meier, Monika Malejka, Renate Jung, Silvia Smoll und Elisabeth Altmann.
Foto: Seniorenteam St. Ulrich

Der Neuburger Seniorenkreis der Gemeinde St. Ulrich gibt es seit 50 Jahren. Die Anforderungen haben sich seit der Gründung spürbar geändert.

Seit 50 Jahren engagiert sich ein ehrenamtliches Team liebevoll für die Senioren der Pfarrei St. Ulrich. Begegnung, Bewegung und Bildung waren damals wie heute die Kernziele. Kürzlich wurde im Pfarrheim gefeiert, als Überraschungsgäste sangen zur großen Freude der Senioren 35 Kinder aus dem Kindergarten St. Ulrich ein auf den Seniorenkreis umgedichtetes Lied. Zur Jubiläumsfeier waren auch alle noch lebenden Helferinnen der ersten Stunde gekommen. Allen voran die Initiatorin und langjährige Leiterin, Elfriede Dann (84). 

Damals war sie als junge Frau mit ihrer Familie nach Neuburg gekommen, wohin ihr Mann als Soldat versetzt worden war. Sie verlor keine Zeit und begann schon im Ankunftsjahr 1974 sich ehrenamtlich zu engagieren. „Eigentlich wollte ich das gar nicht“, erzählt sie schmunzelnd, „aber Pfarrer Eugen Häußler hat mich überredet, für den Pfarrgemeinderat zu kandidieren“. Sie wurde gewählt, obwohl sie es nicht erwartet hatte, denn „mich kannte ja keiner hier“. Bis heute engagiert sie sich seitdem ununterbrochen in der Pfarrei, aktuell noch im Besuchsdienst für Geburtstagsjubilare ab 70 Jahren. 

Ein Bild aus früheren Jahren: Hier wurde miteinander gesungen. Das Programm nahm früher mehr Raum ein, heute steht die Geselligkeit im Vordergrund.
Foto: Seniorenkreis St. Ulrich

Als es an die Aufgabenverteilung im Pfarrgemeinderat ging, fragte sie, ob es denn schon ein Angebot für Senioren gäbe? Als das verneint wurde, suchte sie sich in ihrer Nachbarschaft ein Team zusammen. „Damals, also 1974 hat man noch selten über die Notwendigkeit der Seniorenarbeit nachgedacht“, sinniert sie. Geselligkeit pflegen, das religiöse Leben vertiefen und Bildung beziehungsweise Information zu vermitteln, waren ihre Ziele. 

Seit 50 Jahren gibt es das Seniorenteam St. Ulrich

Hedwig Sauerlacher (verstorben), Irene Meier, Erika Breisach, Brigitte Wilharm, Traudl Wimmer und Anni Eberle (verstorben) unterstützten sie, backten Kuchen für die Seniorennachmittage, spülten das Geschirr – damals noch mit der Hand – ab, bastelten kleine Geburtstagspräsente für die Senioren, verkleideten sich zu Fasching und boten ein buntes Unterhaltungsprogramm. Dreimal im Jahr begleiteten sie die Senioren auf Ausflügen. Anfangs waren Tagesausflüge angesagt, später Halbtagesausflüge. 

Das Logo des Seniorenteams, die „Frohe Runde“ hat Elfriede Dann (l.) selbst geschaffen; es wird auch von den Nachfolgerinnen um Monika Malejka hochgehalten.
Foto: Andrea Hammerl

Die gibt es heute nicht mehr, ansonsten ist vieles gleichgeblieben. Das Programm tritt allerdings zugunsten der Geselligkeit eher in den Hintergrund. Das Publikum ist älter geworden. Kamen anfangs vor allem Witwen zwischen 60 und 70 Jahren, die Gesellschaft suchten, ist das Gros der Teilnehmer mittlerweile über 80 Jahre alt, einige sogar schon über 90, überwiegend Frauen, einige Männer. „Sie kommen, weil sie alleine sind, sie wollen Zeit miteinander verbringen“, sagt Monika Malejka, die nun den Seniorenkreis gemeinsam mit Renate Jung und Elisabeth Altmann als Team leitet. Die 56-Jährige ist seit 21 Jahren dabei. „Ich habe viel von Frau Smoll profitiert, sie hatte tolle Ideen und unter anderem eine Wandergruppe ins Leben gerufen“, erzählt sie aus ihrer Anfangszeit.

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2002 hatte Elfriede Dann die Leitung an Silvia Smoll abgegeben, seit 2015 gibt es das dreiköpfige Leitungsteam. Ausflüge und Wanderungen sind mittlerweile passé, die Senioren älter und weniger rüstig. Das Team organisiert auch heute noch Vorträge, allerdings haben sich die Themen verändert, von Ratgeberthemen wie Erbschaft, Gesundheit oder Warnung vor Kriminellen hin zu jahreszeitlichen Themen wie Frühling oder Umweltthemen, wie zum Beispiel ein Vortrag über Fledermäuse von Birgit Schwark. 

Neuburger Seniorenteam St. Ulrich gibt Tipps zu Gesundheit oder Erbschaft

Nach wie vor findet der Seniorenkreis jeden zweiten Donnerstag im Monat von 14 bis 16.30 Uhr statt. Los geht es mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, das – eher kurze - Programm folgt frühestens um 15 Uhr. Die Unkosten für Kaffee, Musik und gelegentliche Brotzeiten werden über ein Spendenkörbchen refinanziert, das von den Senioren auf freiwilliger Basis bestückt wird. „Unsere Schatzmeisterin wirtschaftet gut“, lobt Monika Malejka, „Renate Jung war noch nie im Minus“. 

Ein Bild aus den Anfängen des Seniorenteams: Elfriede Dann (l.) bedankt sich bei Rosemarie Ruppert, der Ehefrau des Geschwaderkommodores, für die Einladung des Seniorenkreises ins Offiziers-Casino des Jagdgeschwaders.
Foto: Bundeswehr

Zu Elfriede Danns Zeit war die Zahl der Teilnehmer von anfangs 15 bis 20 schnell auf 70 bis 80 angestiegen. Vor Corona waren es immerhin noch um die 50, heute freut sich Monika Malejka über 30 bis 35 Anwesende. Auch Elfriede Dann ist regelmäßig dabei und lässt sich nun selbst verwöhnen. Die Seniorenarbeit, sagt sie rückblickend, habe sie immer als „Gewinn für mein eigenes Leben“ empfunden. Den Fragen des Älterwerdens will sie nicht ausweichen, sondern sich stellen, schließlich habe jede Altersstufe ihre Licht- und Schattenseiten.

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