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  3. Zu viele Pestizide gespritzt? Landwirt verliert EU-Fördergeld

Donau-Ries/Augsburg
28.11.2023

Zu viele Pestizide gespritzt? Landwirt verliert EU-Fördergeld

Einem Landwirt werden Fördergelder gestrichen, weil er Pestizide spritzte. Der geht gerichtlich dagegen vor.
Foto: Patrick Pleul, dpa

Plus Einem Landwirt wird vorgeworfen, Pestizide gespritzt zu haben. Doch der beteuert seine Unschuld. Die Fördergelder werden ihm dennoch teilweise gestrichen.

Weil das Gericht den Fehler bei einem 49-Jährigen aus einer Riesgemeinde sieht und nicht bei der Aufsichtsbehörde, muss der Landwirt auf rund 3000 Euro Fördergeld verzichten. Der Mann, der gegen einen entsprechenden Bescheid geklagt hatte, zog diese Klage am Ende einer Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Augsburg zurück, das Verfahren wurde eingestellt. Der Landwirt soll im Herbst 2020 im Zuge regulärer Feldarbeit unberechtigt auch Randstreifen an seinen Äckern gegen Unkraut „abgespritzt“ haben.

Oktober 2020, der 49-jährige Nebenerwerbslandwirt fährt zu seinen Äckern im Kreis Donau-Ries hinaus. Dabei entdeckt er, dass die Randstreifen zwischen den Feldern und der Straße sowie einem Wasserlauf mit Unkrautvernichtungsmittel abgespritzt worden seien. So schildert er es dem fünfköpfigen Gericht unter Vorsitz von Richter Alex Glaser. Um seine Unschuld an dem Umweltvergehen zu dokumentieren, habe er sofort das Landwirtschaftsamt in Nördlingen sowie die Polizei verständigt, so der Mann. Mitarbeiter beider Stellen seien auch umgehend erschienen, um Spuren zu sichten, Fotos anzufertigen, eine Bodenprobe zu ziehen.

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