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Verbote von Verbrennern schaden dem Elektroauto

Kommentar Von Michael Pohl
10.04.2024

Die Deutschen kaufen weniger E-Autos. Ein Grund dafür ist eine verquere Politik in Berlin und Brüssel, die auf Zwang statt Innovation setzt. Andere Länder machen es besser.

Elektroautos verlieren für viele Deutsche an Attraktivität: Die Nachfrage nach Neufahrzeugen mit reinem Batterieantrieb sank im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent, während Benziner und Diesel fast genauso gut verkauft wurden wie im Jahr zuvor. Immer mehr deutsche Autobauer rücken von geplanten Zielen ab, ihre Produktion größtenteils auf E-Autos umzustellen. Und beim Marktführer Tesla verdichten sich die Anzeichen, dass ein geplantes Einsteigermodell für maximal 25.000 Dollar in weite Ferne rückt. 

Technischer Fortschritt lässt sich nicht durch Gesetze beschließen

Die vom Glauben an einen rasanten Durchbruch der Technik beseelte Politik steckt in einer Sackgasse. Das von der EU für das Jahr 2035 geplante „Verbrennerverbot“ gerät im Aufprall mit der Realität ebenso zur Illusion wie die immer wieder gerissenen Klimaziele. Das absehbare Scheitern der vor allem in Deutschland vorangetrieben Politik stellt aber keinen Unfall dar, es zeugt von naivem Wunschdenken. 

Technischer Fortschritt lässt sich nicht durch Gesetze beschließen, sondern bestenfalls durch kluge Förderung und günstige Rahmenbedingungen beschleunigen. Doch anders als in den USA und in China, beherrscht man in Berlin und Brüssel weder das Spiel der Marktwirtschaft noch das der Planwirtschaft. Statt Innovationsförderung setzt man vor allem auf Zwang und Subventionitis. 

Selbst das kommunistische China versteht mehr von Marktwirtschaft

Das geplante Verbrennerverbot schadet den E-Autos mehr, als es nutzt: Es macht Antrieb und Autokauf zu politischen Fragen. Selbst Fans von Elon Musk würden sich nicht von der Regierung vorschreiben lassen, dass sie Tesla fahren müssen. Für die Autoindustrie wird die Politik zum unkalkulierbaren Investitionsrisiko und sie verunsichert die Menschen.

Selbst das kommunistische China setzt auf positive Anreize statt Verbote: Auslöser des E-Auto-Booms war die katastrophale und für Tausende Chinesen tödliche Luftverschmutzung. Sogar Staatschef Xi Jinping rief einst zum „Kampf für den blauen Himmel“ auf. Peking trieb die Elektromobilität mit massiven Forschungskapazitäten und den Bau von Batteriefabriken voran: Je mehr Reichweite, desto mehr steuerliche Förderung bekamen E-Autos, um den Fortschritt zu beschleunigen. 

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Der Durchbruch kam jedoch aus den USA: Im Zentrum des Silicon Valley als Hochburg der Forschung, Digitalisierung und des Risikokapitals gelang die Verschmelzung von Computer und Auto zur Mobilitätsrevolution. 

Norwegen belohnt E-Auto-Käufer, Deutschland kassiert ab

Die deutsche Politik reagierte darauf wie eine ideenlose Subventionsbehörde: Jeder Käufer eines E-Autos bekam auf Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen staatlichen Zuschuss. Das Scheitern war vorprogrammiert: Je erfolgreicher das Programm, desto unfinanzierbarer wurde es. Die Subvention gipfelte in der Ironie, dass just ein grüner Minister der E-Auto-Förderung den Todesstoß verpassen musste. 

Am besten macht es derzeit das Nicht-EU-Land Norwegen: E-Autos bekommen massive Steuernachlässe beim Kaufpreis. Auch ohne gesetzliches Verbot sind bald 95 Prozent der Neuzulassungen Batterieautos. In Deutschland dagegen kassiert der Staat ab: Ein Fiat 500 ist elektrisch doppelt so teuer wie als Benziner. Netto zahlt der E-Autokäufer damit gut 3000 Euro mehr an Mehrwertsteuer. Hier liegt das Problem: Der Preis von E-Autos ist derzeit physikalisch viel mehr von der Reichweite und weniger von der Fahrzeuggröße abhängig. Erst ein weiterer technischer Fortschritt wird praxistaugliche günstige E-Autos liefern, nicht Gesetzesparagrafen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.04.2024

Ich bin mit meinem e-Twingo (24.000,-) absolut zufrieden und würde ihn mir wieder kaufen, auch die geringere Reichweite ist für meine Fahrten absolut ausreichend da Wallbox vorhanden, größere Reisen werden eh nicht gemacht und wenn dann mit dem Zug.
Eigentlich war ich an einem e-Up interessiert (weil 27kW statt 22kW), aber der ist mit seinen Brüdern von SEAT und Skoda ja eingestellt worden und genau darin liegt das Problem.
Es gibt keine bezahlbaren kleineren von deutschen Herstellern und die Lademöglichkeiten die derzeit neu geschaffen werden sind fast ausnahmslos Schnellader die für die kleinen nicht geeignet sind.
Alles Zeichen, dass man hierzulande zu sehr auf große und Luxussegment gezählt hat, aber wer keine Wallbox installieren kann und bezahlbare sucht sieht bei unseren Herstellern in die Röhre genauso wie mittlerweile bei der Ladeinfrastruktur für das mitgeführte Typ2 Ladekabel.

10.04.2024

Es gibt ein Modell von einem bekannten deutschen Autohersteller, das in Deutschland für 40000€ verkauft wurde und in China für 16000€. Bis auf die maßlose Übermotorisierung (das soll wohl das Kaufargument sein) sind die technischen Daten eher mittelmäßig.
Es wird immer wieder von Forschung geredet. Was will man denn bei einem Elektroauto überhaut noch optimieren, außer der Energiedichte der Akkus, bzw. dessen Schnelladefähigkeit? Richtig, die Effizienz bei der Produktion, um aus dem Elektroauto ein erschwingliches Massenprodukt zu machen. Der Durchschnittsverbraucher rechnet mit spitzem Bleistift und kommt zum Ergebnis, dass ein Verbrenner bei geringen bis mittleren Kilometerleistungen immer noch deutlich wirtschaftlicher ist.
Das zentrale Bauteil, die Batterie, kostet ca. 6000€ bis 12000€, Tendenz sinkend. Das drumherum gibt es auch nicht zum Nulltarif, aber auf die eigentlichen Produktionskosten können die Hersteller noch irgenwelche, nicht nachvollziehbare, Fantasiepreise aufschlagen.

10.04.2024

Und die Schweiz legt zu... Dieser Einbruch ist normal und aus alle Ländern bekannt die ihre Förderung eingestellt haben.