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  3. Landsberg: Tatort-Regisseur Tom Bohn äußert sich zu #allesdichtmachen

Landsberg
05.05.2021

Tatort-Regisseur Tom Bohn äußert sich zu #allesdichtmachen

Tom Bohn bei einer Preisverleihung 2020 im Stadttheater. Jetzt reagiert der Landsberger Regisseur auf Kritik.
Foto: Thorsten Jordan (Archivfoto)

Plus Als Teil der Künstler-Aktion #allesdichtmachen äußert sich der Landsberger Regisseur Tom Bohn zu den Vorwürfen, die ihm und seinen Kollegen gemacht werden.

Heftige Kritik an der Bundesregierung, Verschwörungsmythen, Kommentare wie „Wacht endlich auf“: Besonders im Messengerdienst Telegram werden die Corona-Krise und ihre Folgen von selbst ernannten „Querdenkern“ diskutiert. Und seit einigen Tagen geht es auch um die Aktion #allesdichtmachen. Deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler, darunter „Tatort“-Star Jan Josef Liefers oder Volker Bruch („Babylon Berlin“), hatten in satirisch gemeinten Videos Corona-Maßnahmen kritisiert. Ihnen wurde daraufhin vorgeworfen, „Querdenkern“, Verschwörungsideologen oder Rechtspopulisten in die Hände zu spielen.

Till Brönner nimmt Jan Josef Liefers in Schutz

Nun werden immer mehr Hintergründe über das Entstehen der Aktion bekannt – und nach scharfer Kritik an den Beteiligten werden auch Stimmen lauter, die sie verteidigen. Zu den Verteidigern zählen der Landsberger Regisseur Tom Bohn ebenso wie Jazz-Musiker Till Brönner. Brönner, der sich bereits zuvor besorgt über die Lage der Kulturschaffenden während der Corona-Pandemie geäußert hatte, sagte jetzt über #allesdichtmachen: „Man kann Menschen wie Ulrich Tukur oder Jan Josef Liefers nicht unterstellen, dass sie alle abgedriftet sind, sondern darf durchaus neugierig sein, warum gerade sie mit von der Partie waren.“ Mit abgedriftet meinte er den Vorwurf, sie seien Verschwörungsgläubige oder gar selbst „Querdenker“.

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