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Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 5. Mai

Krieg in der Ukraine

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 5. Mai

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    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 5. Mai
    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 5. Mai Foto: Augsburger Allgemeine

    Es ist eine finstere Botschaft, die der Chef der Söldnertruppe Wagner in einem Video via Telegram in die Welt sendet. Vor zahlreichen aufgereihten Leichen zeigt sich Jewgeni Prigoschin in der Dunkelheit auf einer Wiese, seine Worte wirken dabei noch düsterer: "Das sind Wagner-Kämpfer, die heute getötet wurden. Das Blut ist noch frisch."

    Der 61-Jährige wettert gegen die Militärführung in Moskau: "Schoigu, Gerassimow, wo, verdammte Scheiße, ist die Munition?" Dann schimpft er weiter: "Ihr Biester, ihr sitzt in teuren Clubs, eure Kinder haben Spaß am Leben und nehmen YouTube-Clips auf." Hätten seine Truppen ausreichend Munition, wären die Todeszahlen fünfmal niedriger, sagt er.

    Der Wagner-Chef droht mit dem Abzug seiner Kämpfer aus der umkämpften ukrainischen Stadt Bachmut in der kommenden Woche. "Ohne Munition werden meine Jungs keine unnötig hohen Verluste tragen. Darum ziehen wir uns ab dem 10. Mai 2023 aus der Ortschaft Bachmut zurück." Kremlsprecher Dmitri Peskow kommentierte die Ankündigung lediglich mit den Worten: "Wir haben das natürlich in den Medien gesehen. Aber ich kann das nicht kommentieren, weil es den Verlauf der militärischen Spezialoperation betrifft."

    Neben der Wagner-Gruppe sollen im Angriffskrieg gegen die Ukraine weitere russische Privatarmeen im Einsatz sein. Ein Überblick von meiner Kollegin Svenja Moller: Diese russischen Privatarmeen sollen in der Ukraine im Einsatz sein.

    Der Tag: Die ukrainische Flugabwehr hat über Kiew eine Drohne der eigenen Streitkräfte abgeschossen. Militärs hätten die Kontrolle über das unbemannte Flugobjekt verloren, teilte die Luftwaffe am Abend mit. Deshalb sei beschlossen worden, die Drohne vom türkischen Typ Bayraktar abzuschießen. "Es ist schade, aber so ist die Technik, und solche Fälle kommen vor", hieß es in der auf Telegram verbreiteten Erklärung.

    Russland setzt seine Angriffe in der Ostukraine fort. Einmal mehr sei die Stadt Bachmut im Brennpunkt des Geschehens gewesen, berichtet der ukrainische Generalstab im Lagebericht. Bei Bachmut, Limansk und Marjinka seien rund 50 russische Angriffe zurückgeschlagen worden. Diese Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

    Im Süden Russlands ist zum zweiten Mal ein Feuer an einer Öl-Raffinerie ausgebrochen. Verletzt worden sei bei dem Vorfall unweit der von Russland annektierten Halbinsel Krim niemand, teilt der Zivilschutz laut Agentur Tass mit. Unter Berufung auf Rettungskräfte vor Ort heißt es, das Feuer in der Siedlung Ilski sei erneut durch einen Drohnen-Angriff ausgelöst worden. Im Süden Russlands sowie auf der Krim häufen sich seit Tagen Anschläge auf Infrastruktur-Objekte, die für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine von Bedeutung sein könnten.

    Alle Nachrichten zum Verlauf des Krieges können Sie stets in unserem Liveticker nachlesen.

    Die Lage: Die Strompreise sind angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und den daraufhin geringer gewordenen Gaslieferungen aus Russland stark gestiegen. Darunter leiden hierzulande besonders die energieintensiven Branchen, wie in der Region Augsburg etwa die Lechstahlwerke. Um die Industrie in diesen Zeiten zu unterstützen, hat Wirtschaftsminister Robert Habeck am Freitag seine lang erwarteten Pläne vorgelegt. Was ein Industriestrompreis von 6 Cent bringen kann, erklärt mein Kollege Matthias Zimmermann.

    Bild des Tages:

    "Wenn ihr uns keine Granaten gebt, bringt ihr nicht uns um den Sieg, ihr bringt das russische Volk um den Sieg": Jewgeni Prigoschin.
    "Wenn ihr uns keine Granaten gebt, bringt ihr nicht uns um den Sieg, ihr bringt das russische Volk um den Sieg": Jewgeni Prigoschin. Foto: AP, dpa

    Jewgeni Prigoschin, Chef der berüchtigten Söldnertruppe Wagner, wettert in einem Video mit schweren Beleidigungen gegen die russische Militärführung in Moskau. Es fehle seinen Kämpfern massiv an Munition. Hätte seine Truppe ausreichend Material, wären die Todeszahlen fünf Mal niedriger, behauptet er.

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    (mit dpa)

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