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Frankreich

01.09.2020

Satiremagazin Charlie Hebdo legt Mohammed-Karikaturen neu auf

Mit dem Hashtag "JeSuisCharlie" zeigten Menschen Solidarität nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo.
Bild: Fred Scheiber, dpa

17 Menschen starben bei einem Anschlag auf Charlie Hebdo. Die Attentäter fühlten sich von Mohammed-Karikaturen beleidigt. Jetzt beginnt der Prozess.

Charlie Hebdo veröffentlicht anlässlich des Pariser Strafprozesses um den tödlichen Terroranschlag gegen das Satiremagazin erneut Mohammed-Karikaturen. Das Sonderheft solle am Mittwoch erscheinen, teilte das Blatt am Dienstag auf Twitter mit. Es trägt den Titel "Tout ça pour ça", was sich etwa mit "All das wegen so etwas" übersetzen lässt.

Am Mittwoch beginnt in Paris auch der Prozess gegen mutmaßliche Helfer der Anschlagsserie rund um "Charlie Hebdo" im Januar 2015. Insgesamt starben damals 17 Menschen, auch die drei islamistischen Täter wurden erschossen.

Charlie-Hebdo-Prozess historisch für Frankreich

Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin nannte den Prozess historisch. Das Land wird seit Jahren von islamistisch motivierten Terrorakten erschüttert - mehr als 250 Menschen kamen dabei ums Leben.

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"Wir werden niemals kuschen. Wir werden niemals aufgeben", erklärte Charlie-Hebdo-Herausgeber und Karikaturist Laurent Sourisseau alias Riss laut französischer Nachrichtenagentur AFP. Demnach bringt das Blatt erneut zwölf Zeichnungen, die ursprünglich im Jahr 2005 von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten veröffentlicht und ein Jahr später von Charlie Hebdo übernommen wurden.

Mohammed-Karikatur in neuem Charlie-Hebdo-Heft

Daneben zeige das neue Heft auch eine Karikatur des islamischen Propheten, die vom Zeichner Cabu stamme, der bei dem Terroranschlag 2015 getötet wurde. Mohammed-Karikaturen galten damals als Hintergrund der Attacke auf die Redaktion. (dpa)

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