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Wahlkampf
07.07.2021

Warum schweigt Robert Habeck zu den Vorwürfen gegen Baerbock?

Robert Habeck im „Wohnzimmer“ auf der Parteitagsbühne: Was denkt der Grünen-Chef heute über seine Kollegin Annalena Baerbock, die in großen Wahlkampfschwierigkeiten steckt?
Foto: Kay Nietfeld, dpa

Wegen der Plagiatsaffäre von Annalena Baerbock spielen die Grünen alle denkbaren Szenarien durch. Warum sich Habeck zurückhält und Scholz Morgenluft wittert

Mit ihrem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ wollte Annalena Baerbock den Bundestagswahlkampf aufmischen. Das ist der Grünen-Kanzlerkandidatin gelungen – aber völlig anders, als sie es sich vorgestellt hat.

Seit sich um das Werk eine Plagiatsaffäre entsponnen hat, hält sich hartnäckig die Frage: Tauscht ihre Partei Baerbock doch noch gegen Robert Habeck aus? Schließlich scheint die Union mit Armin Laschet (CDU) an der Spitze schon weit enteilt. Wenn der Abwärtstrend anhält, könnte für die Grünen sogar der Kampf um Platz zwei eng werden.

Die Baerbock-Affäre ist ein unerwartetes Geschenk für die SPD

Für die Sozialdemokraten um Frontmann Olaf Scholz ist die Plagiatsaffäre ein unerwartetes Geschenk. Sie wittern die Chance, endlich aus ihrem Umfragetief herauszukommen. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte unserer Redaktion: „Während Laschet sich versteckt und die Grünen einen Fehler nach dem nächsten machen, sind wir mit Olaf Scholz im Land unterwegs und im Gespräch mit den Menschen.“

„Während Laschet sich versteckt und die Grünen einen Fehler nach dem nächsten machen, sind wir mit Olaf Scholz im Land unterwegs und im Gespräch mit den Menschen.“, sagt Lars Klingbeil.
Foto: Kay Nietfeld, dpa

Vom Grünen-Spitzenpersonal ist dagegen wenig zu hören. Baerbock hat sich in den Sommerurlaub verabschiedet, nachdem sie zuvor die Vorwürfe, sie habe Passagen aus Zeitungen und anderen Quellen fast wörtlich abgeschrieben, lächelnd dementierte. Auffällig geschwiegen hat Habeck, der anerkannte Autor. Wie es in Parteikreisen heißt, liege das aber nicht daran, dass er nun auf seine Chance lauere. Er selbst und alle jene, die ihn von Anfang für den besseren Spitzenkandidaten gehalten haben, wüssten, dass es schlichtweg zu spät ist für eine Kehrtwende. Eine Kampagne lasse sich nun mal nicht einfach keine drei Monate vor der Wahl auf ein neues Gesicht ummünzen. Für alle wäre am Ende womöglich der Schaden noch größer.

Ausgerechnet die linksalternative Tageszeitung taz hatte Baerbock den Rücktritt als Kanzlerkandidatin zugunsten Habecks nahegelegt. Bundesgeschäftsführer Michael Kellner stellte klar, dass ein solcher Schritt keinesfalls geplant sei. Im Umfeld von Robert Habeck heißt es, dass dies nicht bloß eine Durchhalteparole sei. Obwohl Habeck, der Schriftsteller und Philosoph, nach eigenem Bekunden einen Lebenstraum begraben musste, als Baerbock nach der Kanzlerkandidatur griff, sei er nun nicht bereit, in die Bresche zu springen.

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Habeck will nicht für Baerbock in die Bresche springen

Habeck bliebe die äußerst undankbare Aufgabe, den von Baerbock in den Dreck gefahrenen Karren wieder herauszuziehen. Gelänge ihm dieses Wunder nicht, wäre auch er beschädigt, heißt es weiter. Stelle er sich dagegen im Wahlkampf-Endspurt brav hinter Baerbock, wahre er nicht nur die Chance, in einer möglichen schwarz-grünen Regierung Finanzminister zu werden. Ohne den Nimbus des Verlierers könnte er irgendwann sogar auch noch Kanzler werden.

Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock hat in den jüngsten Umfragen an Zustimmung verloren.
Foto: Michael Kappeler, dpa

Dass Baerbock von selbst ihre Kandidatur zurückzieht, glaubt fast niemand in Grünen-Spitzenzirkeln. Dazu drängen werde sie niemand, am allerwenigsten Habeck. Die intern ausgegebene Strategie lautet also etwa: Eisern festhalten an Baerbock, die Vorwürfe zurückweisen und relativieren, aber nicht mehr so hysterisch wie teils bisher geschehen. Denn die Plagiatshinweise werden konkreter, neue Negativschlagzeilen kommen hinzu. So berichtet der Tagespiegel, dass Baerbock für ihre nicht beendete Doktorarbeit über 40000 Euro Unterstützung von der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung erhalten habe. Das sei nicht verboten, aber ungewöhnlich, so der Tenor. Womöglich, so die Überlegung bei den Grünen, könne es nötig sein, der Plagiatsdebatte um Baerbock durch eine Art einsichtiges „Teilgeständnis“ die Schärfe zu nehmen. Dann werde sich die Aufregung legen und wieder eine Debatte über Sachthemen möglich sein.

Die Grünen sind in Umfragen abgerutscht

Zum ersten Mal seit März sind die Grünen in einer Forsa-Umfrage wieder unter 20 Prozent der Wählergunst gefallen. 19 Prozent würden aktuell die Grünen wählen, die Union dagegen 30 Prozent. Dabei hatten sich die Grünen zeitweise in Schlagweite der Union bewegt, gerade als Armin Laschet (CDU) noch mit Markus Söder (CSU) um die Spitzenkandidatur rang. In der Partei versucht man nun, die Verluste kleinzureden. Die Umfragewerte seien eben nicht im freien Fall, sondern trotz der Affäre noch immer so hoch, wie es die Grünen vor kurzem kaum zu träumen gewagt hätten.

Die Haushaltspolitikerin Ekin Deligöz (Neu-Ulm) macht gerade Wahlkampf in ihrer Heimat. Unserer Redaktion sagte sie: „Unterwegs in Bayern spüre ich jeden Tag den Wunsch nach politischer Veränderung. Die Klimakrise beschäftigt die Unternehmen und Betriebsräte. Eltern und Jugendliche wollen wissen, wie es im Herbst mit der Schule weitergeht. Sozialverbände rufen nach Zusammenhalt und Gerechtigkeit.“ Deligöz hat festgestellt: „Dort sind die derzeitigen Berliner Debatten sehr weit weg, aber unser Wahlprogramm und die inhaltliche Auseinandersetzung sehr präsent.“

Noch immer sind die Chancen ja alles andere als schlecht, dass die Grünen der nächsten Regierung angehören. Am wahrscheinlichsten als Juniorpartner der Union, selbst eine Koalition mit SPD und Linkspartei unter grüner Führung scheint nicht ganz ausgeschlossen.

SPD will weiter aufholen

Die SPD hat aber längst noch nicht aufgesteckt, konnte bei Forsa um einen Punkt auf 15 Prozent zulegen. Klingbeil sagte: „Wir setzen ganz klar auf Olaf Scholz. Wer Scholz kennt, weiß, dass er die Dinge beharrlich angeht und durchsetzt.“ Das habe man zuletzt bei der globalen Mindeststeuer gesehen: „Dank seines internationalen Netzwerks muss Amazon endlich Steuern bezahlen. Das ist ein großer Erfolg und zeigt, dass Olaf Scholz Profi ist. Gerade in den kommenden Jahren, in denen es um wichtige außen- und innenpolitische Entscheidungen geht, ist es von großer Bedeutung, dass im Kanzleramt jemand sitzt, der weiß, was er tut.“ Die Stoßrichtung ist klar: Scholz, der Profi, die SPD als Garant der Stabilität.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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10.07.2021

P. >>Für die CO2-Berechnung wird bei Öl nicht der Verbrauch, sondern die Absatzmenge im betreffenden Jahr berücksichtigt! Kluge Köpfe sehen daher auch auf die Preisentwicklung beim Heizöl. 2018 hatten wir kontinuierlich steigende Preise - am Ende mit absolutem Höchstpreis 90ct/Liter im Oktober 2018; viele Kunden dürften sich daher nach dem beginnenden Preisverfall in 2019 eingedeckt haben. https://www.fastenergy.de/heizoel-charts.htm Auch dieser Sachverhalt ist im Text zur Tabelle genannt und wir von Herrn Kamm nicht erwähnt!<<

Es gibt neben diesen Lagerhaltungseinflüssen weitere, die die CO2-Emissionen in der Quellenbilanz beeinflussen. Die Temperaturen und das Wetter beispielsweise. Oder die Stahlkonjunktur. …
Doch mit vielen Details versuchen manche, die weder die Energiewende noch den Klimaschutz wollen, von den wichtigen Fragen abzulenken:
Mit welchen politischen Entscheidungen verhindern wir, dass die Erdaufheizung die Lebensgrundlagen für Milliarden Menschen vernichtet? Und welche Politiker wollen konsequent handeln und welche reden nur „weiße Salbe“?

Raimund Kamm

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10.07.2021

Hr. P.
>>Herr Kamm nutzt für seine Polemik auch noch eine statistische Änderung, die auf Seite 15 unter der Tabelle auch deutlich genannt ist.

https://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwi/E-Paper/index.php?catalog=Monitoringbericht_2020

>> Zu berücksichtigen ist hier, dass die Werte ab 2018 mit den vorherigen Werten aufgrund der oben genannten statistischen Brüche nur eingeschränkt quantitativ vergleichbar sind. <<

Mit den Fußnoten haben die Grünen so ihre Schwierigkeiten ;-)<<

P. versucht zu täuschen.

1. Die Erläuterung für die Unklarheiten in der Energiestatistik Bayerns stehen nicht in einer Fußnote sondern werden im Monitoringbericht im Oktober 2020 des StMWi so kleinlaut wie unklar folgendermaßen begründet: ""Für einen Vergleich der Bilanzjahre 2017 zu 2018 bzw. 2019 ist zu beachten, dass sich aufgrund der Novelle des Energiestatistikgesetzes (EnStatG-Novelle) die Erhebungsgrundlage ab dem Jahr 2018 geändert hat. Daraus ergeben sich statistische Brüche zu den Vorjahresbilanzen. Diese betreffen insbesondere leichtes Heizöl und Strom."

2. Dann wurden zumindest die CO2-Zahlen für 2015, 2016 und 2017 nach der gleichen Methode erhoben. Und die sehen so aus:
2015: 77 Mio. t CO2. 2016: 78,7 Mio. t CO2. 2017: 78,9 Mio. t CO2.
Es wurde also ab 2015 keine Reduktion des CO2 erzielt. Und dabei redet Bayerns Ministerpräsident von Klimaneutralität. Handelt aber nicht. Hauptursache ist übrigens der Anstieg des CO2-Ausstoßes im Verkehr. Im Umwandlungsbereich, also Kraftwerke, ist der CO2-Ausstoß durch die Anwendung der Quellenbilanz gesunken. Denn wir haben fossile Kraftwerke stillgelegt und importieren jetzt Strom. Der CO2-Ausstoß von beispielsweise aus Sachsen oder Nordrhein-Westfalen importierten Kohlestroms wird in den Erzeugerländern und nicht im Verbraucherland Bayern bilanziert.

3. Die CO2-Zahlen von 2018 und 2019 sind wieder miteinander unmittelbar vergleichbar. Die vorläufigen Zahlen lauten:
2018: 79,1 Mio. t CO2. 2019: 80,9.
Wieder kein Einsparfortschritt, sondern im Gegenteil eine CO2-Erhöhung.

Man ahnt, warum die Interessenten von Gas- und Kohlestrom lieber eine Schmutzkampagne gegen die für den Klimaschutz eintretende Kandidatin der Grünen fahren anstatt sich zu den entscheidenden politischen Fragen zu äußern.

Raimund Kamm

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10.07.2021

Für die CO2-Berechnung wird bei Öl nicht der Verbrauch, sondern die Absatzmenge im betreffenden Jahr berücksichtigt!

Kluge Köpfe sehen daher auch auf die Preisentwicklung beim Heizöl.

2018 hatten wir kontinuierlich steigende Preise - am Ende mit absolutem Höchstpreis 90ct/Liter im Oktober 2018; viele Kunden dürften sich daher nach dem beginnenden Preisverfall in 2019 eingedeckt haben.

https://www.fastenergy.de/heizoel-charts.htm

Auch dieser Sachverhalt ist im Text zur Tabelle genannt und wir von Herrn Kamm nicht erwähnt!

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08.07.2021

Herr Kamm ist schon lustig; erst mit Jubel Gundremmingen abschalten und dann die Bundesland bezogene CO2 Empörung spielen ;-)

Bayern ist sehr gut unterwegs!

https://www.lfu.bayern.de/umweltdaten/indikatoren/klima_energie/co2_emissionen/index.htm

>> Die Emissionen von Kohlendioxid gehen im aktuellen Bewertungszeitraum (2009 bis 2018) zurück. 2018 lagen sie bei rund 5,9 Tonnen pro Einwohner. Dabei steigt allerdings der Anteil von Emissionen des Verkehrs im 10-Jahres-Trend an. Im Schnitt hat jeder Einwohner durch die Verbrennung von Kraftstoffen rund 2,6 Tonnen Kohlendioxid freigesetzt.

1990 lag die Gesamtmenge der energiebedingten CO2-Emissionen in Bayern bei 84,5 Millionen Tonnen. 2018 waren es noch rund 77,5 Millionen Tonnen. <<

Und warum die Verbesserungen 2020 nicht berücksichtigt werden dürfen? Mit einer ungeeigneten Kandidatin wie Frau Baerbock muss man halt eher den politischen Gegner herabwürdigen.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-07/elektroautos-bayern-e-mobilitaet-vergleich-verkehrswende-strassenverkehr?

>> Mehr als 30.500 Elektrofahrzeuge auf den Straßen und mehr als 3.800 öffentliche Ladestationen: In puncto E-Mobilität liegt Bayern bundesweit vorn. <<

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09.07.2021

Bayerns energiebedingte CO2-Emissionen gemäß MONITORINGBERICHT ZUM UMBAU DER ENERGIEVERSORGUNG BAYERNS Oktober 2020 vom Bay. StMWi

2015 77 Mio t
2019 80, 9 Mio t

Raimund Kamm

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09.07.2021

"Bayern ist sehr gut unterwegs!"

Die CSU auch - nach dem letzten Bayerntrend stramm Richtung 30%, ihr Wurmfortsatz FW mit 6% knapp über den Linken.
Politik nur mit und für die Großkopferten zahlt sich sogar in Bayern immer weniger aus.

Wer eine Veränderung in Richtung mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit, vor allem bezahlbares Wohnen, will wird weder Laschet noch CSU oder FW wählen. Die Entwicklung bleibt trotz maßloser Angriffe auf Frau Baerbock sehr spannend . . .


"1990 lag die Gesamtmenge der energiebedingten CO₂-Emissionen in Bayern bei 84,5 Millionen Tonnen. 2018 waren es noch rund 77,5 Millionen Tonnen."

Was Sie zur Entwicklung der CO₂-Emissionen in Bayern verschweigen:
"Diese positive Entwicklung lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass vermehrt CO₂-arme Energieträger verwendet werden"
Also vor allem regenerative Energiequellen.
"Doch seit 2005 verbessert sich kaum noch etwas am bayerischen Pro-Kopf-CO₂-Ausstoß. Im Gegenteil: 2014 rutschten wir knapp unter die 6-Tonnen-Marke, seither steigt der Wert wieder leicht an." (Quelle BR)

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09.07.2021

Das Problem ist nicht das Abschalten von Gundremmingen(und anderen AKWs in Bayern) sondern die Weigerung der CSU, klimaneutralen Ersatz zu schaffen. 10H-Regelung und die Verhinderung von Südlink rächen sich halt irgendwann. Eine Reduktion von 7 Mio Tonnen hört sich zwar toll an, ist aber im Vergleich zur gesamten BRD eher unterdurchschnittlich. Mit 10% in 28 Jahren wird es halt noch ein Stück Arbeit bis zur Klimaneutralität 2040/45/50 oder wie die letzten Ziele von Söder gerade lauten. Einfach mal machen ist angesagt.

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09.07.2021

Herr Kamm weiß schon, warum er nur von der "Energieversorgung" im Zeitraum "2015 bis 2019" spricht...

7.12.2017

https://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Gundremmingen-Der-Countdown-fuer-die-Abschaltung-von-Block-B-laeuft-id43466731.html

>> Am 31. Dezember (2017) wird er in der Schicht auf der Warte sein, die Block B herunterfährt. <<

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09.07.2021

Habe nun auch noch nachgelesen, weil es mit einem Atommeiler nicht ganz erklärbar sein kann...

Herr Kamm nutzt für seine Polemik auch noch eine statistische Änderung, die auf Seite 15 unter der Tabelle auch deutlich genannt ist.

https://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwi/E-Paper/index.php?catalog=Monitoringbericht_2020

>> Zu berücksichtigen ist hier, dass die Werte ab 2018 mit den vorherigen Werten aufgrund der oben genannten statistischen Brüche nur eingeschränkt quantitativ vergleichbar sind. <<

Mit den Fußnoten haben die Grünen so ihre Schwierigkeiten ;-)

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08.07.2021

In den letzten fünf Jahren bis 2019 sind die CO2-Emissionen in Bayern nicht nur nicht gesunken. Sie sind sogar gestiegen.

Raimund Kamm

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08.07.2021

"CDU/CSU stehen hinter dem Pariser Klimaabkommen, das die Klimaneutralität bis 2050 vorsieht.“

Die wissen auch genau, wem sie die Rechnung schicken.

Die größten Dreckschleudern werden befreit bei EEG und CO₂-Bepreisung (für CDU/CSU nichts anderes als gegen das eigene verlogene Gedöns die Erfindung einer neuen Steuer - ohne Rückerstattung wie von den Grünen verlangt und in der Schweiz praktiziert). Abkassiert werden nur die kleinen Leute, also die arbeitenden Menschen. Wer kräftig schmiert wie die großen Parteispender, wird befreit. Korruption durch und durch.

Wer so dumm ist, die wieder zu wählen, dem ist nicht mehr zu helfen.

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07.07.2021

Robert Habeck ist vernünftig und spielt nicht das Spiel der Union mit, durch immer neue Geschichtchen vom miserablen Parteiprogramm der CDU/CSU abzulenken.
Wie will denn die CDU/CSU die existenziell gefährliche Erdaufheizung aufhalten?

Raimund Kamm

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08.07.2021

Herr Kamm ich schätze sie ja als Menschen ungemein , nur diesmal muss ich ihnen klar widersprechen ! ich darf sie ja mal ganz schwach daran erinnern wer war den das erste Bundesland das ein Umweltministerium eingeführt hat und das noch dazu unter einem Ministerpräsidenten Strauß , Bayern ! und das ganz ohne eine Grüne Partei !! und was ist mit den Sünden der Grünen die so sehr zum Klimawandel beitragen ? wie Wälder umwandeln in Öl Plantagen für Biosprit ? sich ohne Fleisch zu ernähren und dafür Sojaproduckte essen ,lach , war doch die Umwelt Politikerin Künast ! was wurde daraus , das Soja wird umweltschädlich an Rindvicher verfuttert . das alles sollte man auch bedenken und nicht immer nur den anderen schuld geben für selber gemachte Fehler

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08.07.2021

CDU/CSU stehen hinter dem Pariser Klimaabkommen, das die Klimaneutralität bis 2050 vorsieht.

https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20191115STO66603/die-eu-und-das-ubereinkommen-von-paris-auf-dem-weg-zur-klimaneutralitat

CDU/CSU werden in der Breite keine Extrawürstchen für "Klimaaktivisten" braten, denen weitgehend das Verantwortungsgefühl für andere wichtige Politikfelder fehlt.

Wer Sozialstaat durch Enteignung satt durch eine gesunde Wirtschaft realisieren möchte ist kein geeigneter Gesprächspartner!

Radikaler Klimaschutz schafft z.B. keine innere Sicherheit und keine Leistungsgerechtigkeit für arbeitende Menschen die Klima-Sonderwünsche bezahlen sollen.

Und darum werden wieder viele Menschen die Union wählen ;-)

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08.07.2021

Friedrich Behrendt,

ich muss Ihnen da widersprechen, dass die Abholzung in erster Linie für Fleischproduktion erfolgt. Soja wird in erster Linie als Tierfutter in der Massentierhaltung verfüttert. Und wurde dafür auch schon immer angebaut. Ein Drittel des Pflanmzenanbaus wird in der Massentierhaltung verfüttert.

Ich bin kein Veganer oder Vegetarier. Esse durchaus gerne Fleisch. Aber zu behaupten, dass der Sojaanbau gemacht wurde - wird, weil Veganer oder Vegetarier das wollen udn dieses Soja komsumieren, ist einfach falsch. genauso, dass Waldrodung gemahct wird, weil die Leute Soja statt Fleisch essen. Das Gegenteil ist leider der Fall.

https://www.regenwald-schuetzen.org/verbrauchertipps/soja-und-fleischkonsum

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08.07.2021

@ RAIMUND KAMM

Ohne "radikalen Klimaschutz" sind die Plattitüden des Herrn Peter P. von "gesunder Wirtschaft", "innerer Sicherheit" und "Leistungsgerechtigkeit" glatt in der Pfeife zu rauchen.
Dafür werden schon die zunehmenden Extremwetterereignisse sorgen.
Den kürzlich aus ihren Wohnungen im Souterrain geretteten Eingeschlossenen der überfluteten Landshuter Innenstadt werden inzwischen einige Zusammenhänge klarer sein. Aus Japan, Kanada, den USA werden noch dramatischere Wetterkatastrophen gemeldet.
Währenddessen füllen in Deutschland die Qualitätsmedien ihre Zeitungsspalten mit Annalenas Nebeneinkünften und angebl. Plagiaten.
Das wird sich ändern - darauf ist Verlass.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-duerre-landwirtschaft-101.html

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07.07.2021

Solange bei den Grünen laut Satzung grundsätzlich Frauen Vorrang haben, wird es in dieser Partei keine Gleichberechtigung und damit keine Auswahl nach Qualifikation geben.

Der Herr Habeck sollte gar nichts tun und einfach zusehen, wie die Grünen Akteure hoffentlich aus ihren Fehlern lernen oder eben wieder Opposition spielen.

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07.07.2021

alles was er sagt wird wahrscheinlich nur zu seinem Nachteil verwendet werden . in dieser Partei wird bald kein Mann mehr was zu sagen haben . ist auch gut so !!! den wer so rumläuft wie Hofreiter macht ja einen sehr guten Eindruck !!

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07.07.2021

(edit/mod/NUB 7.2)Hofreiter zeigt doch vorbildlich, wie man ohne Verantwortung überleben kann.

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08.07.2021

"den wer so rumläuft wie Hofreiter macht ja einen sehr guten Eindruck"

Zugegeben, so schön wie der Andi trägt er die Haare nicht - hat dafür aber einiges darunter und sogar einen echten Dr.

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07.07.2021

Preisfrage: "Warum schweigt Robert Habeck zu den Vorwürfen gegen Baerbock?"
Lösung: Er hat nichts zu sagen!

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08.07.2021

oder er folgt dem Rat bei Internetpöbeleien: Don't feed the troll

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