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Tatort aus München
25.03.2019

Warum gestern nur eine Tatort-Wiederholung lief

Kommissar Ivo Batic (Miroslav Nemec) geht im Tatort heute Abend verletzt zu Boden. Die Folge ist eine Wiederholung aus April 2017.
Foto: Hagen Keller/BR/X Filme, dpa

Statt einer neuen Folge zeigte das Erste gestern Abend mit "Der Tod ist unser ganzes Leben" einen "alten Tatort" aus München. Der Grund: das Programm von RTL.

Für viele gehört der "Tatort" am Sonntag zum perfekten Abschluss eines Wochenendes dazu. Doch gestern Abend zeigte das Erste mit dem Fall "Der Tod ist unser ganzes Leben" eine "Tatort"-Folge aus München, die bereits im April 2017 erstmals ausgestrahlt wurde. Worum es in dem Fall ging, lesen Sie in unserem Schnellcheck von damals: "Der Tod ist unser ganzes Leben": Kritik zum München-Tatort

Der Grund für die Wiederholung des München-"Tatorts" war auf RTL zu sehen. Denn dort lief gestern Abend ab 20 Uhr das EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Deshalb, so heißt es vonseiten der ARD, habe man sich ganz bewusst für eine Wiederholung entschieden.

"Tatort" gestern: "Der Tod ist unser ganzes Leben" war Wiederholung

Im Tatort "Der Tod ist unser ganzes Leben" ermitteln die Münchner Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) gegen einen Mörder. Der wird zu Beginn der Folge bereits verhaftet. Die Kommissare können ihn überführen, weil er kurz nach seinem zweiten Mordversuch von einer Überwachungskamera gefilmt wird. Doch das ist erst der Auftakt.

Bei der Überführung des Angeklagten aus der Untersuchungshaft zu seinem Prozess geht etwas schief. Am Ende sind noch mehr Menschen tot - und Kommissar Batic liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Sein Kollege Franz Leitmayr versucht herauszufinden, was passiert ist und warum Batic ihm nicht immer die Wahrheit gesagt hat. Die Folge: Eine waschechte Beziehungskrise zwischen den beiden Münchner "Tatort"-Kommissaren Batic und Leitmayr.

Die Folge hatte bei ihrer Erstausstrahlung im April 2017 rund 7,27 Millionen Zuschauer. Ein Sprecher der ARD erklärte, mit der Wiederholung habe man den Zuschauern die Entscheidung zwischen Fußball und "Tatort" einfacher machen wollen. Immerhin: So hatten diejenigen eine Chance, die den "Tatort" aus München 2017 verpasst und keine Lust auf Fußball hatten. (AZ)

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Die Diskussion ist geschlossen.

25.03.2019

Bei 8000 Millionen (8 Milliarden) € Einnahmen (GEZ-Zwangsgebühr) muss man schon ein bißchen sparen, damit´s für die dicken Gehälter reicht!

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25.03.2019

Das heißt doch wohl im Klartext: das Programm eines Senders hängt vom Programm anderer Sender ab. Da muß wohl nicht weiter kommentiert werden.

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