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26.04.2019

Thema Podcast: Was ist das – und wie starte ich meinen eigenen?

Podcasts erfreuen sich steigender Beliebtheit.
Bild: Mascha Brichta, dpa (Symbol)

Der Podcast-Boom hält an. Hier erfahren Sie alles über Podcasts: Was steckt dahinter? Wo gibt es sie zu hören? Was sind die beliebtesten Formate?

  • Alle Infos zum Thema Podcasting
  • Was ist ein Podcast?
  • Wo gibt es Podcasts zu hören?
  • Welches sind die beliebtesten Podcasts?
  • Wie einen eignen Podcast erstellen?

Podcasts! Das Wort taucht immer häufiger in den Medien auf. Dort heißt es oft: "Podcasts liegen voll im Trend" oder "Immer mehr Deutsche hören einen Podcast".

Sie denken sich: Gut und schön, aber was steckt eigentlich hinter dem Phänomen Podcast? Dann sind Sie hier richtig! Wir erklären, was ein Podcast ist, welche Formate es gibt – und wie Sie ohne großen Aufwand Ihren eigenen Podcast starten können.

Was ist ein Podcast?

Ein Podcast ist ein Audio-Format, das - ganz ähnlich wie eine Radiosendung - angehört werden kann. Um einen Podcast anzuhören, sind nur zwei Voraussetzungen nötig: Sie brauchen eine Internetverbindung, um den Podcast herunterladen zu können. Und Sie brauchen Lautsprecher oder Kopfhörer, um den Podcast anhören zu können.

Die Formate reichen von Interviews, über Audio-Reportagen bis hin zu Wissensformaten. Besonders beliebt sind auch Talkformate, in denen zum Beispiel ein Gespräch zu einem Thema oder über eine Person geführt werden.

Sie möchten sich einen Beispiel-Podcast anhören? Hier können Sie sich den neuen Podcast der Augsburger Allgemeine abspielen. Klicken Sie einfach links auf den ⯈-Button, um die aktuelle Folge von "Augsburg, meine Stadt" anzuhören.

Bild: Christin Klose (dpa)

Was bedeutet Podcast auf deutsch?

Der Begriff Podcast ist ein Kunstwort, das sich aus zwei Begriffen zusammensetzt: und zwar aus dem Wort iPod (MP3-Player der Firma Apple) und dem Begriff "to broadcast" (deutsch: senden). Der iPod spielte für die Namensgebung eine wichtige Rolle, weil er vor allem zu Beginn der Podcast-Ära das marktbeherrschende Gerät zum Abspielen von Podcasts war. Im Jahr 2006 griff der Duden das Wort Podcast erstmals auf.

Bild:  Lino Mirgeler/dpa-tmn

Wo gibt es Podcasts zu hören?

Es gibt zahlreiche Internet-Plattformen, die Podcasts ausspielen. Zu den bekanntesten Anwendungen gehören iTunes und Spotify. Außerdem gibt es eine Vielzahl sogenannter Podcatcher: Das sind Programme oder Apps, mit denen Sie Podcasts abonnieren und herunterladen können. Dazu zählen zum Beispiel Apps wie AntennaPod oder Podcast Addict.

Es gibt auch die Möglichkeit, Podcasts anzuhören, ohne Programme oder Apps installieren zu müssen. Eine Möglichkeit, nach Podcasts zu suchen und sie zu abonnieren gibt es unter anderem auf der Internetseite Podcast.de.

Die Podcasts der Augsburger Allgemeine können Sie unter anderem bei folgenden Anbietern hören:

Bild: Daniel Bockwoldt (dpa)

Kann man Podcasts offline hören?

In der Regel lassen sich Podcasts herunterladen und offline anhören. Diese Möglichkeit gibt es unter anderem bei Spotify, iTunes oder direkt in vielen Webplayern. Die Dateigrößen der Folgen unterscheiden sich teils stark. Sie hängen unter anderem vom Download-Format (z.B. MP3 oder WAV) und der Dauer des Podcasts ab.

Bild: Ole Spata, dpa

Wie viele Menschen hören Podcasts?

Es gibt zahlreiche Umfragen zum Thema Podcast. Einer Bitkom-Studie zufolge hört knapp jeder vierte Deutsche (22 Prozent) hin und wieder Podcasts. Vor zwei Jahren waren es noch 14 Prozent.

Besonders auf Reisen oder unterwegs hören Menschen in Deutschland Podcasts (49 Prozent). Auch beim Putzen und Aufhören greifen Hörer auf das Audio-Format zu (37 Prozent). Beliebt sind Podcasts auch zum Einschlafen (35 Prozent), beim Sport (27 Prozent) oder als Mittel gegen Langeweile (16 Prozent).

Bild:  Chrstin Klose (dpa)

Podcast-Charts: Welches sind die beliebtesten Podcasts?

Besonders beliebte Podcasts landen in den Charts verschiedener Anbieter. Spotify, iTunes und viele andere Plattformen bieten jeweils ihre eigenen Charts an. Sie orientieren sich in der Regel danach, wie oft ein Podcast oder eine Folge in einem bestimmten Zeitraum angehört wurde oder wurden. Hier sehen Sie beispielsweise, welche Podcasts die Charts von Spotify anführen (Stand: 26. April 2019).

Spotify-Charts: Beliebteste Podcasts

  1. Gemischtes Hack: Die Comedians Tommi Schmitt und Felix Lobrecht sprechen über lustige Dinge im Leben.
  2. Fest & Flauschig: Die Entertainer Jan Böhmermann und Olli Schulz im Gespräch.
  3. Verbrechen: Redakteure der Zeit sprechen über Kriminalfälle und was hinter ihnen steckt.
  4. Herrengedeck: Zwei Radio-Moderatorinnen sprechen über Persönliches und das allgemeine Weltgeschehen.
  5. Mordlust: Zwei Reportinnen erzählen wahre Kriminalfälle aus Deutschland nach und erklären die Zusammenhänge.
Bild: Henning Kaiser

Einen eigenen Podcast erstellen – wie geht das?

Wer einen eigenen Podcast erstellen will, kommt mit relativ wenig Equipment aus. Das macht die Erstellung in der Regel deutlich einfacher als beispielsweise bei Video-Produktionen.

Raum: Ein Studio ist ideal, muss aber nicht sein. Auch ein kleiner Raum kann als Studio dienen. Um Hall-Geräusche zu minimieren, eignen sich bereits Möbel und ein Teppich im Raum.

Aufnahme: Für einfache Aufnahmen reicht ein Smartphone plus Mikrofon. Günstige USB-Mikrofone gibt es bereits für etwa 50 Euro, qualitativ hochwertigere Modelle liegen bei mindestens 100 Euro.

Nachbearbeitung: Wer seinen Podcast am Rechner aufnehmen und produzieren möchte, braucht eine Aufnahme- und Schnittsoftware. Für viele Produktionen reichen kostenlose Programme wie Reaper oder Audacity. Apple-Nutzer können mit dem mitgelieferten Programm Garageband ihren Podcast aufnehmen und schneiden. Es gibt auch Kombinationen aus Aufnahmegerät und Software speziell für Podcaster. Solche Lösungen kosten gut 200 Euro.

Hosting: Die Wahl des richtigen Hostings ist sehr wichtig: Dabei geht es um den Server, auf dem der Podcast liegt. Der wohl größte und bekannteste Dienst dafür ist Podigee. Die Kosten dort variieren nach der hochgeladenen Datenmenge. Ähnlich verhält es sich bei Libsyn oder Podcaster.de.

Es ist aber auch möglich, Podcasts auf Seiten bereitzustellen, die mit der kostenlosen Blog-Software Wordpress gebaut worden sind. Dafür sind spezielle Plug-Ins verfügbar, die ebenfalls gratis angeboten werden. Auch Soundcloud fungiert als Hosting-Anbieter und verlangt bis zu einer bestimmten Upload-Grenze kein Geld.

Verbreitung: Die Hosting-Anbieter erzeugen einen sogenannten RSS-Feed der Podcasts. Dieser kann unkompliziert bei iTunes & Co eingetragen werden. Alternativ können Episoden auch kostenlos bei Youtube hochladen werden.

Bild: Karolin Krämer/dpa-tmn

Wenn Sie mehr über unsere Podcasts erfahren möchten, klicken Sie hier. Außerdem erklären die Macher von "Augsburg, meine Stadt" um was es in dem Audio-Format geht:

Unser neuer Podcast "Augsburg, meine Stadt" ist ganz nah dran an den Menschen in Augsburg – und an ihren Geschichten.
Video: Axel Hechelmann

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