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Wirecard
02.03.2024

Geheimdienst-Kontrolleur fordert Sondermittler zu Marsalek

Der Ex-Vertriebsvorstand von Wirecard, Jan Marsalek, soll Medienberichten zufolge jahrelang für russische Geheimdienste tätig gewesen sein.
Foto: PP München/Bundeskriminalamt/BKA, dpa (Arichivbild)

Seit 2020 ist Ex-Wirecard-Vertriebschef Marsalek abgetaucht. Nach Medienrecherchen soll er ein jahrelanges Doppelleben geführt haben: Manager und Spion für Russland.

Nach Enthüllungen über jahrelange Verbindungen des untergetauchten früheren Wirecard-Vorstands Jan Marsalek zu russischen Agenten fordert Geheimdienstkontrolleur Konstantin von Notz die Einsetzung eines Sonderermittlers. Da der Fall Marsalek eine "so relevante Sicherheitsfrage für andere Dax-Unternehmen, für die deutsche Wirtschaft, für die deutsche Politik" sei, gebe es die Pflicht, genau hinzuschauen und wirklich zu ermitteln, sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) im Bundestag am Freitag dem ZDF und dem "Spiegel". "Ich könnte mir gut vorstellen, dass man versucht, mit einem Sonderermittler diesen Fragen auf den Grund zu gehen."

Das Nachrichtenmagazin und der Sender hatten eine gemeinsame Recherche mit dem österreichischen "Standard" und der russischen Plattform The Insider veröffentlicht, derzufolge der österreichische Manager seit dem Jahr 2014 - also sechs Jahre vor der Wirecard-Pleite - in engem Kontakt zu russischen Geheimdiensten und Spionen gestanden haben soll. Nach dem Kollaps des Dax-Konzerns im Sommer 2020 sollen russische Geheimdienstler dem flüchtigen Marsalek gefälschte Identitäten verschafft haben - unter anderem als Priester. Die Recherche offenbare "ein krasses wie beunruhigendes Ausmaß russischer Einflussoperationen in Europa und Deutschland", schrieb von Notz auf der Plattform X (früher Twitter).

Ob der Sachverhalt stimmt, ist noch unklar

Bundesregierung hielt sich bedeckt. "Die Bundesregierung nimmt grundsätzlich zu Angelegenheiten, die etwaige nachrichtendienstliche Erkenntnisse oder Tätigkeiten der Nachrichtendienste betreffen, nicht öffentlich Stellung", erklärte ein Regierungssprecher. "Damit ist keine Aussage getroffen, ob der Sachverhalt zutreffend ist oder nicht."

Im Herbst vergangenen Jahres hatte jedoch die Staatsanwaltschaft der britischen Krone publik gemacht, dass Marsalek Kontaktmann für ein russisches Spionagenetzwerk in Großbritannien gewesen sein soll. Demnach soll Marsalek nach seiner Flucht aus Deutschland Aufträge an fünf Bulgaren erteilt haben, die sich als mutmaßliche russische Spione in London vor Gericht verantworten müssen.

Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Scheingeschäfte in Milliardenhöhe erdichtet

Auch österreichische Ermittler sollen der Recherche zufolge Marsalek und zwei frühere Verfassungsschützer der Alpenrepublik als Spione im Verdacht haben. In Wien reagierten Verfassungsschutz und Innenministerium zunächst nicht auf Anfragen.

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Auswirkungen könnten die Entwicklungen auch auf den seit Dezember 2022 in München - ohne Marsalek - laufenden Strafprozess gegen den früheren Wirecard-Vorstandschef Markus Braun und seine zwei Mitangeklagten haben. "Die Spiegel-Recherche führt das Ammenmärchen der von Markus Braun angeführten Bande endgültig ad absurdum", sagte Brauns Verteidiger Alfred Dierlamm.

Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Angeklagten vor, als Betrügerbande im größten deutschen Bilanzskandal seit 1945 Scheingeschäfte in Milliardenhöhe erdichtet zu haben.

Braun bestreitet seit jegliche Vorwürfe

Spionage- und Geldwäschevorwürfe sind jedoch kein Thema der Anklage. Der seit über dreieinhalb Jahren in Untersuchungshaft sitzende Braun bestreitet sämtliche Vorwürfe. Nach seiner Darstellung war es unter anderem Marsalek, der ohne Brauns Wissen und Beteiligung bis zu zwei Milliarden Euro aus dem einstigen Dax-Konzern abgezweigt haben soll. Der Anwalt Marsaleks ließ eine Anfrage dazu am Freitag unbeantwortet.

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