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Tirol: Beliebte Alpenstraße bleibt bis 2030 gesperrt – gibt es Auswirkungen?

Österreich

Tirol: Beliebte Alpenstraße bleibt bis 2030 gesperrt – gibt es Auswirkungen?

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    In malerischen Serpentinen schlängelt sich die Silvretta-Hochalpenstraße durch die Tiroler Berglandschaft. In den kommenden Jahren bleibt die beliebte Verkehrsroute jedoch gesperrt.
    In malerischen Serpentinen schlängelt sich die Silvretta-Hochalpenstraße durch die Tiroler Berglandschaft. In den kommenden Jahren bleibt die beliebte Verkehrsroute jedoch gesperrt. Foto: irakite, stock.adobe.com (Archivbild)

    Ob Wintersportler, Wanderer oder Familienurlauber: Die Tiroler Berglandschaft zieht rund ums Jahr zahlreiche Besucher an. Viele von ihnen reisen mit dem Auto an und genießen unterwegs die Aussicht, die sich bei der Fahrt durch die Berge bietet. Als besonders beliebte Strecke gilt die Silvretta-Hochalpenstraße zwischen Vorarlberg und Tirol. Doch seit 2024 ist die Panoramaroute gesperrt – und mit einer Wiedereröffnung ist nicht vor 2030 zu rechnen, wie jetzt bekannt wurde. Welche Gründe stecken hinter der Sperrung und worauf müssen sich Autofahrer und Urlauber in der Region einstellen?

    Silvretta-Hochalpenstraße in Tirol bis 2030 gesperrt: Was ist die Ursache?

    Grund für die langfristige Sperrung der Silvretta-Hochalpenstraße sind Sicherheitsbedenken im Hinblick auf gefährliche Geländebeschaffenheiten, gab das Betreiberunternehmen der Straße, Illwerke Vkw, in einer Pressemitteilung an. Im Sommer 2024 war die Straße nach Felsstürzen und Murenabgängen erstmals für den öffentlichen Verkehr geschlossen worden. Die Betreiber hätten anschließend Sicherungsmaßnahmen vorgenommen, sich jedoch nach einem weiteren Ereignis im Juli 2025 dazu entschieden, die Passstraße vorerst nicht zu öffnen. Im darauffolgenden Herbst sei dank geologischer Modellrechnungen absehbar gewesen, dass die Sperrung auch 2026 bestehen bleiben würde. Ein nun beschlossenes Sicherheitskonzept sieht die Wiedereröffnung der Silvretta-Hochalpenstraße erst für das Jahr 2030 vor.

    In der Zwischenzeit soll die Strecke umfassend abgesichert werden. Nach Angaben der Illwerke Vkw müssen hierzu in mehreren Bereichen Straßenumlegungen vorgenommen und Schutzdämme errichtet werden. Bis zum Sommer 2026 soll die Detailplanung für das Vorhaben abgeschlossen sein. Der Baubeschluss des Aufsichtsrats ist für März 2027 geplant und die erforderlichen Bauarbeiten sind anschließend bis 2029 angesetzt. Im Sommer 2030 könnte die Panoramastraße dann voraussichtlich wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden.

    Die mautpflichtige Passstraße gilt laut dem ADAC als eine der beliebtesten Gebirgsstraßen in der Region und ist besonders bei Motorradfahrern gefragt. Sie startet auf über 1000 Höhenmetern und schlängelt sich auf einer Strecke von rund 22 Kilometern in 34 Serpentinen von Partenen im vorarlbergischen Montafon bis nach Galtür im Tiroler Paznauntal. Die Straße führt zudem an zwei Stauseen entlang – sowohl der Vermuntsee als auch der Silvrettasee bieten sich für einen kurzen Zwischenstopp an. Am höchsten Punkt der Route liegt die Bielerhöhe auf 2032 Metern, von der aus zahlreiche Wanderungen und Hochgebirgstouren starten. Vor allem im Sommer ist die Hochalpenstraße stark frequentiert.

    Welche Auswirkungen hat die Sperrung der Alpenstraße für Tirol-Urlauber?

    Was genau bedeutet die weiterbestehende Sperrung der Passstraße für Touristen und Einheimische in der Region? Hier gibt der Betreiber zumindest teilweise Entwarnung. Denn von der Tiroler Seite kommend, kann man die Bielerhöhe zumindest im Sommer weiterhin problemlos mit dem Auto erreichen. Wer die Straße von Landeck aus über das Paznauntal befährt, kommt sogar bis zum Vermuntsee kurz nach der Bielerhöhe – erst dort beginnt der gesperrte Abschnitt. Für den Zeitraum der Sperrung entfällt auf dieser Strecke sogar die Mautpflicht, wie Gerd Wegeler aus dem Vorstand der Illwerke Vkw erklärt.

    Und auch von der Vorarlberger Seite soll ein Zugang auf die Bielerhöhe bestehen bleiben – allerdings nicht für Auto- und Motorradfahrer. Die einzige Verbindung ist die Vermuntbahn aus Partenen, die für gewöhnlich nur in der Wintersaison betrieben wird, künftig aber auch im Sommer geöffnet bleibt. Weiterführende Informationen zur aktuellen Lage rund um die Sperrungen und Bauarbeiten werden auf der offiziellen Website der Silvretta-Hochalpenstraße veröffentlicht.

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