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  3. Türkei: Steinmeier trifft Erdogan: Deutsch-türkische Gemeinsamkeiten gesucht

Türkei
24.04.2024

Steinmeier trifft Erdogan: Deutsch-türkische Gemeinsamkeiten gesucht

Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan bei der Pressekonferenz am Mittwoch.
Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa

Steinmeier und Erdogan würdigen wortreich deutsch-türkische Freundschaft. Bei vielen Themen liegen die beiden Präsidenten jedoch wenig überraschend weit auseinander.

Als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montag nach zweistündigen Gesprächen in Ankara mit seinem deutschen Kollegen Frank-Walter Steinmeier vor die Kameras trat, schien die Welt zwischen der Türkei und Deutschland in bester Ordnung zu sein. Die Beziehungen und der bilaterale Handel sollten weiter ausgebaut, Hindernisse wie Sanktionen gegen die Türkei im Rüstungsbereich aus dem Weg geräumt werden, sagte Erdogan. Nur nebenbei erwähnte der Präsident die türkischen Forderungen nach Reiseerleichterungen in Europa. Er ließ sich auch nicht auf eine Debatte über die viel diskutierte Entscheidung Steinmeiers ein, Dönerfleisch aus Berlin zum Auftakt seines Staatsbesuches nach Istanbul mitzubringen. „Der Döner ist in Istanbul gegessen worden“, sagte Erdogan. Thema erledigt.

Auch Steinmeier würdigte die deutsch-türkischen Beziehungen und erinnerte seinen Gastgeber nur sanft an die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und Pressefreiheit. “Die Zeiten sind ernst und gerade deshalb brauchen wir einander“, sagte er. Die deutsch-türkischen Beziehungen sollten deshalb neu belebt werden. Schließlich seien sich beide Länder sehr nah: Drei Millionen Türkischstämmige lebten inzwischen in der vierten Generation in der Bundesrepublik.

Die engen Verbindungen zwischen der Türkei und Deutschland ließen sich auch an den Delegationen von Erdogan und Steinmeier ablesen. Der deutsche Bundespräsident schüttelte bei seiner Begrüßung am Präsidentenpalast in Ankara einer Reihe von türkischen Regierungspolitikern die Hand – darunter war Erdogans Stabschef und wichtigster außenpolitischer Berater, der aus dem nordrhein-westfälischen Siegen stammende Akif Cagatay Kilic. Der türkischstämmige Bürgermeister von Hannover, Belit Onay, gehörte zu Steinmeiers Tross. 

Steinmeier trifft Erdogan: Wenn es konkret wurde, schwanden die Gemeinsamkeiten

Die Beschwörungen der deutsch-türkischen Freundschaft blieben allerdings im Allgemeinen – wenn es konkret wurde, war es schnell vorbei mit den Gemeinsamkeiten. Am deutlichsten wurde das beim Gaza-Krieg. Erdogan schimpfte über den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, der eine Gefahr für die Sicherheit der ganzen Region sei. Trotzdem stehe der gesamte Westen an der Seite Israels. Seit Kriegsbeginn am 7. Oktober habe Israel in Gaza rund 45.000 Menschen getötet, sagte der türkische Präsident: „Das müssen unsere deutschen Freunde sehen.“ Auch Steinmeier sprach vom 7. Oktober, aber ganz anders als sein Gastgeber. Der Hamas-Angriff auf Israel sei der Grund für das Leid der Menschen in Gaza, sagte er: „Ohne den 7. Oktober gäbe es den jetzigen Krieg nicht.“ 

Unerwähnt blieben Steinmeiers Begegnungen mit Erdogans politischen Gegnern in der Türkei. Der Bundespräsident hatte am Montag den Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu von der Oppositionspartei CHP getroffen, den voraussichtlichen Herausforderer Erdogans bei der nächsten Wahl in vier Jahren. Vor seinem Empfang in Erdogans Palast am Mittwoch kam Steinmeier mit dem CHP-Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavas, zusammen. Deutschland habe den „großen Wahlerfolg“ der Opposition bei den Kommunalwahlen im März aufmerksam verfolgt, sagte der Bundespräsident nach türkischen Medienberichten. 

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Experte: Steinmeiers Treffen mit Oppositionellen dürften Beziehungen nicht belasten

„Grundsätzlich ist Steinmeiers Besuch für die CHP eine Bestätigung, dass die EU und vor allem Deutschland sie nicht vergessen haben und sie unterstützen, wenn auch in einer symbolischen Art und Weise“, sagt Hüseyin Cilek, Türkei-Experte an der Universität Wien. „Erdogan und die AKP werden vielleicht die Augenbrauen hochziehen“, sagte er über Steinmeiers Besuche bei der Opposition. „Aber zu mehr wird das nicht führen“, sagte Cicek unserer Zeitung. 

Die Wirkung von Steinmeiers Besuch auf die türkische Innenpolitik werde sich in Grenzen halten, sagt Cicek. Das gelte auch für den Döner. „Steinmeiers symbolische Geste mit dem Dönerspieß war politisch sehr naiv“, sagte Cicek. Großen Schaden habe der Bundespräsident mit der Döner-Aktion aber auch nicht angerichtet.

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25.04.2024

Bezugnehmend auf das neue Buch von F-W Steinmeier

WIR

..... essen Döner !!

25.04.2024

Ja - es zeugt schon von profundem politischem Weitblick, wenn der Besuch des Bundespräsidenten auf einen Döner reduziert wird. :)

24.04.2024

Wikipedia: "Türkeistämmige in Deutschland sind mehrheitlich Türken, aber auch Kurden und andere nationale Minderheiten der Türkei, die selbst Staatsbürger der Türkei sind oder waren oder auf deren Vorfahren dies zutraf,...."

FR Erkan Pehlivan 09.01.2024, 16:06 "Morddrohungen aus der Türkei: Wer Erdogan kritisiert, wird verfolgt"

WOZ Christopher Wimmer 10. November 2022: "Mit Vertreibungen, Umsiedlungen und islamistischen Söldnertruppen bedroht das Regime von Recep Tayyip Erdoğan die kurdische Selbstverwaltung in Nordsyrien."

Sicherlich wird Bundespräsident Steinmeier seinen türkischen Amtskollegen Erdogan darauf hingewiesen haben, dass auch sehr viele Kurden und Minderheiten deren Heimat die Türkei war in Deutschland leben. Und die Frage gestellt haben könnte, ob die Kurden und Minderheiten in der Türkei verfolgt werden. Und den türkischen Präsidenten gefragt hat, wer die Drahtzieher der Morddrohungen sind die Präsident Erdogan kritisieren. Und ob Nordsyrien von der Türkei kolonialisiert wird.? Das Ergebnis: "Steinmeier und Erdogan würdigen wortreich deutsch-türkische Freundschaft." Und die demokratische Erneuerung der Türkei ist gesichert.
Gunther Kropp, Basel
.

25.04.2024

Franz X.
Antwort von Gunther Kropp, Basel

Johann Wolfgang Goethe meinte: "Das Essen erfreut zuerst das Auge und dann den Magen" Sie meinen, ein Döner auf dem Teller ist ästhetischer, als ein von Fladenbrot zerquetschter Döner mit tropfender Sauce, die wohl aus Joghurt, Rotkohl, Knoblauch, Petersilie und Speiseöl besteht und den EU-Normen entspricht?

24.04.2024

Einen deutschen Döner als PR-Gastgeschenk auf einen Staatsbesuch in die Türkei mitzunehmen zeigt die Geschmacklosigkeit unserer Politiker.

24.04.2024

@Rainer Kraus
Antwort von Gunther Kropp, Basel

Berlin-DE "Döner Kebab ist eine Berliner Erfindung .. Es geschah in Berlin: Der Legende nach steckte Kadir Nurman 1972 als Erster das Fleisch in einen Fladen- und hatte die in Deutschland so beliebte Variante des Döners erfunden."

Döner ist eine Berliner Spezialität, die auch in der Türkei geschätzt wird.

24.04.2024

https://www.ulmer-spickzettel.de/der-doner-ist-alter-als-wir-denken-und-er-wurde-nicht-in-deutschland-erfunden/

25.04.2024

@GUNTHER K ......das macht die politische Geschmacklosigkeit nicht besser, das haben auch die Sprachlosigkeit und das Kopfschütteln der Türken bestätigt.
Wenn Steinmeier nicht nach Ankara sondern nach Ostanatolien gereist wäre, wo 99% unserer türkischen Einwanderer herkommen, wäre es möglicherweise simpler und lustiger zugegangen.

25.04.2024

@ VonGunther K.
"Döner ist eine Berliner Spezialität, die auch in der Türkei geschätzt wird. "
Beschäftigt man sich mit den Tatsachen und den Gegebenheiten vor Ort, so stellt man problemlos fest, dass der "deutsche" Döner in keiner Weise etwas mit dem Döner in der Türkei zu tun hat. Obige Aussage ist basierend auf den Tatsachen vollkommen haltlos und falsch.

25.04.2024

@Rainer Kraus
Antwort von Gunther Kropp, Basel

DW Aram Ekin Duran | Burak Ünveren 16.11.2023: "Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Türkei. Auch die größten ausländischen Investoren in die türkische Wirtschaft sind deutsch."

Sie meinen Bundespräsident Steinmeier hätte der türkischen demokratischen Oppositionsparteien den Rückenstärken müssen, auch im Interesse aller demokratischen Staaten der Nato und EU. Und sagen müssen. Die Freiheit und die Demokratie dürfen nicht unterdrückt werden. Und dem türkischen Präsidenten klar machen müssen: wer von wem abhängig ist?

25.04.2024

@Franz X.
Antwort von Gunther Kropp, Basel

NZZ Corina Gall, Elena Oberholzer 25.04.2024, 05.30: "Der Döner wurde allerdings nicht im Brot, sondern auf dem Teller serviert. In der Türkei ist das bis heute die gängige Art, einen Döner Kebab zu essen."

Sie meinen der Unterschied ist der, weil der Döner in der Türkei auf dem Teller serviert und gegessen wird. Und in Deutschland mit den Händen und Brot dient als Händeschutz und das könnte den Geschmack beeinflussen?

25.04.2024

@ VonGunther K.
Wenn Sie sich informieren, dann erkennen Sie, dass auch in der (Haupt-)Zutatenauswahl eines Döners sowie den in Deutschland üblichen Beilagen ein gewaltiger Unterschied zwischen einem Döner in Deutschland und einem in der Türkei besteht. Die Unterscheidung Fladenbrot und Teller ist fast nebensächlich.