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Klimawandel
28.05.2024

Beeinflusst der Klimawandel Turbulenzen im Flugzeug?

Eine Passagiermaschine der Qatar Airways ist im Luftraum der Türkei in schwere Turbulenzen geraten. Zwölf Menschen an Bord des Flugzeugs der Airline Qatar Airways seien verletzt worden, teilte der Flughafen Dublin am Sonntag mit.
Foto: Federico Gambarini, dpa

Die Nachrichten über Vorfälle in Flugzeugen wegen Turbulenzen häufen sich. Wie es dazu kommt und inwiefern ein Zusammenhang mit der Klimakrise besteht.

"Turbulenzen: Ein Toter, viele Verletzte." So lautete eine Schlagzeile in vielen Medien, auch in unserer Zeitung, in der vergangenen Woche. Am Dienstag hatte es heftige Turbulenzen auf einem Flug von London-Heathrow nach Singapur gegeben. Ein 73-jähriger Brite starb, vermutlich an einem Herzinfarkt, Dutzende weiterer Menschen wurden im Flieger verletzt.

Am Sonntag kam es dann zu einem ähnlichen Vorfall. Bei einem Flug von Doha nach Dublin brachte die Luftmassen eine Passagiermaschine über der Türkei aus der Bahn, wie der Flughafen Dublin mitteilte. Zwölf Menschen an Bord des Flugzeugs der Airline Qatar Airways seien verletzt worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Acht mussten demnach nach Ankunft in der irischen Hauptstadt ins Krankenhaus gebracht werden. Qatar Airways zufolge handelte es sich um leichtere Verletzungen.

Passagiere berichteten von einem plötzlichen Absacken des Flugzeugs, das etwa 20 Sekunden lang gedauert haben soll. Zu dieser Zeit seien gerade Mahlzeiten ausgeteilt worden. Die Crew-Mitarbeiter seien buchstäblich in die Luft abgehoben, sagte ein Mann einem irischen Sender. Andere berichteten von Panik und Chaos in der Kabine, überall sei Essen herumgeflogen.

Gewitter oder unterschiedlich warme Luft verursacht Turbulenzen

Auf Flügen kommt es immer wieder zu Turbulenzen. Wer bereits in einem Flugzeug saß, weiß, dass die Besatzung auch regelmäßig daran erinnert, stets angeschnallt zu bleiben, auch wenn das Anschnallsymbol nicht die gesamte Flugzeit über leuchtet. Im Juni des vergangenen Jahres erlitten zwei Crewmitglieder eines British-Airways-Flugs Knochenbrüche, als ihre Maschine auf dem Weg von Singapur nach London über dem Golf von Bengalen – also grob in derselben Gegend wie der Flieger vergangene Woche – in unruhige Luftmassen geriet.

Turbulenzen können unterschiedliche Ursachen haben, wie Thomas Gerz vom Institut für Physik der Atmosphäre am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Spiegel erklärt. Grundsätzlich entstehen sie durch verwirbelte Luftmassen, die aus unterschiedlichen Richtungen oder mit verschiedenen Geschwindigkeiten oder Temperaturen aufeinandertreffen. Bei einem sich aufbauenden Gewitter beispielsweise stoßen die warmen Luftmassen von unten auf kalte Luftmassen von oben. Dieses Wetterphänomen können der Pilot oder die Pilotin umfliegen oder immerhin die Crew und Passagiere vorwarnen, damit sich diese setzen und anschnallen. Auch oberhalb von Gebirgen oder bei Quellwolken kann es zu verwirbelter Luft kommen, die Unruhe im Flugzeug verursacht.

Kommen die Turbulenzen aber plötzlich und ohne Vorwarnung, weil sie nicht mit den Augen erkennbar sind, wird von "Clear-Air Turbulences" (CAT), also Klarluft-Turbulenzen, gesprochen. "Nicht sichtbare Turbulenz tritt oft im Zusammenhang mit Gebirgszügen, am Rande des Jetstreams in den mittleren Breiten und in der Nähe von Gewittertürmen auf", sagt Gerz. Um eine solche CAT handelte es sich möglicherweise auch bei dem Flug in Richtung Singapur. Dies ist allerdings noch nicht bestätigt.

Studie: Klimawandel könnte mehr Turbulenzen verursachen

Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich Turbulenzen aufgrund des Klimawandels bereits gehäuft haben. Dies stellten Wissenschaftler der University of Reading in Großbritannien fest und veröffentlichten im vergangenen Jahr ihre Ergebnisse in einem entsprechenden Papier. In der Studie analysierten die Forscher die Daten der globalen Trends der nicht CAT in den Jahren 1979 bis 2020. Daraus ergaben sich "eindeutige Hinweise auf einen starken Anstieg in den mittleren Breiten" auf der Höhe von Reiseflugzeugen, wie die Forschenden schreiben. Über dem Nordatlantik etwa seien die mittleren Klarluft-Turbulenzen um bis zu 37 Prozent gestiegen, die schweren CAT um bis zu 55 Prozent.

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