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15.02.2020

Schwarz statt grün

Schwarz statt grün ist das neue Mofa-Schild für 2020.
Bild: Arno Burgi/dpa

Mofa-Fahrer brauchen ab dem 1. März 2020 ein neues Versicherungsschild

Ende Februar wird wieder heftig in den Garagen und Kellern geschraubt. Denn ab dem 1. März 2020 ist die Farbe der neuen Mofa-Schilder schwarz statt bisher grün. Wer dann noch mit dem alten Kennzeichen fahre, habe keinen Versicherungsschutz mehr und mache sich außerdem strafbar, informiert Karl Aumiller, Sprecher des Bezirksverbandes Augsburg im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), in einer Pressemitteilung.

Ein neues Schild, ein Jahr lang gültig, sei für etwa 50 bis 130 Euro bei Versicherungen zu haben. Der Haftpflichtschutz für Zweiräder leiste bei finanziellen Ansprüchen von Geschädigten nach einem Unfall Schadensersatz bei Sach- und Vermögensschäden beziehungsweise falls eine Person verletzt worden sein sollte. Aumiller stellt klar, dass für alle motorisierten Zwei- und Vierräder bis 50 Kubikzentimeter Hubraum ein Versicherungsschild Vorschrift sei. Das gelte für Mofa und Leichtmofa, Moped oder auch Kleinkrafträder und sogar für Krankenrollstühle, wenn sie schneller seien als sechs Stundenkilometer.

Werde ein dreirädriges Kleinkraftrad oder vierrädriges Leicht-Kfz (nicht zu verwechseln mit einem sogenannten Quad), beide mit Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern, mit Mofa-Kennzeichen gefahren, koste die Versicherung einen Zuschlag. Auch die seit vergangenem Jahr als Elektrokleinstfahrzeuge zugelassenen E-Scooter benötigten einen Versicherungsnachweis, so die Pressemitteilung. Anders als bei Mofas werde kein Blechschild am Heck des E-Scooters angeschraubt, sondern der Versicherungsnachweis in Form eines Stickers gut sichtbar hinten aufgeklebt. Eine weitere Besonderheit von E-Scootern sei, dass sie bereits ab dem 14. Lebensjahr von Jugendlichen gefahren werden dürfen. Fußgängerwege sind für die E-Scooter tabu, sie müssen Radwege oder – falls diese fehlen – die Straße benutzen. Für die sogenannten S-Pedelecs, die rein elektrisch ohne Muskelkraft über sechs Stundenkilometer beziehungsweise mit Tretunterstützung bis maximal 45 Stundenkilometer schnell sein können, sei ebenfalls eine gesonderte Haftpflichtversicherung und ein neues Versicherungskennzeichen notwendig, so die Mitteilung weiter. (pm)

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