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  3. Heizungsgesetz: Warten auf Wärmepumpen wird zur Bremse für die Energiewende

Heizungsgesetz
08.08.2023

Warten auf Wärmepumpen wird zur Bremse für die Energiewende

Wärmepumpen sind stark nachgefragt – und die Energiewende wird ausgebremst.
Foto: Silas Stein, dpa

Wer sich eine Wärmepumpe einbauen lassen möchte, muss mit einem Jahr Wartezeit rechnen. Dabei wird der Bedarf in den nächsten Jahren noch rasant steigen.

In einem Monat ist es so weit. Dann will das Regierungsbündnis im Bundestag das Gebäudeenergiegesetz beschließen. „Zweck dieses Gesetzes ist ein möglichst sparsamer Einsatz von Energie in Gebäuden einschließlich einer zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom für den Gebäudebetrieb“, hat sich die Ampel-Koalition als Ziel gesetzt – das aber weit verfehlt werden könnte. Denn selbst da, wo es an gutem Willen nicht mangelt, kann die Umsetzung des Heizungsgesetzes an der Praxis scheitern, wie das Beispiel Wärmepumpe zeigt. Sie ist als zentraler Baustein in der Energiewende-Strategie von Klimaminister Robert Habeck (Grüne) nur schwer zu bekommen. Die Wartezeit beträgt nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) bis zu einem Jahr.

Es kann zwar schneller gehen, wie BWP-Geschäftsführerin Katja Weinhold unserer Redaktion sagte. Wenn der zuständige Installateur etwa viele Anlagen auf Lager habe oder es sich um eine weniger stark nachgefragte Technologie handele, seien Fristen von einem Monat möglich. Anderseits gebe es Fälle, bei denen Kunden anderthalb Jahre warten müssten.

Sechs Millionen Wärmepumpen bis 2030

Das Marktforschungsinstitut EUPD Research hat 1044 Installationsbetriebe mit unterschiedlichen Spezialisierungen befragt. Das Ergebnis sei, "dass die Wartezeiten bis zur Installation bei besonders nachgefragten Technologien teilweise neun Monate überschreiten können". Der Grund dafür ist an sich kein schlechter. Die Energiewende im Heimbereich hat in Deutschland laut EUPD zu einem erheblichen Wachstum der Märkte für erneuerbare Technologien geführt, in den Betrieben sorgt das für volle Auftragsbücher. Demnach verzeichnete der Heizungswärmepumpenmarkt einen deutlichen Anstieg von 154.000 installierten Anlagen im Jahr 2021 auf 236.000 Anlagen im Jahr 2022. 

Die Kehrseite der Medaille ist, dass diese Nachfragesteigerung ein Grund für die aktuellen Lieferengpässe ist. Entspannung ist nicht in Sicht, denn für einen Erfolg der Energiewende braucht es deutlich mehr Geräte. Habecks Vorgänger Peter Altmaier (CDU) gab beim Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos eine Analyse des Strombedarfs im Jahr 2030 in Auftrag. Um den zu decken, braucht es bis dahin neben anderen Technologien sechs Millionen Wärmepumpen.

Das Prognos-Institut erwartet ab Mitte des Jahrzehnts steigenden Stromverbrauch in Deutschland, bedingt durch steigende Zahlen von Elektroautos und Wärmepumpen sowie durch den Strombedarf für die Herstellung von Wasserstoff.
Foto: Jan Woitas, dpa

Wer wartet die Wärmepumpe?

Wenn die Wärmepumpe endlich installiert wurde, ist die Geschichte noch nicht vorbei. Wartung und Instandhaltung stehen an, diese Arbeiten darf laut Heizungsgesetz nur ausführen, wer „Fachkenntnisse und Fertigkeiten besitzt“. Angesichts des Facharbeitermangels könnte das schwierig werden. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will von der Regierung in einer kleinen Anfrage wissen, wie sie sicherstellen will, dass die entsprechenden Berufsgruppen „über die erforderlichen Kenntnisse für die Betriebsprüfungen von Wärmepumpen verfügen“. 

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CDU-Vize Andreas Jung – er ist auch Sprecher der Unionsfraktion für Klimaschutz und Energie – plädierte vor diesem Hintergrund erneut für einen breiten „überparteilichen Konsens zur Wärmewende von Bund, Ländern und Kommunen“. Der sei erreichbar, wenn die Ampel „ihren Rucksack der Überregulierung“ abwerfe. Derzeit stimme die Reihenfolge nicht und vieles stehe nur auf dem Papier. „Es muss jetzt inhaltlich zusammengebracht werden – und zwar so, dass es auch wirklich in die Häuser kommen kann“, sagte Jung. Die Anfrage seiner Fraktion zeige: „In all diesen Bereichen sind erhebliche Fragen zu den gesetzlichen Grundlagen und zur praktischen Umsetzung offen.“

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

09.08.2023

In Deutschland liegt mittlerweile die Volkswirtschaft, die Gesetzgebung, die Maßnahmen zur Problem-Bekämpfung, sogar der deutsche Fußball, eigentlich alles komplett am Boden.

08.08.2023

Als das neue Gebäudeenergiegesetz gerade frisch diskutiert wurde, lag der Fokus unserer ehrenwerten Regierung vor allem darauf, wie denn Millionen von Eigenheimbesitzern mal eben 40 Tsd bis 140 TSd Euro aufbringen sollen, um Wärmepumpe + notwendige energetische Sanierung zu stemmen. Da liefen die Sozialpolitiker der SPD zur Hochform auf und auch die Grünen wollten sich nicht nachsagen lassen, die erheblichen finanziellen Probleme von Rentnern, die in Omas Häusschen wohnen, zu ignorieren. Für die vollkommen weltfremdem Habecks, Eskens und Kühnerts dieser Welt war die simple Frage, woher denn die Kapazitäten für Planung , Installation und Wartung der schönen neuen Heizungswelt mit Wärmepumpe kommen soll, schlicht nicht existent, ebenso nicht für die meiste Medien. Aber nun, hört, hört, kommt so langsam die garstige Realität zum Vorschein und die lässt sich nicht mal eben fix mit ein paar Steuermilliarden lösen, so wie das die Politik und das Volk seit Corona gewöhnt ist. Und auch die Allzweckwaffe"Einwanderung" der Grünen zieht nicht so ohne weiteres. Und da kann Habeck und Co. noch glücklich sein, daß zur Zeit die Nachfrage nach Wärmepumpen deutlich zurück ging, weil die Leute sich lieber die bewährten Öl- und Gasheizungen einbauen lassen und das ganze Gerede von den steigenden Energiekosten dafür ignorieren. Tja liebe Politiker, wer einmal lügt dem glaubt man nicht: das Gerede von den kostengünstigen erneuerbaren Energien hat ja auch noch nie gestimmt, das Gegenteil ist der Fall: Seit Jahren steigen die Strompreise und das Versprechen der Grünen "die Sonne stellt keine Rechnungen aus" ist alles Geschwätz um den Atomausstieg zu rechtfertigen, sonst nichts.

08.08.2023

>> Seit Jahren steigen die Strompreise <<
Stimmt, und Siemens Energy macht gerade Milliardenverluste mit seinen Windrädern, weil die Reparaturen viel teurer sind als gedacht. Wenn das auch noch auf den Strompreis umgelegt wird dann gute Nacht.

08.08.2023

>>Als das neue Gebäudeenergiegesetz gerade frisch diskutiert wurde, lag der Fokus unserer ehrenwerten Regierung vor allem darauf, wie denn Millionen von Eigenheimbesitzern mal eben 40 Tsd bis 140 TSd Euro aufbringen sollen, um Wärmepumpe + notwendige energetische Sanierung zu stemmen. <<

Mal abgesehen von der Tatsache, dass dieses Gesetz noch gar nicht vom Bundestag beschlossen wurde, zeigt Ihr Beitrag einmal mehr als deutlich, was dabei raus kommt, wenn man Zusammenhänge nicht begreift und dann auch noch frei Gusto durcheinander mischt. Aber das ist typisch für Deutsche, dass man einerseits meckert, weil die Preise für den Nahverkehr unverschämt teuer wären, weil man mit dem eigenen Auto ja viel billiger wegkäme. Dass man da nur den Spritpreis im Auge hat, aber keine Anschaffungs- und Unterhaltskosten interessiert nicht. Und wer eine Immobilie sein eigen nennt, der sollte eigentlich wissen, dass speziell die Heizanlagen nur eine begrenzte Lebensdauer haben und dass man dann einiges an Geld für die Erneuerung in die Hand nehmen muss.

Entgegen der Schlagzeilen einer Springerpresse war auch zu keinem Zeitpunkt im Gespräch, dass ab 2024 alle Heizungen erneuert werden müssen. Diese Erneuerung muss erst bis 2045 erfolgen, lediglich bei Neubauten muss ab 2024 eine Heizanlage, die erneuerbare Energien verwendet, eingebaut werden. Wo also liegt das Problem? Wenn ich mir 2024 ein Haus baue, dann muss ich so oder so auch Geld für eine Heizung einplanen, niemand wird also plötzlich mit zusätzlichen hohen Kosten belastet. Und ich finde es aller Ehren wert, wenn eine Regierung auch bei einem derartigen Gesetz an Menschen denkt, welche zwar eine Immobilie besitzen, aber sonst kein größeres Vermögen. Seltsamerweise schreit niemand, wenn es zum Kauf von E-Autos Zuschüsse gibt, was ist da anders als bei Zuschüssen für eine Heizung?

08.08.2023

@ M.
Siemens Energy ist ja nicht das einzige Unternehmen, das Windkraftanlagen produziert. Es gibt erfolgreichere in der Branche, z.B. Vestas. Also rechnen Sie nicht wegen des momentanen "Ausfalls" von Siemens Energy mit dem Ende der Windkraft. Das wäre zu kurz gedacht.

08.08.2023

Sehr geehrte Frau Reichenauer

bei Vestas läuft es auch total super.

Die Aktie hat in diesem Jahr erst etwa 20% verloren. Das ist im Habeck-Reich schon ein Erfolg.

08.08.2023

Ein Jahr warten um dann mehr schmutzigen Kohlestrom als zuvor zu verbrauchen. Strom der in Deutschland viel teurer ist als in anderen klassischen Graichen Pumpen Ländern. Teurer wirds immer, billiger nimmer. Lach.

08.08.2023

Da hat wohl jemand etwas zu lange an seinem Artikel gefeilt.

Mittlerweile berichten andere so:

„Die Nachfrage nach Wärmepumpen ist einem Medienbericht zufolge im ersten Halbjahr 2023 deutlich zurückgegangen. So wurden demnach beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) knapp 49.000 Anträge für die Förderung einer Wärmepumpe gestellt – im Vorjahr waren es fast 98.000.“

https://www.welt.de/wirtschaft/article246794094/Waermepumpe-Drastischer-Einbruch-bei-Nachfrage-im-ersten-Halbjahr.html

08.08.2023

na ja, die Springerpresse sieht die Welt ja immer ein wenig anders.

08.08.2023

Sehr geehrte Frau Reichenauer

hier ein Medium dem bestimmt auch Sie vertrauen:

„Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) wurden 48.804 Anträge für die Förderung einer Wärmepumpe gestellt, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben) berichteten. Im selben Zeitraum des vergangenen Jahres waren es demnach noch 97.766 Anträge.“

„ wurden im ersten Halbjahr 2023 insgesamt 14,88 Millionen Quadratmeter Gebäudefläche mit Wärmedämmverbundsystemen gedämmt. Dies sei ein Minus von 14,82 Prozent gegenüber dem Vorjahr.“

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/waermepumpe-und-daemmsysteme-nachfrage-geht-drastisch-zurueck-a-d091edff-302c-48c8-b65e-bf736d52ea15



08.08.2023

>>> na ja, die Springerpresse sieht die Welt ja immer ein wenig anders.<<<
Outen Sie gerade als Verschwöungstheoretikerin und werden den Medien vor nicht die ganze oder eine falsche Wahrheit zu berichten?
Nein, das glaube ich nicht! Ich glaube Sie wissen, es gibt verschiedene Sichtweisen und man kann auch mit verschiedenen Sichtweisen neben und miteinander leben, so machen es Abermillionen andere Menschen tatsächlich auch schon.