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FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat offenbar kein Problem mit Sexismus

Kommentar Von Michael Stifter
14.10.2022

Während Silvana Koch-Mehrin von sexueller Belästigung in der Politik berichtet, erzählt Kubicki betont launig, wie er die Parteifreundin selbst einmal angebaggert hat.

Wolfgang Kubicki ist ein Mann der alten Schule – und er zelebriert das auch. Die Grünen-Kollegin Katrin Göring-Eckardt begrüßte er vor den Jamaika-Sondierungen einst mit Handkuss und freute sich anschließend über die Schlagzeilen. Es gibt nicht wenige im politischen Berlin, die dem FDP-Politiker einen gewissen Charme attestieren. Das Problem ist nur, dass sich die gesellschaftlichen Grenzen zwischen Charme und sexistischen Sprüchen in den vergangenen Jahren verschoben haben. Nur scheinbar eben nicht für Kubicki, wie eine alte Geschichte zeigt, die nun in neuem Licht erscheint.

Silvana Koch-Mehrin wurde als junge Politikerin sexuell belästigt

Auslöser der Debatte ist ein Buch, das die frühere FDP-Spitzenpolitikerin Silvana Koch-Mehrin geschrieben hat. Darin erzählt sie sehr offen, wie sie als junge Politikerin sexuell belästigt und begrabscht wurde. Als Kubicki nun von der Moderatorin Sandra Maischberger auf die Erlebnisse seiner Parteifreundin angesprochen wurde, berichtete er bereitwillig, wie er selbst Anfang des Jahrtausends einmal mit Koch-Mehrin „geflirtet“ habe.

Es ging darum, ob sie FDP-Generalsekretärin werden wolle. Koch-Mehrin war Anfang 30 und galt als Nachwuchshoffnung der Liberalen. Doch sie ahnte schon, dass sich das Gespräch nicht ausschließlich um ihre Karriere drehen würde.

Wolfgang Kubicki: "Das war nicht mein einziger gescheiterter Flirtversuch"

Von der Begegnung erzählte Kubicki schon einmal in einem Interview mit unserer Redaktion im Jahr 2013: „Das war nicht mein einziger gescheiterter Flirtversuch. Aber ein besonders einprägsamer. Ich erinnere mich noch, wie sich plötzlich ein Schatten von hinten über mich und den Tisch legte, ein Zwei-Meter-Mann da stand und sie sagte: ,Darf ich vorstellen, das ist mein Freund, und im Übrigen war der Studenten-Boxmeister.‘ Ich musste dann spontan los …“

Was damals noch als amüsante, und ja durchaus selbstironisch vorgetragene Anekdote durchging, empfinden die meisten Menschen nach all den Debatten über Sexismus und MeToo heute überhaupt nicht mehr als harmlos. Nur Kubicki selbst kann die Aufregung offenbar nicht verstehen.

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Frei nach dem Motto „Das bisschen Sexismus wird ja wohl noch erlaubt sein“, ließ er im Gespräch mit Sandra Maischberger nicht nur keinen Zweifel daran, dass er das damals völlig in Ordnung fand. Er machte auch klar, dass er sich jederzeit wieder so verhalten würde. „Fragen Sie mal Silvana Koch-Mehrin, daran hat sie nichts Anstößiges gefunden“, konterte Kubicki gelassen.

Koch-Mehrin ahnte schon, dass der Termin nicht harmlos werden würde

Doch die inzwischen 51-Jährige findet die Sache zumindest aus heutiger Sicht eben ganz und gar nicht mehr in Ordnung. Dass ihr Mann damals nach etwa einer Stunde beim Treffen mit Kubicki auftauchte, sei so geplant gewesen, verriet sie nun in einem Interview mit dem WDR.

Der FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin berichtet in ihrem Buch über sexuelle Belästigung in der Politik.
Foto: Jochen Lübke, Archiv (dpa)

Mit anderen Worten: Die junge Politikerin hatte vor dem Termin mit einem Parteifreund ganz bewusst Sicherheitsvorkehrungen getroffen – und es nicht einmal für dramatisch gehalten, dass sie diese für nötig hielt. Genau das hält sie rückblickend für das größte Problem. „Wenn meine Töchter mir heute erzählen würden, sie hätten einen solchen Termin und würden solche Drumherummaßnahmen ergreifen, würde ich mich sehr erschrecken“, sagte Koch-Mehrin.

Für die FDP kommt die Debatte nach den jüngsten Wahlschlappen zum ungünstigsten Zeitpunkt. Die meisten Liberalen schweigen peinlich berührt. Manche, wie Parteivize Johannes Vogel, beziehen aber auch klar Stellung. „Es ist ganz einfach: bei Jobgesprächen immer nur über den Job reden“, twitterte der 40-Jährige. Bezug auf Kubicki nahm er nicht. Hat auch so jeder verstanden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

14.10.2022

Kubicki beleidigt gerne andere Menschen. Schlimmer jedoch ist, dass er verheiratete Frauen wie Koch-Merin anbaggert und dies
Flirten nennt. Er hat sich offenbar nicht im Griff. Vielleicht trinkt er auch gerne zuviel. Als Bundestagsvizepräsident und gewählter
Vertreter des Volkes sollte er aber ein Vorbild sein, aber kein schlechtes. Als stellvertretender Vorsitzender der FDP schadet er
seiner Partei ohne dass ihm das bewusst ist. Dem Vorsitzenden Lindner gelingt es nicht ihn auszubremsen in seiner beleidigenden
Art, die der FDP schadet, auszubremsen. Auch dies zeigt eine weitere Schwäche von Lindner neben seiner abgehobenen Sprache.
Wenn sich beide nicht mehr beherrschen lernen, wird es weiter abwärts gehen mit den sog. Liberalen.

14.10.2022

Schließen Sie nie von sich auf andere, Herr Wolfgang B. !!! Ein gut gemeinter Rat für's weitere Leben.

14.10.2022

Aus gegebenem Anlass zwei Bemerkungen zum personellen und inhaltlichen Profil der Fahr.Doch.Porsche-Partei: Der stets überhebliche Herr Kubicki hat sich mehrfach durch unqualifizierte Äußerungen als unwürdiger Bundestags-Vizepräsident erwiesen und sollte sich zum Weißweintrinken endlich aus der Politik zurückziehen. Und auch seiner Partei würden Bescheidenheit und Demut mehr als gut tun; sie benötigt eine Auszeit zur inneren Erneuerung! Daher: Raus mit der Fahr.Doch.Porsche-Partei aus dem Bundestag und aus allen Länderparlamenten!

14.10.2022

Ich glaube, wenn ich Ihre Beiträge so lese, haben Sie weitaus mehr Probleme als Kubicki.