Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj kritisiert beschlossenen Preisdeckel für russisches Öl als zu hoch
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Berlin: Hausbesetzung: 1300 Polizisten für eine Brandschutzprüfung

Berlin
17.06.2021

Hausbesetzung: 1300 Polizisten für eine Brandschutzprüfung

Am Morgen öffneten Polizisten mit schwerem Gerät die Tür des Hauses in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain.
Foto: Carsten Koall, dpa

Die Rigaer Straße 94 in Berlin gilt als Hochburg linker Extremisten. Die Polizei wird heftig attackiert, als sie den Zugang eines Brandschutz-Experten erzwingen will.

Der Asphalt auf der Kreuzung Rigaer Straße/Liebigstraße in Berlin-Friedrichshain ist verkohlt. Hinter einer Barrikade skandieren Autonome Hassparolen gegen die Polizei. Hunderte Bereitschaftspolizisten haben die Gegend rund um das zum Teil von Linksextremisten besetzte Haus Rigaer Straße 94 weiträumig abgeriegelt. In dem Objekt soll eine Brandschutzprüfung stattfinden, doch die Bewohner argwöhnen, dass es in Wirklichkeit geräumt werden soll. Das weist die Polizei energisch zurück und verschafft dem Prüfingenieur schließlich Zutritt. Mit einer Ramme, Motorsägen und schwerem Werkzeug bahnen sie sich Spezialkräfte am Donnerstagmorgen den Weg ins verbarrikadierte Haus. Doch als sie die Eingangstür überwunden haben, werden sie mit Feuerlöschpulver besprüht und mit Farbe beworfen. Mehrere Einsatzkräfte werden dabei verletzt.

Bewohner des besetzten Hauses attackierten die Polizisten mit Pulver aus einem Feuerlöscher und bewarfen sie mit Farbe.
Foto: Carsten Koall/dpa

Hausbesetzer locken Einsatzkräfte in den Hinterhalt

Bereits am Tag zuvor hatten Barrikaden gebrannt, waren Polizisten von Hausdächern mit schweren Pflastersteinen beworfen worden. Mehr als 70 Beamte wurden nach einer vorläufigen Bilanz verletzt, zwei davon schwer. Nur die schwere Schutzausrüstung der aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengezogenen, rund 1300 Beamten verhinderte Schlimmeres. In der Vorwoche waren Polizisten und Feuerwehrleute im Bereich der Rigaer Straße regelrecht in einen Hinterhalt gelockt worden. Ein Müllcontainer brannte, auf die Einsatzkräfte ging ein Hagel von Pflastersteinen nieder. Auch zahlreiche brennende Autos in der Gegend gehen wohl auf Konto der Hausbesetzer und ihrer Sympathisanten.

Erst am Donnerstag um die Mittagszeit kann der mit einem Helm geschützte Prüfingenieur das Haus betreten. Die Bewohner hatten zuvor angeboten, ihn ohne Polizeischutz in das Haus zu lassen, doch das lehnte der Experte ab. Sein Rundgang dauerte am späten Nachmittag an. Aufgang um Aufgang muss ihm die Polizei den Weg freimachen. Die Bewohner hatten das Gebäude festungsartig ausgebaut, immer wieder stoßen die Einsatzkräfte auf Hindernisse, die erst beseitigt werden müssen.

Rigaer Straße 94 ist ein Symbol der linksextremen Szene

Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit insgesamt mehr als 1000 Kräften im Einsatz.
Foto: Carsten Koall/dpa

Das Haus Rigaer Straße 94 gehört zu den letzten teilbesetzten Häusern in Berlin und gilt als Symbol der linksextremen Szene. Der Verfassungsschutz spricht von einer zentralen Institution der gewaltbereiten autonomen Szene Berlins“. Teile der Bewohner und der Besucher der Kneipe im Gebäude gehörten zum harten Kern der „millitanten Linksextremisten“. 1990 war das Haus besetzt worden, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft renovierte es, es kam zu mehreren Eigentümerwechseln.

Heutiger Besitzer ist die Lafone Investments Limited mit Sitz in London, hinter der sich ein Berliner verbirgt, der aus Angst um seine Sicherheit anonym bleiben will. Im Laufe der Jahre kam es zur Kündigung von Mietverträgen, Teilräumungen, Wiederbesetzungen und immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Mehrfach waren Versuche, die Wohnsituation der Bewohner zu legalisieren, an deren Widerstand gescheitert. Für manche der Wohnungen gibt es Mietverträge, es ist aber völlig unklar, wer dort wohnt. Denn die Bewohner verwehren den Vertretern der Eigentümer jeden Zutritt.

Lesen Sie dazu auch

Welche Rolle die Politik spielt

Als der damalige CDU-Innensenator Frank Henkel 2016 Teile des Hauses durchsuchenließ, wurde er von der Opposition harsch kritisiert. Gerichte machten Räumungen teils wieder rückgängig. Bei Durchsuchungen wurden zahlreiche Belege für schwere Brandschutzmängel gesammelt. So fehlten Treppengeländer und sogar ganze Treppen, Wände waren durchbrochen worden, Elektroleitungen lagen offen herum. Sperren, die offenbar „Eindringlinge“ fernhalten sollten, hätten es im Falle eines Feuers wohl in eine tödliche Falle verwandelt.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Datawrapper-Grafik anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Datawrapper GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Doch Bezirksbürgermeistern Monika Herrmann und ihr Baustadtrat Florian Schmidt, beide von den Grünen, verhinderten laut Medienberichten, dass die Bauaufsicht ein Verfahren eröffnete. Erst auf Druck von Senat und Gerichten wurde entschieden, dass die Bewohner den Besuch eines Brandschutz-Sachverständigen hinnehmen müssen. So geht es bei dem Konflikt drei Monate vor der Bundestagswahl auch um die Frage, wie es SPD, Grüne und Linkspartei mit linksextremer Gewalt halten.

CDU wirft Grünen und Linken Mitverantwortung vor

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisierte die linksextremistische Gewalt rund um das teilweise besetztes Haus in Berlin entschieden. Die „äußerst gewalttätigen Ausschreitungen“ seien nicht hinnehmbar und erforderten eine „unmissverständliche Antwort des Rechtsstaates“, schrieb Steinmeier in einem Brief an die Einsatzkräfte. Auch die SPD-Innenminister verurteilten die Ausschreitungen. „Das ist unerträglich und durch nichts zu rechtfertigen.

Das ist rohe, extreme Gewalt gegen unsere Polizei und Feuerwehr“, sagte der Sprecher der SPD-Innenminister und -senatoren, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius. Berlins CDU-Chef Burkard Dregger warf SPD, Grünen und Linken eine Mitverantwortung für die Entwicklung vor. Das grüne Bezirksamt habe die Brandschutzbegehung fünf Jahre lang torpediert. Dass insbesondere Grüne und Linke nach den Gewaltausbrüchen weiter schwiegen, könne „nur als Signal falscher Solidarisierung mit den Straftätern gedeutet werden“.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

18.06.2021

Wo liegt jetzt das Problem in Deutschland? Links oder Rechts?

Ach ne bei uns gilt ja Rechts vor Links :D
Das sich da noch niemand beschwert hat.

Ach ja, nächstes Mal die Brandschutz Prüfung einfach mit Benzin durchführen dann sieht man gleich ob alles Inordnung ist ;)

18.06.2021

Man kann es kaum glauben, das 1300 Polizisten nötig sind um einen linken Mop zur nicht vorhandenen Einsicht zu bringen. Es ist das Ergebnis der linken Regierung, die alles gut findet, was die linken Kaoten machen und dürfen.