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Cannabis
01.03.2024

Cannabis-Legalisierung in Deutschland: So viele Pflanzen sind im Eigenanbau erlaubt

Polizisten untersuchen eine Hanfplantage: Wie wird in Deutschland der Eigenanbau von Cannabis geregelt sein?
Foto: Polizeidirektion Dresden, dpa (Archivbild)

Cannabis-Konsum wird - in Teilen - in Deutschland erlaubt. Die Bundesregierung knüpft das Vorhaben an Bedingungen. Auch Eigenanbau ist künftig nicht mehr kriminell.

Die Cannabis-Legalisierung in Deutschland wird umgesetzt. Ein entsprechender Gesetzesentwurf hatte das Kabinett jüngst passiert. In Kraft treten soll es nun zum 1. April 2024. Was zum künftigen Eigenanbau von Cannabis geplant ist im Überblick.

Welche Ziele werden mit der Legalisierung von Cannabis verfolgt?

Das Bundesgesundheitsministerium klärt in einer Mitteilung über die Hintergründe der erwogenen Maßnahmen auf. Demnach findet die Umsetzung der Cannabis-Legalisierung in Deutschland vor dem Hintergrund langjähriger Probleme statt, die gerade Jugendlichen und teilweise sogar Kindern ernste, gesundheitliche Konsequenzen bereiteten. Mit einer regulierten Zulassung von Gras soll diese bedenkliche Entwicklung mittelfristig gestoppt werden. Folgende Ziele stehen im Vordergrund:

  • Qualität zu kontrollieren
  • Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindern
  • Jugendschutz
  • Gesundheitsschutz für Konsumentinnen und Konsumenten bestmöglich gewährleisten
  • Eindämmung des Schwarzmarktes

Wichtig: Obwohl überall von Cannabis-Legalisierung gesprochen wird, handelt es sich im Kern allerdings nur um eine Teil-Legalisierung, weil sowohl der Besitz, als auch der Anbau von Cannabis beschränkt wird. Zudem gilt weiterhin ein Cannabis-Verbot für Minderjährige und die Abgabe von Cannabis und auch der Pflanzen wird über Cannabis-Clubs geregelt und auch kontrolliert. 

Cannabis in Deutschland: Wird auch der Eigenanbau legal?

Durch das Gesetz wird auch der Eigenanbau von Cannabis für den Privatgebrauch möglich gemacht. Laut der Website des Bundesgesundheitsministeriums wird demnach jede Person in der Lage sein, bis zu drei weibliche Cannabispflanzen anzubauen. Dieser Anbau wird ab April erlaubt sein, vorausgesetzt, man ist mindestens 18 Jahre alt. Es wird erlaubt sein, bis zu 50 Gramm getrocknetes Cannabis aus eigenem Anbau zu Hause zu besitzen. Die Pflanzen müssen vor dem Zugriff von Kindern und Jugendlichen geschützt werden.

Die geplanten Cannabis Clubs, die ab 1. Juli 2024 starten dürfen, dürfen legal Saatgut erwerben und ihren Mitgliedern maximal sieben Samen oder fünf Stecklinge pro Monat zur Verfügung stellen. Die Abgabe von Samen und Stecklingen an Nichtmitglieder wird jedoch verboten sein. In den Clubs wird Cannabis gemeinschaftlich angebaut. Dafür sind bestimmte Mengenvorgaben geplant: Erwachsene dürfen pro Ausgabe maximal 25 Gramm bekommen. Auf den ganzen Monat gesehen sind es maximal 50 Gramm. 18- bis 21-Jährige erhalten maximal 30 Gramm mit einer Wirkstoffkonzentrationsbegrenzung von zehn Prozent THC pro Monat. Damit die vorgegebenen Mengen nicht überschritten werden, sind Mitgliedschaften in mehreren Clubs verboten. 

Cannabis-Legalisierung in Deutschland: Wie geht es nun weiter?

Bis Cannabis im Eigenanbau gezüchtet werden durfte, hat es eine ganze Weile gedauert. Nachdem die Bundesregierung den Gesetzesentwurf vorgelegt hat, wurde das Gesetz zunächst im Herbst 2023 im Bundestag und im Bundesrat diskutiert. Am 23. Februar 2024 wurde es im Bundestag beschlossen. Das Gesetz zur Legalisierung des Eigenanbaus von Cannabis in Deutschland wird nun ab 1. April 2024 gelten. 

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Übrigens: In anderen Ländern ist Cannabis teilweise bereits entkriminalisiert. Und auch bei manchen Krankheiten kann der Konsum von Cannabis helfen.