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Selenskyj stellt Landsleute auf harten Winter ein
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Reisetipp
20.10.2022

Zu Fuß in die Steinzeit: Eine Wanderung zu den Ofnethöhlen

Die Ofnethöhle in der Nähe von Nördlingen.
Foto: Heinz Münzenrieder

Vor 40.000 Jahren wurden die beiden Ofnethöhlen in der Nähe von Nördlingen bewohnt, auch menschliche Schädel entdeckte man dort. Ein Ausflug in die Vergangenheit.

Schön kollegial liegen sie fast nebeneinander: die Große und die Kleine Ofnethöhle. Einem unterirdischen Karstsystem zugehörig, waren sie schon vor 40.000 Jahren von unseren Uraltvorderen bewohnt, was Funde von Steinwerkzeugen und Gefäßen dokumentieren.

33 menschliche Schädel wurden dort im Jahr 1907 entdeckt

1907 wurden dort die Schädel von 33 Menschen – alle auf Ocker gebettet, teilweise mit Schmuck versehen und mit Blickrichtung Westen – entdeckt. Vor 13.000 Jahren fand diese Schädelbestattung statt, deren Begleitumstände im Dunkel der Geschichte heute nicht mehr sicher zu eruieren sind.

Ehrfurcht vor der Würde dieser Menschen ist beim Betreten der Höhlen aber auch posthum angebracht. Stehen wir doch an der Wiege unseres eigenen Seins. Etwas mühsam ist der weglose Aufstieg zu den am Südwesthang des karstigen Riegelberges platzierten und frei zugänglichen Höhlen schon. Deren Zugänge sind schon vom Fuße des Berges aus sichtbar.

Etwa 20 Bergauf-Minuten Fußmarsch sollten hierzu eingeplant werden. Eine Markierung gibt es nicht. Und ganz ungefährlich ist der Aufstieg wegen der teilweise felsigen Hanglage auch nicht.

Im Blick die Überreste einer römischen Villa

Beindruckend ist die Ganglänge der Großen Ofnethöhle mit gleich 17 Metern. Bescheidener gibt sich deren nachbarliche Schwester. Sie kommt aber immerhin auf neun Meter. Doch nicht nur die Steinzeit ist an dem die Landschaft prägenden karstigen Riegelberg präsent: Gleichsam bewacht von den beiden Höhlen sind in der Tallage Reste eines ehemaligen römischen Gutshofes einschließlich einer kleinen Thermenanlage aus dem 1. Jahrhundert zu besichtigen. Diese „Villa Rustica“ wurde wohl im 3. Jahrhundert von den Römern aufgegeben, als die Alemannen bei uns das Sagen im ganzen süddeutschen Raum erhielten.

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Zu erreichen sind die Ofnethöhlen und die „Villa Rustica“ über die von Nördlingen nach Heidenheim verlaufende „Schwäbische Alpstraße“ (Bundesstraße 466). Etwa einen Kilometer nach dem Nördlinger Ortsteil Holheim zweigt nach rechts talwärts ein Sträßchen ab, das bald den Parkplatz bei den römischen Ausgrabungen erreicht und von dem aus unsere historische Wanderung von der Epoche der Römer bis zur Steinzeit und zurück beginnt: Geschichte zum Anfassen. Und Ehrfurcht vor dem Vergangenen. So eine Konstellation wird es anderswo nicht mehr oft geben.

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