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  3. Münchener Sicherheitskonferenz: Selenskyj in München: "Wir müssen zusammenstehen!"

Münchener Sicherheitskonferenz
17.02.2024

Selenskyj in München: "Wir müssen zusammenstehen!"

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, fordert auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) erneut mehr Unterstützung für sein Land.
Foto: Felix Hörhager, dpa

Der ukrainische Präsident kämpft im Bayerischen Hof erneut für mehr Munition, mehr Waffen und das Überleben seines Landes. Zugleich verdeutlicht er: Aufgeben ist keine Option.

Es ist 1.01 Uhr am Samstagmorgen, als bekannt wird, dass die ukrainische Armee sich aus Awdijiwka zurückzieht. Die seit Monaten heftig umkämpfte Stadt an der Ostfront wird den Russen überlassen. Auf X schreibt der ukrainische Oberbefehlshaber: „Angesichts der operativen Lage um Awdijiwka habe ich beschlossen, unsere Einheiten aus der Stadt abzuziehen und auf günstigeren Linien in die Verteidigung zu gehen, um eine Einkreisung zu vermeiden und das Leben und die Gesundheit der Soldaten zu schützen“. Gut acht Stunden später, um 9.21 Uhr, Tag zwei der Münchener Sicherheitskonferenz, flackert unruhiges Blaulicht vor dem Bayerischen Hof. Der über der Altstadt und den Scharfschützen kreisende Hubschrauber hat schon angekündigt, was gleich passiert. Ein halbes Dutzend gepanzerter Limousinen fährt vor. Eine kurze Verzögerung noch, Sicherheitsleute in Tarnjacken checken ein letztes Mal die Lage, dann öffnet sich die Tür. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj steigt aus, verschwindet binnen Sekunden im Hotel und eilt in den Saal. 

Drinnen, wo Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, US-Außenminister Antony Blinken, Bundeskanzler Olaf Scholz und viele weitere Staats- und Regierungschefs auf ihn warten, wird er mit stehenden Ovationen empfangen. Selenskyj, schwarzer Militärpullover, tiefe Augenringe, ist zum ersten Mal seit Kriegsbeginn wieder persönlich auf dem Treffen, im letzten Jahr wurde er zugeschaltet. Er steigt auf die Bühne und beginnt, zunächst auf Englisch, später auf Ukrainisch. 

Selenskij: Rückzug aus Awdijiwka „professionelle Entscheidung“

Es ist die Rede eines Mannes mit dem Mut und der Eloquenz eines Verzweifelten, allerdings weit entfernt davon die Waffen strecken zu wollen. Dass sich seine Truppen in Awdijiwka zurückziehen, sei – laut der offiziellen Übersetzung im Saal – eine „professionelle Entscheidung“ gewesen. „Russland hat damit aber nichts gewonnen.“ Auf einen toten ukrainischen Soldaten kämen im Krieg sieben tote Russen, behauptet er. 

Selenskij mag immer wieder verzweifelt sein, weil sein Land seit 2014 von den Russen zerstört wird, weil dieser Krieg seit fast zwei Jahren um ein Vielfaches schlimmer geworden ist, weil viele tausende seiner Landsleute ihr Leben gelassen haben, weil ihm zunehmend Rekrutinnen und Rekruten fehlen, weil der Westen nicht genügend Munition liefert, weil zu wenig Waffensysteme für die Verteidigung des Luftraums zur Verfügung stehen, weil der US-Kongress die Milliardenhilfen weiter zurückhält, aber er bleibt kämpferisch. Er sagt: „Wenn die Ukraine allein dasteht, dann werden sie sehen, was passiert: Russland wird uns zerstören, das Baltikum zerstören, Polen zerstören – es ist dazu in der Lage.“ Er fordert, was er immer fordert, mehr Waffen, mit mehr Reichweite, mehr Munition, er geht Putin hart an: „Er ist ein Schurke, der sich mithilfe von Macht mit Gewalt und Korruption an der Macht hält.“ Selenskyj, das weiß man, kann reden. Und er kann hart sein: „Fragt nicht die Ukraine“ ruft er, „wann der Krieg endet. Fragt euch selbst, warum Putin noch immer in der Lage ist, ihn weiterzuführen.“ 

Die Ukraine schneller in die Nato? Selenskyj sagt: „Wir haben das verdient!“

Er fordert, dass sein Land schneller in die Nato aufgenommen wird. Denn: „Wir haben das verdient!“ Und apropos. Natürlich richten sich seine Worte auch an Donald Trump. Der frühere und mögliche nächste US-Präsident hatte vor wenigen Tagen bei einem Wahlkampfauftritt sinngemäß gesagt, dass die USA nur die Nato-Länder schützen würden, die genügend für Verteidigung ausgeben. Mit dem Rest könne Russland machen, was es wolle. Trump hatte damit die Sicherheitsgarantie für die Europäer – und also auch die der Ukraine – zur Disposition gestellt. Und damit eine Debatte über die nukleare Ertüchtigung Europas ausgelöst. 

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Selenskyj wird dann gefragt, ob er den Ex-Präsidenten nach Kiew eingeladen habe. „Ja“, antwortet er. „Ich habe ihn eingeladen. Ob er kommt, hängt von ihm ab. Wenn er kommt, dann bin ich bereit, mit ihm an die Front zu reisen.“ Wenn man darüber im Dialog über das Ende dieses Krieges bleiben wolle, dann müsse man zeigen, „was der wirkliche Krieg“ bedeute – nicht der auf Instagram. Im Publikum, Selenskij weiß das, sitzen auch US-Abgeordnete der Republikaner. 

Selenskyj: In Europa ist kein Land auf eine Invasion vorbereitet

Der vom Schauspieler zum zähen Kriegspräsidenten gereifte Mann bedankt sich einmal mehr bei den westlichen Verbündeten für die erhaltene Unterstützung, er lobt die Sicherheitsabkommen, die zwischen Deutschland, Frankreich und der Ukraine am Freitag unterzeichnet wurden. Und er dankt für die gute Behandlung der Flüchtlinge aus seinem Land. „Wir hoffen, dass sie zurückkehren. Wir werden alles dafür tun.“ Zugleich aber warnt er: In Europa sei kein Land auf eine russische Invasion vorbereitet. Und natürlich mahnt er, dringlich: „Wir müssen als Team zusammenstehen.“ 

Das tun sie, in diesem Moment. Der Applaus ist lang und laut, der ganze Saal erhebt sich, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist als einer der Ersten bei ihm, es gibt Handschläge, Schulterklopfen, herzliche Worte. Diese Solidaritätsgesten sind Selenskyj sicher sehr willkommen, aber: Sie kosten nichts. Nicht nur an der Ostfront, bei Awdijiwka, an vielen Verteidigungslinien und in vielen Städten sterben in der Ukraine jeden Tag Menschen. Selenskij hat die Bühne Sicherheitskonferenz genutzt, um mit Worten für sein Land zu kämpfen. Wie es weitergeht, ob die Welt in eine bessere Ordnung kommt, liegt sehr wesentlich an denen, die er im Saal und im Tagungshotel zurücklässt. 

Im Bayerischen Hof herrscht hektisches Treiben

Dort herrscht schon seit Freitag fast immer hektisches Treiben und gedrängte Enge. Die deutschen Botschafter bei der Nato und in Russland stehen nebeneinander während nebenan UN-Generalsekretär António Guterres am Freitagnachmittag die Tagung eröffnet. Die Nachricht vom Tod Nawalnys, die den Ton am ersten Konferenztag setzt, ist kaum eine Stunde alt. Ein anderer Botschafter versucht in den Saal zu kommen, doch seine Zugangskarte verschafft ihm keinen Einlass, auf einmal drängt gleich eine ganze Schar Journalisten an ihm vorbei durch die Tür, die nun offen ist. Die Begleitpresse von Kamala Harris aus den USA hat Vorrang. „Das wird Ärger geben“, sagt der Diplomat. Johannes Hahn läuft durch den Saal, der EU-Budget-Kommissar aus Österreich, er hat gleich ein „Bilateral“, also ein Treffen unter 4 Augen, mit dem Regierungschef eines baltischen Landes.

Im Saal legt John Kerry, der US-Klima-Verhandler, Guterres die Hand auf die Schulter, ansonsten ist es still, man wartet gespannt auf den Auftritt von Kamala Harris, der erwartete erste Höhepunkt der 60. Auflage dieses stets top-besetzten von der Weltöffentlichkeit beachteten Treffens. Der Blick auf die Amerikaner ist eines der wichtigsten Themen dieser Sicherheitskonferenz. Wie würden sie in München reagieren? Fast die ganze Rede von Harris ist eine Antwort auf Trump, eine Beschwörung der internationalen Rolle der USA, eine Beruhigung für die Europäer. Sie sagt: „Diese Allianz ist die größte, die die Welt je gesehen hat. Sie hat Kriege verhindert. Das alles zu riskieren, wäre dumm.“ Die Welt sei gefährlich und instabil, umso mehr brauche es die Führung der Supermacht – im eigenen strategischen Interesse.“ Es gelte: „Wer einen angreift, greift uns alle an.“ 

Julia Nawalny hat am Freitag einen beeindruckenden einen bewegenden Auftritt

Freitagnachmittag, kurz nach 15 Uhr betritt Julia Nawalny die Bühne, die Kamala Harris soeben verlassen hat. „Vielen Dank sagt sie“, als die anwesenden stehend applaudieren. „Ich hab ich mich gefragt, was hätte Alexei getan an meiner Stelle. Ich bin mir absolut sicher; er wäre hier geblieben. Er hätte zu Ihnen gesprochen.“ Es ist nur eine kurze Erklärung, jedes ihrer Worte sitzt. Wann immer Julja Nawalny am Freitag mit ihrer Entourage durch die Gänge zieht, öffnen sich die Menschentrauben, später trifft sie Kommissionschefin von der Leyen. 

Die Kommissionschefin hat ihren offiziellen Auftritt erst am Samstag gegen Mittag, und sie muss die Aufmerksamkeit da auch noch mit anderen teilen, da sie nicht redet, sondern an einer Diskussionsrunde teilnimmt. Von der Leyen nutzt die freie Zeit am Freitag, um verschiedene Journalistengruppen um in eigener Sache zu werben und sie über die bevorstehende Kandidatur für eine zweite Amtszeit zu informieren, die sie am Montag in Berlin verkünden wird. Am Samstag dann, wird auch sie sich dafür aussprechen, einen europäischen Verteidigungskommissar zu benennen - sollte sie Kommissionspräsidentin bleiben. 

Bundeskanzler Olaf Scholz: Europa, alle, müssen mehr tun

Am Samstagmorgen, ein wenig vor Selenskij, kommt auch der Bundeskanzler nach München. Olaf Scholz ist früh dran. Aber bereits davor ist im Café im ersten Hotel-Stock Hochbetrieb. Finnlands neu gewählter Präsident Alexander Stubb plaudert mit David Cameron, der Großbritannien in den Brexit geführt hat und nun als Außenminister politisch wiederauferstanden ist. 

Auch Cameron hört, wie Olaf Scholz dann die anderen europäische Länder nachdrücklich auffordert, soviel zur Unterstützung der Ukraine zu tun, wie Deutschland. Er preist Deutschlands wirtschaftliche Stärke, Ampel-Probleme haben im Bayerischen Hof nichts verloren. Scholz fragt rhetorisch in die Runde: „Tun wir genug?“ Um dann selbst zu antworten, wissend, was eine Niederlage bedeuten würde: „Nämlich das Ende der Ukraine als freier, unabhängiger und demokratischer Staat, die Zerstörung unserer europäischen Friedensordnung, die schwerste Erschütterung der UN-Charta seit 1945 und nicht zuletzt die Ermutigung an alle Autokraten weltweit, bei der Lösung von Konflikten auf Gewalt zu setzen.“ Der politische und finanzielle Preis, der dann zu zahlen wäre, sei um ein Vielfaches höher „als alle Kosten unserer Unterstützung der Ukraine heute und in Zukunft.“ Er lobt die ukrainische Armee, vor deren Mut er den und dem hart erkämpften Erfolg er den „allergrößten Respekt“ habe. 

Scholz: Der Krieg verlangt uns einiges ab

Und er sagt diese Sätze, die sich an alle westlichen Parlamentarier von Ungarn bis in die USA richten, die über Verteidigungsbudgets zu bestimmen haben: „Wahr ist: Dieser Krieg mitten in Europa verlangt auch uns einiges ab. Ja, Geld, das wir jetzt und in Zukunft für unsere Sicherheit ausgeben, fehlt uns an anderer Stelle. Das spüren wir.“ Dann fügt er hinzu: „Ohne Sicherheit ist alles andere nichts.“

Niemand weiß das besser als Wolodymyr Selenkij. 

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

18.02.2024

Ergänzung zum Beitrag des UA Präsidenten bei der SiKo. Man kann diesem Mann nur zugute rechnen , dass er an der Grenze zur Panik angelangt ist, dem langsam die Aussichtslosigkeit seines 10 Punkte Friedensplanes bewusst wird. Die Bemerkungen zu den Folgen eines möglichen Zerfalls Russlands wenn Putin mehr oder gezwungen aus dem Amt entfernt wird, sind bar jeglicher Realität und zeugen hinsichtlich der Folgen vom Mangel an Geschichtsverständnis und Realitätssinn. Es wird in RU keinen Aufstand geben nicht wegen des UA Krieges und auch nicht wegen des Todes von Nawalny.

18.02.2024

>>Es wird in RU keinen Aufstand geben nicht wegen des UA Krieges und auch nicht wegen des Todes von Nawalny.<<

Und warum nicht, Jochen, warum nicht?

18.02.2024

Antwort an Robert M: Informieren Sie sich Mal über den RU Kreis der Silowiki (Internet oder Buch von Krone - Schmalz) und die damit verbunden mächtigen Industriezweige wie Gazprom , Nickel etc. Selbst der BND kam vor einigen Wochen zu dem Schluss, dass wenn Putin geht aus was für einen Grund auch immer sofort ein Mitglied aus dem inneren Kreis der Silowiki nachrückt. Und da kann man keinen Reformer oder Demokraten im westl Sinne erwarten- da geht es um Machterhalt vielleicht mit einigen kosmetischen Massnahmen mehr nicht. Und eine zerbrochenes Russland mit einem unkontrollierten Atomwaffen Arsenal gefährdet die Welt mehr als das Schicksal eines Landes wie der Ukraine. Und das ist auch im Sinne der USA- Ru schädigen, aber nicht zerstören oder eine Revolution anzetteln. Einen Maidan wird es in Moskau nicht geben.

18.02.2024

Das ist keine Antwort auf meine Frage, Jochen. Warum ziehen Sie sich eigentlich so, mal Russland und/oder den despotischen Clown im Kreml genauso durch den Kakao zu ziehen wie Sie es stereotyp wiederholt mit Selenskyj tun? Na? Haben Sie Angst, daß Ihre Geldgeber dann mal vor Ihrer Tür stehen oder was? Klartext: Sie plappern hier ständig nur Ihre Kreml-Propaganda runter. Kein Wort gegen Putin, gegen den Kreml oder gegen Russland. Wer oder was treibt Sie dazu? Bezahlt Sie jemand dafür? Oder laufen Sie tatsächlich so verquer durch die Gegend?

19.02.2024

Herr M.
Sie werden von Herrn H. keine Antwort bekommen. Ich habe ihn schon mehrmals aufgefordert zu beantworten, wieso er Putinund Co. nicht tadelt sondern nur immer Herrn Selenskyj tadelt um nicht zu sagen beschimpft.
Auch war Russland schon vor dem Krieg korrupter wie die Ukraine. Ironischerweise stammt ein Großteil der Gelder für die Korruption in der Ukraine aus Russland.

Was nach Putin kommen wird? Es wird nicht ein Messias der Demokratie und Menschenrechte sein. Ob Russland zerfällt? Möglich. Aber weder sicher , noch das irgendwelche "Warlords" Atomwaffen dann haben. Könnte gut sein, dass die VR China sich Gebiete sichert. Wirtschaftlich berherscht sie schon Teile von Russlands Osten.

Der Ukraine mangelt es massiv an Artilleriemunition und Drohnen. Das nützt aktuell Russland aus um Geländegewinne zu erzielen. Und Russland wird mit der Ukraine nicht aufhören. Moldawien wird ganz sicher ein Ziel sein. Dazu noch die baltischen Staaten. Und wenn es nur der Vorwand ist,dortige "Verbrecher" habhaft zu werden oder russischsprachige Minderheiten zu schützen. Putins Aussagen zu Polen waren ebenfalls äusserst aufschlussreich. Zurückgeschossen (auf Polen) wurde auch schon 1939.

17.02.2024

"Fragt nicht die Ukraine wann der Krieg endet. Fragt euch selbst, warum Putin noch immer in der Lage ist, ihn weiterführen.." Man muss sich die Sätze anhören was er sagt und was er tatsächlich meint.. Er fordert dazwischen durch immer wieder in die Nato aufgenommen zu werden.. " Wir haben das verdient." und meint die Ukraine.. "Wir müssen als Team zusammen stehen.." und meint sich und Europa. " Auf einen toten ukrainischen Soldaten kommen sieben Russen " sagt er.. Töten um jeden Preis das macht Putin auch.
Es tut mit leid, aber ich habe kein gutes Gefühl bei ihm. Selenskyj zieht sich immer aus der Verantwortung raus.. es sind immer die anderen Schuld und Fehler machen. Putin ist der Böse und die anderen sind seine Marionetten, er zieht an den Fäden wie er sie braucht.. Er sagte vor zwei Jahren zu Beginn des Krieges .." Wenn ihr weiterhin von Putin Öl und Gas kauft bezahlt ihr Putin den Krieg gegen uns.." Er manipuliert die ganze Welt und er rechnet (?) nicht damit dass seine Unterstützer auch nicht ehrlich spielen.
Ich habe es schon mal geschrieben.. dieser Krieg mit dem Wissen (Kriege) aus der Vergangenheit, ist das das größte Verbrechen an der Menschheit..

18.02.2024

Ich möchte klar stellen dass Putin wirklich BÖSE ist und verbrecherische Tendenzen auf weißt.. das wissen wir aber schon lange. Wer aber meint ihn mit seinen eigenen Methoden zu schlagen, wird den kürzeren ziehen.. Mann sollte ihn mit ganz anderen Mitteln austricksen. Ich würde ihn einladen und vorführen, ihm die Bühne geben.. wenn alle aufstehen und gehen sobald er zu sprechen anfängt. Ich würde ihm zeigen wo er steht, soviel mediale Aufmerksamkeit wie jetzt hat er noch nie gehabt und die muss weg.. Putin ist nicht dumm und man sollte ihn vom russischen Volk trennen. Wir strafen nur das russische Volk mit den Sanktionen ab.. und sein Volk interessiert ihn überhaupt nicht, auch Verluste auf dem Schlachtfeld nicht.
Und die Ukraine ist weiterhin korrupt, Selenskyj spielt auch ein falsche Spiel und manipuliert ständig seine Unterstützer. Das ist für Putin ein gefundenes Fressen, er muss nichts tun, er ist der Spielführer und die anderen rennen Planlos, Aufgeregt wie in einem Ameisenhaufen umher. Er destabilisiert die ganze Welt.. weil die keinen Plan A und keinen Plan B haben.. es ist kein 100%iger Zusammenhalt da.. alles Lippenbekenntnisse.. jeder fordert für sich ein und will nur..!

18.02.2024

Marianne B., Sie widersprechen sich selbst. Putin ist ein Fakt, den man nicht einfach wegbeten kann.

18.02.2024

Wolfgang L. Fakt ist.. dass der Westen keinen Plan hat.. wenn die Unterstützer mehr machen sind sie Kriegsteilnehmer und wenn sie so weitermachen geht der Krieg noch Jahre.. oder Putin macht dem ganzen ein schnelles Ende.. vor beiden Alternativen hat der Westen Angst.

18.02.2024

Der Plan des Westens heißt NATO - und der ist ausreichend.

18.02.2024

Sorry, da muss ich Ihnen Widersprechen Frau Marianne B. Es sind nicht immer die, andern. Ich finde der Angriffskrieg der Ukraine von Herrn Putin und wie er mit den trauernden Menschen umgeht nach dem Tod von Herrn Nawalny ist Menschenverachten, möchte ich nicht in Deutschland erleben müssen. Ich finde schon was der Ukrainische Präsident sagt voll kommen richtig, wir müssen zusammen stehen. Die ständigen Drohungen Heute wieder von Vorgängerpräsidenten, wieder mit Atomwaffen ist schon ungeheuerlich. Ich finde für Europa schon sehr bedrohlich. Ich weis nicht was Herrn Putin noch weiter im Schilde führt. Das bei uns die Energien so teuer geworden sind ist auch Herr Putin Verantwortlich der uns den Gashahn abgedreht hat und gegen die Verträge verstoß ich habe überhaupt kein Vertrauen zu dies m Präsidenten. Ich finde es schon sehr beängstigend, so viel zu Dieser Politik von Putin.

17.02.2024

Warten wir noch ein bischen bis sich die Industrie bereichert hat und klar ist wem von Europa dann welcher Teil der Ukraine gehört.
Anders kann ich mir diese Homöopathie nicht erklären.

17.02.2024

@THOMAS K. Deutschland darf wieder einmal am meisten bezahlen, nachdem sich die USA bei den Ukraine-Kosten zurückgezogen hat. Beim Abkassieren wird Deutschland dann wegen seiner "Vergangenheit" wieder am Schluss bei den Fleischtöpfen landen.
Unter Frau Merkel wurde leider sehr viel versäumt und falsch gemacht und mittlerweile kann man Herrn Scholz politisch auch als männliche Merkel feiern.

17.02.2024

Die Karikatur auf Seite 2 der Samstagsausgabe trifft den Nagel auf den Kopf: Pflugscharen zu Schwertern. Die Kriegstreiber haben sich durchgesetzt, und Deutschland hat sich um 180° gedreht. Der Bau einer neuen Munitionsfabrik erinnert an eine Parole aus dem 1. Weltkrieg: Jeder Schuss ein Russ. Außerdem: Eine Atomrakete braucht von Königsberg nach Berlin nur 106 Sekunden.

17.02.2024

Der Star der Konferenz ist sicherlich der UA Präsident. Er spielt seine Rolle geschickt und malt die Apokalypse an die Wand wenn die UA beim Krieg ins Hintertreffen gerät. Er fordert, er appelliert: Bei einigen europ Staaten ist er damit erfolgreich wie bei der Ampel in Berlin. Nur das Horrorszenario eines Überfalls Russland ins Baltikum und Polen wird nicht von allen Staaten geteilt; die Unwilligen ducken sich einfach weg oder verlesen nichtssagende Erklärungen und grundsätzliches Verständnis für Kiew natürlich. Ob die USA daraufhin die Blockadehaltung des Repräsentantenhauses für UA Hilfen auflösen können, steht in den Sternen, ebenso wie Frage der Lieferung von weitreichen Flugkörpern. Selbst das deu Hilfsprogramm wird nicht kurzfristig helfen. An den Vertretern aus China und Indien sowie des Globalen Südens prallen die Appelle des UA Präsidenten einfach ab.