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Landwirte brauchen Anreize, um sich im Naturschutz zu engagieren

Kommentar Von Bernhard Junginger
20.05.2020

Deutschlands Natur geht es immer schlechter - auch, weil die Landwirtschaft immer industrieller geworden ist. Dabei funktionieren Natur- und Artenschutz nur gemeinsam.

Deutschlands Natur geht es ziemlich dreckig und das hat ziemlich viel mit der Landwirtschaft zu tun. Genauer gesagt: mit den Auswüchsen einer industrialisierten Landwirtschaft, in der nur der Ertrag zählt. Diese intensive Art des Wirtschaftens haben sich die allermeisten Bauern nicht selbst ausgesucht. Im Gegenteil, sie sind die Leidtragenden. Unzählige Höfe sind schon gestorben. Jahrzehntelang lautete der zynische Rat der Politik an die Landwirte: Wachse oder weiche.

Viele Landwirte wären bereit, mehr für den Naturschutz zu tun

Bundesumweltministerin Svenja Schulze von der SPD darf es sich also mit ihrer Kritik nicht zu einfach machen. Und den bäuerlichen Familienbetrieb in Süddeutschland, der neben seinen Feldern Blühstreifen anlegt, nicht mit der Mega-Agrarfabrik im Osten in einen Topf werfen. Am Gesang der Feldlerche erfreut sich der Landwirt mindestens genauso sehr wie der Erholung suchende Städter.

Natur- und Artenschutz funktionieren nur mit der Landwirtschaft, nicht gegen sie. Es ist dringend notwendig, dass die europäische Agrarpolitik so weiterentwickelt wird, dass Leistungen, von denen die ganze Gesellschaft etwas hat, besser honoriert werden. Viele Landwirte wären bereit, sich noch viel stärker im Naturschutz zu engagieren. Dafür aber benötigen sie echte Anreize, keine Almosen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.05.2020

"Jahrzehntelang lautete der zynische Rat der Politik an die Landwirte: Wachse oder weiche."
.
Der Neubau von großen Tierställen wird aktuell immer noch mit ca. 50% vom Staat und damit vom Steuerzahler subventioniert! Ich kenne einen aktuellen Fall. Die Politiker reden hüh und agieren hott, völlig planlos.............................

21.05.2020

"Am Gesang der Feldlerche erfreut sich der Landwirt mindestens genauso sehr wie der Erholung suchende Städter."

Warum zerstört er dann nicht nur die Lebensgrundlagen der Feldlerche sondern letztlich auch seine eigenen mit Monokulturen, Pestiziden, Fungiziden und unser wichtigstes Nahrungsmittel mit Gülle? Und zwar der "industrielle" Landwirt im Osten genauso wie der inzwischen ebenso selten wie die Feldlerche anzutreffende immer so herausgehobene "bäuerliche" Familienbetrieb im Süden . . . Daran ändern auch die natürlich mit EU-Geldern subventionierten Blühstreifen nicht viel.

20.05.2020

Alle Anreize, die nur auf Geld ohne Emphatie und Hirn basieren, sind kontraproduktiv und zum Scheitern verurteilt!