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  3. Überschwemmungen: Nach den schweren Unwettern ist in Kärnten der Tourismus eingebrochen

Überschwemmungen
17.08.2023

Nach den schweren Unwettern ist in Kärnten der Tourismus eingebrochen

Nach einem neuen Erdrutsch am Wochenende in Kärnten liegt dieses Auto unweit eines Hauses auf dem Dach, während im Hintergrund Aufräumarbeiten mit einem Bagger stattfinden.
Foto: Arno Pusca, Bundesheer/APA/dpa

Überschwemmungen haben heftige Schäden in Slowenien und Südösterreich verursacht. Nun sagt ein Tourismus-Experte, dass die Buchungslage zum Teil "bei null" liege.

Großflächige Überschwemmungen, Murenabgänge und Hangrutsche, ganze Landstriche, die von der Umgebung abgeschnitten sind – die massiven Unwetter, die kürzlich Südösterreich und Slowenien heimsuchten, haben Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Und während die Aufräumarbeiten laufen, sind in den sozialen Medien seit dem vergangenen Wochenende erneut Videos von Wassermassen und Sturzfluten zu sehen. Nicht nur in Kärnten und der Steiermark, auch in Tirol sind die Böden durch die vielen Niederschläge derart gesättigt, dass jedes Sommergewitter neue Überflutungen auslöst. Das Unwetter aber dürfte, abseits der materiellen Schäden, vor allem in den beliebten Urlaubsgebieten im Süden Österreichs einen nachhaltigen Negativeffekt haben: Vor allem deutsche Touristen überlegen zweimal, ob sie ihren Urlaub wirklich in Kärnten verbringen wollen. 

„Die Bilder der Unwetterkatastrophe haben natürlich ihren Effekt auf die Überlegungen von buchungswilligen Gästen“, sagt dazu Wolfgang Kuttnig. Der Geschäftsführer für Tourismus und Freizeit in der Kärntner Wirtschaftskammer steht nun vor der Aufgabe, das Geschäft für die verbliebene Saison irgendwie zu retten. Nicht nur in den betroffenen Regionen, auch darüber hinaus seien nach den Unwettern die Buchungen massiv eingebrochen, sagt Kuttnig. „Im Süden ist die Buchungslage stellenweise komplett auf null eingebrochen.“ Dutzende Campingplätze seien in der Region überschwemmt worden, mit fatalen Folgen für die Betreiber.

Das Unwetter hat in den Karawanken die Stützen einer Bergbahn versetzt

Auf der Petzen, einem beliebten Mountainbike-Ressort in den Karawanken nahe der slowenischen Grenze, hatten die Unwetter die Stützen der Bergbahn versetzt. Auf den Berg zu kommen ist nach wie vor nicht möglich. Für die Hotels und Restaurants in der Gegend bedeutet das einen Totalausfall. Demgegenüber habe sich die Situation im Kärntner Seengebiet mittlerweile leicht erholt. Die Gäste kämen langsam zurück, sagt Kuttnig.

Den Grund für den merklichen Buchungsrückgang auch dort, wo die Unwetter keine Schäden angerichtet hatten, erklärt er sich durch die Macht der sozialen Medien: „Je weiter weg man von Kärnten ist, umso trügerischer ist der Eindruck über die tatsächliche Situation vor Ort.“ Tatsächlich werden die Kärntner noch einige Zeit benötigen, um die Schäden an der Infrastruktur in den Tourismusgebieten zu beheben: Viele Kilometer Rad- und Wanderwege müssen überprüft und instand gesetzt werden. Dafür muss das Land Kärnten Geld in die Hand nehmen. Nur für die Reparaturarbeiten stellt ein Notfallfonds eine Viertelmillion Euro zur Verfügung. 

Der Tourismus-Experte fordert vom Bund mehr Geld für Werbung

Um die Gäste zurückzuholen, brauche es aber viel mehr, sagt Tourismus-Experte Kuttnig. Zwar habe das Land Kärnten rund 350.000 Euro für Sonderwerbung freigegeben. Um mit internationalen Kampagnen deutsche Urlaubswillige zu erreichen, reiche das aber bei Weitem nicht. Kuttnig fordert vor allem den Bund auf, über die Österreich-Werbung mehr Mittel zur Verfügung zu stellen. Bisher seien von dort lediglich 100.000 Euro zur Verfügung gestellt worden. 

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In Österreich ist aufgrund der massiven Schäden zudem eine Diskussion über eine Unwetter-Pflichtversicherung entbrannt. Geschädigte erhalten aus der Hausratsversicherung in der Regel nur einen pauschalen Betrag. Der Rest kommt aus dem Katastrophenfonds des Bundes. Um den zu entlasten, fordert die Versicherungsbranche eine Naturkatastrophen-Pflichtversicherung. Eine solche habe Vor- und Nachteile, die man diskutieren müsse, sagte dazu Österreichs ÖVP-Finanzminister Magnus Brunner vergangene Woche. Die Unwetter zeigen vor allem eines: Österreichs Tourismus ist verwundbar – aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels. 

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