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Wir Männer müssen unsere Privilegien aufgeben

Kommentar Von Manuel Andre
08.03.2023

Jahr für Jahr reden wir am Weltfrauentag über die Benachteiligung von Frauen. Wollen wir Männer unsere Vormachtstellung vielleicht auch gar nicht aufgeben?

Wie erklären Sie einem Kind, dass Papa besser verdient als Mama? Es gibt da ein Video-Interview des Funk-Formats Deutschland 3000. Darin befragt Moderatorin Eva Schulz Kinder in Zweiergruppen (jeweils ein Junge und ein Mädchen) nach der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Am Ende des Gesprächs drückt sie dem Mädchen zwei Goldtaler in die Hand, dem Jungen vier. Das finden die Kinder natürlich ungerecht. Ist es auch, oder?

Die Idee des Spiels ist einfach: Die Kinder sollen die Welt der Erwachsenen verstehen, das aber ist schwer. Wie soll man denn einem Kind erklären, dass Frauen noch immer deutlich weniger als Männer verdienen? In Bayern ist der sogenannte unbereinigte Gender Pay Gap, also die Lohnlücke zwischen Mann und Frau besonders hoch. Im Jahr 2022 lag er bundesweit bei 18 Prozent, in Bayern laut Landesamt für Statistik drei Prozentpunkte höher.

Männer in Teilzeit sind die Ausnahme

Als Grund für die großen Unterschiede nennt das Landesamt strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männer. Das heißt: Frauen arbeiten öfter in schlechter bezahlten Branchen oder arbeiten wegen der Familie in Teilzeit. An diesem Problem können wir Männer etwas ändern. Im Jahr 2020 arbeiteten etwa zwei Drittel der erwerbstätigen Mütter in Teilzeit, und nur etwa sieben Prozent der Väter.

Unbestritten: Es gibt Mütter, die gerne in Teilzeit gehen, um für ihre Kinder da zu sein. Doch wenn wir von Gleichberechtigung und moderner Männlichkeit sprechen, ist es nicht gerade fortschrittlich, wenn sich kaum ein Vater entscheidet, seine Erwerbsarbeitszeit für die Familie zu reduzieren. Dabei wollen das viele Männer sogar, nur tun sie es nicht. Profitieren davon könnten nicht nur Kinder und die Mütter, sondern auch die Gesellschaft. Jede Stunde weniger Erwerbsarbeitszeit des Mannes ist eine mögliche Stunde mehr für die Mutter. Ein ausgeglicheneres Modell von Familie und Arbeit macht auch sichtbar, dass Familie zeit- und kraftintensiv ist und es auf das Miteinander von Mutter und Vater ankommt. Weniger Erwerbsarbeit des Mannes führt so zu mehr Gleichberechtigung.

Gender Pay Gap: Wir müssen über Geld sprechen

Es liegt also auch in der Hand von uns Männern, sich dafür einzusetzen die Lohnlücke zu schließen. Das bedeutet, dass wir Privilegien aufgeben müssen, unseren Platz an der Sonne, den wir so als ganz selbstverständlich ansehen. Das birgt Frustrationspotenzial, wenn ich als Mann aufgrund einer Quote einen Job vielleicht mal nicht bekomme.

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Wir müssen laut werden, offen über Geld sprechen. Denn es kann nicht sein, dass bei identischen Qualifikationen im selben Beruf Frauen schlechter verdienen als Männer. Bereinigter Gender Pay Gap nennt sich die Lohnlücke, die in Bayern bei sieben Prozent liegt. Über die Mehrheit von Männern in Führungspositionen, die über die Lohnunterschiede von männlichen und weiblichen Mitarbeitenden wohl Bescheid wissen, ist da noch gar nicht gesprochen.

Am Ende des Kinder-Interviews übrigens sagen alle Mädchen im Video, dass es ungerecht sei, dass sie nur halb so viele Goldtaler bekommen wie die Jungs. Die Jungs geben dann einen Taler ab. Ein Junge ist mürrisch, er zögert und schiebt dann seinen Taler weiter. Großzügig? Nein, einfach nur gerecht.

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Die Diskussion ist geschlossen.

09.03.2023

Seltsam, dass sich hier nur Männer äußern und das zum Teil mit haarsträubenden Argumentationen. Vielleicht gehen wir noch in Steinzeit zurück, da gingen die Männer jagen und die Frauen sammeln.
Aber lassen wir das mal dahin gestellt. Ich gehöre noch einer Generation an, da hatte der Mann gar nicht die Möglichkeit in Elternzeit zu gehen, da hat sich die Kinderbetreuung auf den Abend und die Wochenenden auf beide Elternteile verteilt. Und natürlich bin ich damals zu Hause geblieben um die Kindererziehung zu übernehmen und danach in Teilzeit um nicht nur den Haushalt, sondern auch Haus und Garten zu versorgen. Mein Mann hat damals nur die Arbeiten übernommen für die meine Kraft nicht ausgereicht hat.
Später hat sich die finanzielle Lage dann so gestaltet, dass ich sogar mehr verdient habe als mein Mann. Aber dies alles war bei uns nie ein Thema. Es ging alles in einen Topf und die größeren Anschaffungen wurde besprochen, egal von wem das Geld war.
Aber zurück zum Artikel und dem Thema.
Es geht bei der ganzen Debatte nicht darum, dass eine Krankenschwester das gleiche verdient wie ein Arzt, oder eine Erzieherin das selbe wie ein IT-Spezialist, sondern darum dass bei gleicher Qualifikation und Stellung im Betrieb die Männer da noch immer deutlich mehr verdienen als die Frauen. Das ist eben ungerecht und durch keine Argumentation zu rechtfertigen.

09.03.2023

@ Maria G.:

>> .. dass bei gleicher Qualifikation und Stellung im Betrieb die Männer da noch immer deutlich mehr verdienen als die Frauen. <<

Das kann ich für mich nicht bestätigen. Da wo ich gearbeitet habe und arbeite, gibt es Tarifverträge. Männer mit meiner Berufsbezeichnung und Tätigkeit haben nie mehr verdient als ich. Bei einer Freundin, die bei der Stadt arbeitet, ist das genauso. Das können höchstens Branchen sein, wo alles total ungeregelt ist? Ich weiß aber nicht welche.

Dass Frauen im Schnitt 18% weniger verdienen glaube ich sofort. Und das liegt nicht daran, dass wie Altmaier mal gesagt hat Frauen lieber Berufe wählen die schlechter bezahlt sind. Sondern umgekehrt, dass in typischen Frauenberufen schlechter bezahlt wird!

09.03.2023

Liebe Maria G
Es gibt einen Pay Gap: Zwischen Migranten und Deutschen. Auch zwischen Hautfarben. Und wie ich unten schon versucht habe zu sagen: Sogar die soziale Herkunft bei originär Deutschen macht einen Unterschied. Insofern ist das überhaupt keine Gender Sache. Dass es darauf von manchen verkürzt wird, zeigt doch nur, dass sie es nicht ehrlich meinen. Und es gibt ja Gegenmittel: Transparente Gehaltsstrukturen! Und jetzt erklären Sie mir mal, warum all die feministischen Maulhelden nicht dafür tun?

09.03.2023

"sondern darum dass bei gleicher Qualifikation und Stellung im Betrieb die Männer da noch immer deutlich mehr verdienen als die Frauen."

Was sind das für Betriebe? ÖD und wo nach Tarif bezahlt wird, wohl kaum. Da kommen Unterschiede, bei gleicher Qualifikation und Stellung, dann maximal vom Dienstalter oder der Betriebszugehörigkeit. Da wo außer-/übertariflich bezahlt wird, ist es halt Verhandlungssache. Nur: verschenken tut niemand was, ist also kaum anzunehmen, dass Männern einfach mal freiwillig mehr bezahlt wird...

09.03.2023

"Wir Männer müssen unsere Privilegien aufgeben"

Welche sollten das sein? Ich habe im Gegensatz zu meinen Altersgenossinnen noch 15 Monate Pflichtdienst machen dürfen. Damit sehe ich meine "Schuld" als Mann als getilgt an.
Ansonsten ist es in meiner Realität so, dass so gut wie immer der Mann in einer Partnerschaft derjenige ist, der besser verdient - weil sich die Frauen bei der Partnerwahl nach "oben" zu orientieren scheinen. Da die Paare auch mit Kind einen möglichst hohen Lebensstandard haben wollen, ist irgendwie naheliegend, wer beruflich zurück steckt.

Der ganze Artikel liest sich für mich wie ein Schüleraufsatz.

09.03.2023

Frauen wollen auch nur Männer, die zumindest ein paar cm größer sind :-) Wäre mal eine Reportage wert, warum das so ist. Aber ich fürchte das passt einfach nicht in den Mainstream.

09.03.2023

>> Denn es kann nicht sein, dass bei identischen Qualifikationen im selben Beruf Frauen schlechter verdienen als Männer. <<

Müsste es nicht nach einem identischen Einstiegsgehalt lauten:

Denn es kann nicht sein, dass bei identischen Qualifikationen/LEISTUNG im selben Beruf Frauen schlechter verdienen als Männer?


>> Wie erklären Sie einem Kind, dass Papa besser verdient als Mama? <<

Gar nicht - Mama hat den Arbeitgeber in München - so ich muss jetzt die Schul-Brotzeit machen ;-)


P.S. Herr Andre stellen Sie ihre Fragen mal verstärkt in sog. Mietwohnungen - im Eigentum funktioniert unabhängig von der Herkunft vieles besser...

09.03.2023

Ach, und weil wir gerade bei infantilen Kinderspielen sind, hat jemand das von Herrn André beschriebene Experiment anders herum gemacht, also den Mädchen 4 und den Jungen 2 Geldstücke in die Hand gedrückt? Wie wäre wohl das ausgegangen?

09.03.2023

„ Jahr für Jahr reden wir am Weltfrauentag über die Benachteiligung von Frauen.“
Ja - und Jahr für Jahr wird der selbe Unsinn von angeblich 18% weniger Gehalt für weibliche Arbeitsleistung erzählt. Und dieser Unfug zerstört mehr, als er an Gleichberechtigung gewinnen kann.
Nach Jung gegen Alt, Schwarz gegen Weiß werden alle Jahre wieder um den 08.März Frauen gegen Männer aufgehetzt.
Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Frauen für gleiche Arbeit und gleiche Leiden die gleiche Entlohnung erhalten sollen. Aber warum verdienen dann weibliche Models so viel mehr als männliche?
Ach - es lohnt gar nicht, den ganzen Sermon dauernd wiederholen zu müssen. Jedes Jahr steht ein neuer Wokist auf, und verbreitet die Mär von 18% weniger Gehalt. Schön finde ich auch die Forderung nach Entlohnung für Hausarbeit. Muss die Frau dann davon Miete zahlen? Anstatt sich auf Augenhöhe, mit Respekt und in Würde zu begegnen, stehen sich Frauen und Männer, angetrieben von einer aktivistischen Journalie, als Kleinkrämer und Erbsenzähler gegenüber. Es ist zum speien.

08.03.2023

Danke für diesen Beitrag! Ein Musterbeispiel für die Gleichschaltung der öffentlichen Meinung. Immer wieder die gleiche Leier obwohl längst alles widerlegt. männer die als Friseur oder Visagist arbeiten verdienen ganz sicher nicht mehr als ihre Kolleginnen. Warum sehe ich an Board eine 30T LKWs nie eine Frau? und außerdem verdienen Aufsteiger ahs ddm Arbeitwrmilieu in Msbagement Lositilnen weniger als Beamtensprösslinge oder Managerkinder. Denken Sie darüber mal nach bevir Sie wieder die Öffentlichkeit beglücken.

08.03.2023

"ahs ddm Arbeitwrmilieu in Msbagement Lositilnen "

Hä?

08.03.2023

Robert M
Sie machen nie Tippfehler an Handy? Aber kein Stress Sie kommen schon drauf.

08.03.2023

Welche männlichen Privilegien? Über Jahrhunderte hinweg haben ausschließlich Männer in Kriegen ihren Kopf hinhalten müssen. Männer haben schon immer alle harten, gesundheitsschädlichen und gefährlichen Arbeiten erledigt und tun es heute noch. Einzig und alleine die diskriminierende Wehrpflicht wurde ausgesetzt. Auch ist heutzutage eine Scheidung zum Glück kein Freibrief mehr, den Mann auszuplündern, er zahlt nur mehr noch für die gemeinsamen Kinder. Meiner Meinung nach war die Ungerechtigkeit schon immer gleichmäßig auf beide Geschlechter verteilt.
Nur zu viel mal zur Überschrift, selbstverständlich müssen die Gehälter für beide Geschlechter identisch sein.