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Panzertypen
16.01.2023

Kampfpanzer, Schützenpanzer, Flugabwehrpanzer – was ist das eigentlich?

Verschiedene Panzertypen erfüllen beim Militär ganz unterschiedliche Aufgaben.
Foto: dpa/Montage: AZ

Deutschland liefert der Ukraine nun also auch Leopard-Kampfpanzer. Deutsche Panzer vom Typ Gepard sind dort längst im Einsatz. Wie unterscheiden sich all diese Waffen?

Deutschland wird die Ukraine mit Panzern unterstützen. 40 Kampfmaschinen vom Typ Marder will die Bundesregierung dem angegriffenen Land liefern. Außerdem ist nach langer Debatte inzwischen auch die Lieferung von Leopard-Panzern beschlossene Sache. Auch die USA und Großbritannien wollen vergleichbare Panzer liefern.

Um die Begriffe wie Kampfpanzer, Schützenpanzer oder auch Spähpanzer gibt es immer wieder Diskussionen und Verwirrung. Die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages unterscheidet diese Kampfmaschinen in verschiedenen Kategorien. Eine Übersicht:

Kampfpanzer sind schwerer bewaffnet als Schützenpanzer

Kampfpanzer: Darunter verstehen die wissenschaftlichen Dienste ein Gefährt mit Gleiskettenantrieb und einer "sehr leistungsfähigen Kanone als Hauptbewaffnung in einem um 360 Grad drehbaren Geschützturm". Der Kampfpanzer ist demnach auf dem Schlachtfeld das "am besten gepanzerte Fahrzeug". Beispiele für den im Englischen Main Battle Tank (MBT) genannten Typ sind der deutsche Leopard 2, der US-amerikanische M1 Abrams, der britische Challenger 2 oder der französische Leclerc.

Schwer bewaffnet, stark geschützt: Kampfpanzer wie der Leopard 2.
Foto: Michael Kappeler, dpa

Schützenpanzer: Diese Fahrzeuge sind nach Definition des Bundestages keine Kampfpanzer. Trotzdem kommen sie an vorderster Front zum Einsatz und bieten einen fast annähernd gleichen Schutz. Soldaten können im Gefecht geschützt durch die Panzerung aus dem Fahrzeug heraus schießen. Die im Englischen Infantry Fighting Vehicle (IFV) genannten Gefährte sind meist mit leichter Kanone und immer öfter mit panzerbrechenden Lenkflugwaffen bestückt. Die Bundeswehr nutzt die Modelle Marder und Puma.

Will die Bundesregierung der Ukraine nun zur Verfügung stellen: Ein Schützenpanzer Marder.
Foto: Bernd Wüstneck, dpa

Spähpanzer sind in der Regel leicht und leise – aber nicht unbedingt

Spähpanzer: Dabei handelt es sich dem Bundestag zufolge um schnelle, kleine, geräuscharme und nur leicht bewaffnete Fahrzeuge, die meist als Radpanzer gebaut werden. Unter dem Motto "Sehen, ohne gesehen zu werden" wird etwa der Spähwagen Fennek bei der Bundeswehr eingesetzt. Diese Definition widerspricht dem Panzermodell, das Frankreich an die Ukraine liefern will und ebenfalls als "Spähpanzer" bezeichnet wird. Tatsächlich ist besagter AMX-10 RC ein Radpanzer mit großer Kanone.

Nur leicht bewaffnet, dafür leicht und leise: Der Spähpanzer Fennek.
Foto: Carmen Jaspersen, dpa

Transportpanzer: Die Mannschaftstransportwagen sind dem Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa von 1990 zufolge für den Transport einer Infanteriegruppe, Verletzten oder Munition konstruiert und nur leicht bewaffnet. Die Panzerung der im Englischen Armoured Personal Carrier (APC) genannten Gefährte kann in der Regel nur gegen leichte und mittlere Infanteriewaffen bestehen. In der Bundeswehr sind die Modelle Fuchs und Boxer im Einsatz.

Der Fuchs ist ein Transportpanzer.
Foto: Christophe Gateau, dpe

Spezialpanzer: Diese Kampffahrzeuge erfüllen auf dem Schlachtfeld einen Sonderauftrag. Mit dem Bergepanzer Büffel rettet die Bundeswehr liegengebliebene schwere Gefährte unter Beschuss, Flüsse und Gräben macht der Brückenlegepanzer Biber passierbar. Neben Schwimmpanzern, die zu den Amphibienfahrzeugen gehören, oder Minenräumpanzern gibt es etwa auch Flugabwehrpanzer wie den Gepard. Das von der Bundeswehr nicht mehr genutzte Modell wurde Ende 2022 an die Ukraine geliefert.

Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer - dieses Modell hat Deutschland der Ukraine schon geliefert.
Foto: Philipp Schulze, dpa

(jako mit dpa)

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