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Vitamine
01.03.2024

Vitamin D3 und K2: Warum sollte man sie nicht immer zusammen nehmen?

Foto: Christin Klos, dpa

Vitamin D und K gelten als absolutes Dream-Team. Es gibt etliche Kombipräparate mit beiden Nährstoffen. Aber ist das sinnvoll?

Vitamin D und Vitamin K sind beides fettlösliche Vitamine und können vom Körper gespeichert werden. Obwohl in Deutschland vor allem im Winter die Gefahr besteht einen Vitamin-D-Mangel zu entwickeln, hat die Einnahme auch ihre Tücken. Da der Bedarf sehr individuell ist, sollten ab einer Dosierung von 2000 IE erst die Laborwerte geprüft werden, um zu wissen, wie viel der Körper wirklich braucht. Häufig wird empfohlen, Vitamin D und K immer zusammen einzunehmen. Stimmt das?

Kurze Begriffsklärung: Warum heißt es Vitamin D3 und K2?

Vitamin D hat genau wie Vitamin K verschiedene Formen. Beides sind eigentlich Sammelbegriffe. Nahrungsergänzungsmittelhersteller nutzen unterschiedliche Begriffe, vor allem bei Kombipräparaten mit Vitamin D und K werden häufig die Formen "D3" und "K2" benannt. Die Unterschiede liegen in der chemischen Form und der entsprechenden unterschiedlichen Wirkung im Körper.

Vitamin D hat verschiedene Formen, die wichtigsten sind laut der Alta Klinik Vitamin D2 und D3. Wenn in Fachbüchern und Co. von "Vitamin D" die Rede ist, ist "Vitamin D3" gemeint. D3 wiederum hat drei verschiedene Hauptformen. Die praktizierende Ärztin und Stoffwechselexpertin Helena Orfanos-Boeckel nennt in ihrem Buch "Nährstofftherapie" folgende:

  • Das Vor-Vitamin-D: Cholecalciferol
  • Das modulierende Vitamin-D-Hormon: Calcidiol
  • Das aktive Vitamin-D-Hormon: Calcitriol

Das Vor-Vitamin-D Cholecalciferol wird vorerst in der Haut gespeichert, bevor es in der Leber zu Calcidiol und später zu Calitriol umgewandelt wird. 

Auch Vitamin K ist ein Sammelbegriff. Die Formen K1 und K2 unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit. Hier der Überblick:

  • Vitamin K1 sorgt für das Gleichgewicht bei der Blutgerinnung. Ein Mangel kann sich unter anderem an verstärkten Blutungen oder blauen Flecken äußern.
  • Vitamin K2 ist wichtig für den Calcium-Stoffwechsel. Ein Mangel wirkt sich negativ auf die Gefäße und Knochen aus. Deshalb wird K2 häufig in Kombipräparaten mit Vitamin D verwendet.

Eine Überdosierung mit Vitamin K ist selten, eher ein Mangel ist das Problem. Laut Helena Orfanos-Boeckel haben viele Patienten in ihrer Praxis einen K2-Mangel, K1 muss selten supplementiert werden.

Vitamin D3 und K2: So wirken sie zusammen

Der Vitamin-D-Haushalt ist abhängig von anderen Stoffen. Dazu gehört auch Vitamin K2, wie Helena Orfanos-Boeckel in ihrem zweiten Buch "Nährstofftherapie - der Praxisleitfaden" schreibt. Dabei ist aber nicht nur Vitamin K wichtig. Vor allem Calcium reguliert nämlich das Vitamin-D-System. Auch Bor und Magnesium spielen eine wichtige Rolle. Das sind die "Hauptfreunde" von Vitamin D3:

  • Calcium
  • Magnesium
  • Bor
  • Vitamin K2

Vitamin D und K sind unerlässlich für den Calciumhaushalt im Körper. Sie müssen in Gewebe und Zellen gleichzeitig vorhanden sein, damit Calcium richtig in den Knochen eingelagert werden kann. Sie arbeiten also zusammen, um die Knochen stärker zu machen. Laut der Sportärztezeitung hilft Vitamin D bei der Steuerung eines wichtigen Proteins für die Knochen, das aber nur wirkt, wenn es von Vitamin K aktiviert wird. Studien zeigen außerdem, dass Vitamin D und K2 zusammen den Blutzuckerspiegel verbessern können.

Solle man Vitamin D und K2 immer zusammen nehmen?

"Vitamin D und K2 arbeiten im Körper zusammen an der Gesundheit, müssen deswegen aber nicht gleichzeitig geschluckt werden", schreibt die Ärztin in ihrem Ratgeber. Bei einem Vitamin-K2-Mangel rät Helena Orfanos-Boeckel zu Beginn der Therapie sogar von Kombipräparaten ab, da beide Nährstoffe individuell ausgemessen und eingestellt werden müssen. Nur mit einer Labordiagnostik können geeignete Dosierungen errechnet werden. Erst wer seinen Bedarf genau kennt, sollte laut der Ärztin über Kombimittel nachdenken. In den Präparaten können Inhaltsstoffe in zu niedrigen Dosierungen für das jeweilige Problem eingestellt sein, oder es sind Inhaltsstoffe enthalten, die für den Patienten nicht nötig sind. 

Trotzdem können Kombipräparate einen positiven Nutzen haben, vor allem für Menschen, denen eine tägliche Einnahme schwerfällt. Laut der Verbraucherzentrale kann aber aktuell "keine verlässliche Empfehlung zu einer kombinierten Einnahme von Vitamin D und Vitamin K getroffen werden."

Vitamin D und K2: Das sollten Sie bei der Einnahme beachten

Obwohl die beiden Vitamine nicht gemeinsam eingenommen werden müssen, um im Körper zu wirken, schadet eine zusätzliche Gabe von K2 laut Helena Orfanos-Boeckel nicht, selbst wenn man bereits gut mit dem Vitamin versorgt sei. Sie empfiehlt zwar eine Labordiagnostik, man könne aber 200 Mikrogramm MK7 - eine effektivere Form von Vitamin K2 - zusätzlich zu Calcium und Vitamin D einnehmen. "So macht man mehr richtig als falsch", schreibt die Ärztin. Zum Vergleich: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt bei Vitamin K für Erwachsene einen Tagesbedarf von 60 bis 80 Mikrogramm an - zwischen K1 und K2 unterscheidet sie dabei nicht. 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt für Vitamin K2 aus Nahrungsergänzungsmitteln Höchstmengenvorschläge von 25 Mikrogramm an. Diese Höchstmengen werden mitsamt eines Unsicherheitsfaktors berechnet und liegen daher meist niedriger, als die tatsächlich empfohlenen Obergrenzen, die unter anderem von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit formuliert werden. 

Die Höchstmengen für Vitamin K sind relativ niedrig angesetzt, da es negative Auswirkungen auf gerinnungshemmende Medikamente hat. Wer diese einnehmen muss, sollte laut BfR Vitamin K nur nach Absprache mit einem Arzt einnehmen. Auch Helena Orfanos-Boeckel rät von der Einnahme ab, da Vitamin K als Gegenspieler zu den Medikamenten wirkt.