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  3. Bischofskonferenz: Die deutschen Bischöfe sind auf einem schwierigen Weg

Bischofskonferenz
02.03.2023

Die deutschen Bischöfe sind auf einem schwierigen Weg

Bischof Georg Bätzing (links) mit Kardinal Woelki: Er sei ratlos, dass der Papst noch nicht über Woelkis Rücktrittsgesuch entschieden habe, sagte Bätzing.
Foto: Robert Michael, dpa

Debatten um den Reformprozess „Synodaler Weg“ haben die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz geprägt. Deren Vorsitzender Bätzing nimmt es mit dem Vatikan auf und kritisiert den Papst.

Was der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch sagte, das sagte er in den vergangenen Jahren immer wieder ganz ähnlich: Die Betriebstemperatur in den Beratungen steige. Eine schöne Formulierung für: Es ist richtig Dampf im Kessel. Zuletzt stritten sich die Bischöfe auf offener Bühne – vor allem über den „Synodalen Weg“. Über jenen Reformprozess also, den sie mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken Ende 2019 starteten und dessen fünfte und letzte Synodalversammlung am 9. März in Frankfurt am Main beginnt. Seitdem ist allerhand passiert.

Zu beobachten ist ein zunehmend unversöhnliches Ringen bis hinein in den Vatikan. Nicht nur um Maßnahmen gegen Missbrauch, der eigentliche Grund für den Synodalen Weg. Sondern um Reformen, die teils seit Jahrzehnten innerhalb der Kirche diskutiert werden: Zölibat, katholische Sexualmoral, Segnungsfeiern für gleichgeschlechtliche Paare oder wiederverheiratete Geschiedene. Es gibt Briefwechsel zwischen Deutschland und Rom, es gibt Machtspiele und -worte. Der Limburger Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, sprach am Donnerstag bei der Abschlusskonferenz des traditionellen Frühjahrstreffens der Bischöfe, diesmal in Dresden, von „Missverständnissen“. Rom warne vor einer Aushebelung bischöflicher Entscheidungsvollmacht, dies entspreche aber nicht dem, worauf man zugehe. Es brauche mehr Transparenz und mehr Partizipation.

Die Nerven innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz scheinen blank zu liegen

Am Montag, gleich zum Auftakt des Treffens, hatte der Apostolische Nuntius in Deutschland die Bischöfe einmal mehr ermahnt, „dem Herrn Jesus und dem Glaubensgut treu zu bleiben“. Mit Verweis auf den Papst machte er deutlich: Einen „Synodalen Rat“ werde es nicht geben. 

Dieses neue überdiözesane Beratungsgremium aus Bischöfen und Laien war ein Kernstück des deutschen Reformprozesses. Am Mittwoch schließlich veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz einen Brief, datiert auf den 23. Februar, den Bätzing drei hochrangigen Kurienkardinälen geschrieben hatte. In diesem bekräftigte er, dass ein auf drei Jahre terminierter „Synodaler Ausschuss“ zur Vorbereitung des Synodalen Rats „ganz im Einklang mit unseren Vorgaben“ stehe. Er bat sie um einen „zeitnahen Gesprächstermin nach der letzten Synodalversammlung“ in Rom.

Spart nicht mit deutlichen Worten: Georg Bätzing, Bischof von Limburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.
Foto: Robert Michael, dpa

Ob sich alle 27 Ortsbischöfe am Synodalen Ausschuss beteiligen werden, lässt Bätzing am Donnerstag offen. Gerade im Falle reformkritischer Bischöfe wie Bertram Meier (Augsburg), Stefan Oster (Passau) oder Rudolf Voderholzer (Regensburg) ist dies fraglich. Die drei zählen mit Gregor Maria Hanke (Eichstätt) und dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zu jenen Bischöfen, die den Vatikan zu einer eindeutigen Positionierung gebracht hatten – eben einem Verbot des Synodalen Rates.

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Bätzing: Die Nicht-Entscheidung des Papstes über Woelkis Rücktrittsgesuch sei „zum großen Schaden“ der Kirche

Wie tief die Unstimmigkeiten innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz und mit dem Vatikan reichen und wie blank die Nerven liegen, zeigte sich am Donnerstag an Äußerungen Bätzings zu den Ausführungen des Nuntius zum Thema Priesterweihe für Frauen. Der vatikanische Spitzendiplomat hatte den Bischöfen dazu Passagen eines Papst-Interviews vorgetragen. „So geschieht Lehramt nicht“, kommentierte das Bätzing und nannte es einen nicht hilfreichen „Versuch einer geistlichen Erläuterung dessen, warum es nicht möglich ist, Frauen ins Priesteramt zu bringen“. Es sei ihm fast unerträglich gewesen, dem zuzuhören. Auf die Frage, warum Franziskus noch nicht über das Rücktrittsgesuch des umstrittenen Kölner Kardinals Woelki entschieden habe, antwortete Bätzing: „Ich bin ratlos.“ Manchmal denke er: Wisse der Papst eigentlich, was das auslöst, eine Nicht-Entscheidung? Es gehe ja eigentlich nur um Ja oder Nein. „Das ist zum großen Schaden.“

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Die Diskussion ist geschlossen.

03.03.2023

Die deutsche und westeuropäische Kirche ist vom Vatikan bereits abgeschrieben. Beispielsweise nimmt man den Zusatzschaden den man verursacht, das man Woelki im Spiel hält, gerne in Kauf, damit hier noch jemanden ist, der gegen Reformen steht.
Eine regionale Entwicklung läßt man nicht zu. Der Papst sieht die Zukunft der Kirche in Afrika und Amerika. Dort wird Homosexualität teilweise noch strafrechtlich verfolgt und in einer Machogesellschaft in der teilweise Polygamie noch erlaubt ist, sind Pfarrerinnen nicht durchzusetzen. Die Mär von der Abspaltung der deutschen Kirche ist absichtsvolles Verdrehen der tatsächlichen Situation. Im Kern geht es darum, dass man im Vatikan Angst hat, dass der deutsche Reformeifer die eigentlichen Zukunftsregionen beschädigt.

03.03.2023

ein wohl passender Nachtrag: die afrikanischen anglikanischen Kirchen wollen sich abspalten, weil die englische Mutterkirche angefangen hat homosexuelle Paare zu segnen...
https://www.domradio.de/artikel/expertin-rechnet-mit-spaltung-der-anglikaner