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Ausflugstipp
19.02.2024

Wie der Laupheimer Carl Laemmle Hollywood erfand

Die Universal Studios gehen auf den Laupheimer Carl Laemmle zurück.
Foto: Stephanie Hammer

Ohne den Laupheimer Carl Laemmle würde es Hollywood in seiner heutigen Form nicht geben. In seiner hübschen Heimatstadt Laupheim ist ihm eine sehenswerte Ausstellung gewidmet. Und es gibt sogar ein kleines Kino.

Der Abräumer bei der diesjährigen Golden Globe-Preisverleihung und Oscaraspirant „Oppenheimer“ beginnt wie so viele der ganz großen Hollywood-Blockbuster: Mit der Weltkugel, die sich untermalt von opulenter Musik auf der Leinwand dreht, das Wort „Universal“ schiebt sich bedeutungsschwanger in den Vordergrund. Jeder von uns hat diesen Vorspann sicherlich schon einmal gesehen. Aber wer hätte gedacht, dass die großen Filmstudios im beschaulichen oberschwäbischen Laupheim ihren Ursprung haben? Eine unscheinbare Statue eines Mannes, der nach den Sternen greift, macht neugierig auf eine Dauerausstellung, die sich im Schloss Großlaupheim befindet und einem „von hier“ gewidmet ist: Carl Laemmle. Dieser Name klingt zunächst einmal nicht nach großem Hollywood-Glanz und Glitzer. Aber die Traumfabrik im Süden Kaliforniens wäre ohne ihn nicht dieselbe.

Carl Laemmle hat nach den Sternen in Hollywood gegriffen.
Foto: Stephanie Hammer

Carl Laemmle, so lernen wir in der kleinen, aber spannenden Ausstellung, wurde 1867 in Laupheim geboren und lebte hier, bis er mit 17 Jahren in die USA auswanderte. Dort verdiente er sein erstes Geld in der Textilbranche und investierte dieses dann in den Kauf von Lichtspielhäusern. Obwohl er zunächst im Osten der Vereinigten Staaten tätig war, kauft er für seine Vision von einer großen Filmstadt im März 1914 eine alte Hühnerfarm im San Fernando Valley bei Los Angeles. Hier sind Grundstücke damals billiger, die Löhne niedriger und das Wetter – für Dreharbeiten aller Art – besser. Universal City wird nur ein Jahr später eröffnet und damit der Grundstein für die heutigen Universal Studios gelegt. Seine Weitsicht, gepaart mit seinem Optimismus und Geschäftssinn, machen Laemmle binnen weniger Jahre zu einem der größten Filmproduzenten. Sein Motto „It can be done. (Es ist zu schaffen.)“ setzt er konsequent und zielstrebig in die Realität um und geht als Gründer der Universal Studios in die Geschichte ein. In der Laupheimer Ausstellung lernt man neben dieser Erfolgsgeschichte auch, wie Laemmle seine Heimat laufend unterstützte und zudem Hunderten von jüdischen Familien vor dem Zweiten Weltkrieg mit Bürgschaften eine Auswanderung in die USA ermöglichte und somit viele Leben rettete. Im Mittelpunkt der Schau steht die Lebensgeschichte des „Erfinders Hollywoods“. Es können aber auch einige filmische Werke Laemmles im kleinen Kino bestaunt oder ein Film über seine Besuche in Laupheim angesehen werden.

Beim Verlassen der Ausstellung fällt der Blick nochmals auf die Statue Laemmles, die einen Stern fest umschlossen in der Hand hält. Denn viele greifen nach den Sternen, aber er hat tatsächlich einen erwischt! Und das ist doch wahrlich ein wundervolles Bildnis für Carl Laemmles beeindruckendes Lebenswerk, der mehr geschaffen und geschafft hat, als man für ein einziges Leben erhoffen kann und dessen Geschichte selbst ja eigentlich der perfekte „Stoff“ für einen Hollywood-Film wäre.

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