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  3. Omikron-Variante BA 5 in Deutschland: Was bedeutet Ausbreitung?

Corona-Pandemie
03.06.2022

Was bedeutet die Ausbreitung des Omikron-Subtyp BA.5 für Deutschland?

Wie lange werden die Infektionszahlen in Deutschland noch sinken?
Foto: Martin Schutt, dpa

Trotz des Sommers steigen die Corona-Zahlen in Portugal deutlich an. Auch in den Kliniken wird es voller. Das sagen deutsche Experten.

Die Temperaturen sind frühsommerlich, die Lust aufs freiwillige Maskentragen ist auf ein Minimum gesunken, die Zahl der Corona-Neuinfektionen bewegt sich auf niedrigem Niveau. Und doch lauert im Hintergrund die Gewissheit, dass es das noch nicht war mit der Pandemie. In mehreren Ländern steigen die Infektionszahlen wieder deutlich an – Grund ist die Omikron-Subvariante BA.5.

Im Urlaubsland Portugal entfallen rund 87 Prozent aller registrierten Neuinfektionen inzwischen auf diese Variante. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen hat sich seit Mitte April auf zuletzt rund 1800 vervierfacht. Deutschland liegt bei einer offiziellen Inzidenz von 207. In Südafrika hat die BA.5-Welle bereits Anfang Mai begonnen. Inzwischen sinken die Zahlen wieder. Auch in vielen US-Bundesstaaten ist ein Anstieg der Infektionszahlen zu bemerken. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Subvariante in die Liste der „besorgniserregenden Varianten“ aufgenommen.

Portugal hat eine hohe Corona-Impfquote

Bemerkenswert ist das aus Sicht von Experten vor allem deshalb, weil die Sommermonate eigentlich als die ruhige Phase der Pandemie gelten, in denen die Fallzahlen sinken. Hinzu kommt, dass vor allem in Portugal die Impfquote mit 87 Prozent vergleichsweise hoch ist. Dennoch stieg zuletzt auch die Zahl der Krankenhauspatienten und die Sterblichkeit vor allem älterer Patienten im Zusammenhang mit Covid-19. Der Anteil der mit BA.5 infizierten Menschen liegt bei mehr als 80 Prozent. Corona-Beschränkungen gibt es in dem Land kaum noch. Maskenpflicht besteht nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern. Die Behörden raten jedoch, freiwillig einen Mund-Nasenschutz überall dort zu tragen, wo ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht.

Ob sich allein aus diesen Daten Rückschlüsse auf eine gestiegene Gefährlichkeit der Mutante ziehen lassen, ist unklar. Größere Studien liegen bislang nicht vor, die Medizin kann sich nur auf Erfahrungswerte aus anderen Wellen berufen.

Omikron-Subvariante BA.5 wird auch in Deutschland dominieren

In Deutschland ist die Omikron-Subvariante BA.5 nach Angaben des Robert Koch-Instituts bislang wenig verbreitet – doch die Werte steigen. Dem letzten RKI-Wochenbericht vom 23. Mai zufolge lag ihr Anteil bundesweit bei 2,5 Prozent. In der Kalenderwoche 17 hatte der Anteil von BA.5 noch 0,6 Prozent betragen, eine Woche später waren es 1,2 Prozent. „Das ist eine eher schlechte Entwicklung“, schreibt Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf Twitter. Das sieht auch der FDP-Gesundheitsexperte Andrew Ullmann so. „Ich gehe derzeit davon aus, dass BA.5 über die nächsten Wochen und Monate die vorherrschende Corona-Variante in Deutschland werden wird“, sagt er. Umso wichtiger sei jetzt eine Auswertung der bisherigen Pandemiemaßnahmen. „Denn mit einer wissenschaftlich fundierten Einschätzung können wir uns auf die kommende Herbstwelle gut vorbereiten“, sagt er. „Zudem sollten wir auch bei steigenden Zahlen nicht in Panik verfallen.“

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So bereitet sich Bayern auf den Omikron-Subtyp BA.5 vor

Auch im Freistaat beobachtet man das Geschehen aufmerksam. Gesundheitsminister Klaus Holetschek warnt dennoch vor Panik: „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen, dass die Infektion mit BA.4 und BA.5 zu schwereren Krankheitsverläufen führt als die Infektion mit anderen Omikron-Varianten.“ Der Minister sieht Bayern gut vorbereitet auf die neue Lage und setzt vor allem auf die virologische Überwachung. Ausgewählte Arztpraxen sollen die Verbreitung von Atemwegsinfektionen beobachten, der Ausbau der Abwasseruntersuchung auf Viren wird ausgebaut und ein Netzwerk soll neue Corona-Varianten frühzeitig erkennen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

02.06.2022

Was viele immer noch nicht wahrhaben wollen: Der Schutz einer Impfung gegenüber einer Infektion (und damit auch Weiterverbreitung) nimmt mit den bisherigen Impfstoffen und Omikron-bedingt rasch ab. Aktuelle Studie aus Dänemark zeigt, dass die (relative) Impfeffektivität nach ca. 6 Wochen nach Impfung unter 50 % rutscht (50 % war übrigens der Zielwert für das Zulassungsverfahren der Impfstoffe): https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2022.06.01.22275858v1

Und eine aktuelle Studie aus Israel zeigt, dass die Wirksamkeit einer 4. Dosis schneller nachlässt, als nach der 3. Dosis: https://www.bmj.com/content/377/bmj-2022-071113

Dies spricht für eine gewisse "Sättigung" unseres Immunsystems, so wie es auch Prof. Radbruch beschrieben hat: https://www.bundestag.de/resource/blob/885544/603140227998e5482d2fb207eedbc13a/20_14_0017-27-_Prof-Dr-Andreas-Radbusch_Impfpflicht-data.pdf

Somit: Leben mit dem Virus und wer will, kann sich durch Impfung, Masken und Kontaktvermeidung selbst schützen. Wer nicht will, solll das eben nicht tun. Risikoeinschätzung heißt das Zauberwort. Und das Risiko ist nicht für alle gleich.

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02.06.2022

...wir können uns ja nochn paar mal impfen - hab noch ein paar Seiten frei im Impfbüchlein! :-)

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02.06.2022

....hoffentlich machen Sie es dann auch!!!

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02.06.2022

@Herbert S: Aber unbedingt - wöchentlich! :-) Die Daten zur Impfeffektivität gerade auch für Omikron haben mich restlos überzeugt! :-)))

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