Newsticker

Seehofer will einheitliche EU-Einreisebedingungen für Paare in Corona-Zeit
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Faktencheck: Wird die Pandemie genutzt, um einen Impfzwang einzuführen?

Coronavirus

15.05.2020

Faktencheck: Wird die Pandemie genutzt, um einen Impfzwang einzuführen?

Impfgegner und Verschwörungstheoretiker gehen aktuell auf die Straße.
Bild: Arne Dedert, dpa

Viele Impfkritiker gehen aktuell auf die Straße. Sie fürchten einen Corona-Impfzwang. Aber ist die Sorge überhaupt berechtigt?

Auf den sogenannten Hygiene-Demonstrationen ist eine Gruppe sehr stark vertreten – die der Impfgegner. Ihr Vorwurf: Die Regierung nutze die Corona-Pandemie, um die Bevölkerung unter Zwang zu impfen. Dafür gibt es jedoch keinen Beleg. Zum einen ist bisher kein Impfstoff entdeckt. Zum anderen gibt es in Deutschland keinen Impfzwang, niemand wird also auf einem Arztstuhl gefesselt und gegen seinen Willen geimpft.

 

Seit diesem Jahr gilt die Masern-Impfpflicht

Allerdings ist seit diesem Jahr eine Masern-Impfung bei Kindern, Erziehern, Lehrern, medizinischem Personal und Flüchtlingen vorgeschrieben. Wer gegen diese Impfpflicht verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Eine Impfpflicht nach diesem Vorbild ist auch immer wieder für Covid-19 im Gespräch. Ein entsprechendes Gesetz ist – anders als manchmal behauptet – nicht verabschiedet worden. (schsa)

Lesen Sie dazu auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren