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Corona-Pandemie
24.11.2020

Weltärztepräsident Montgomery erwartet noch lange Lockdown-Beschränkungen

Frank Ulrich Montgomery ist der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes.
Foto: Guido Kirchner, dpa

Exklusiv "Erst wenn wir wieder Indexzahlen unter 35 Neuinfektionen haben, können wir lockern", sagt Weltärztepräsident Montgomery. Er wertet aber den Teil-Lockdown als Erfolg.

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, erwartet, dass die Lockdown-Politik trotz erster Erfolge noch lange andauern wird. „Erst wenn wir wieder Indexzahlen unter 35 Neuinfektionen haben, können wir lockern“, sagte Montgomery Lauterbach unserer Redaktion.

Weltärztepräsident sieht bisherige Lockdown-Maßnahmen als Erfolg

Obwohl dieser Wert derzeit in keinem einzigen Bundesland erreicht wird, wertet der Weltärztepräsident die bisherigen Lockdown-Maßnahmen als Erfolg: „Hätten wir nichts getan, dann hätten wir heute schon 50.000 Neuinfektionen pro Tag“, sagte Montgomery. „Auch das stabile Plateau ist ein Erfolg, denn davor hatten wir exponentielles Wachstum.“

 

Montgomery mahnte jedoch zu Geduld:  „Bis die Neuinfektionen sinken müssen wir schon mindestens die zwei Wochen Inkubationszeit abwarten“, sagte der Ehren-Präsident der Bundesärztekammer. „Und der Blick aus dem Fenster, wie auch ins Fernsehen belegt ja auch, dass sich leider Einige nicht an die Regeln halten“, kritisierte er. „Für die Wenigen brauchen wir den Shutdown, darunter leiden aber auch alle anderen“, fügte der Ärztefunktionär hinzu.

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