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Klosterlechfeld

07.11.2017

Der Kalvarienberg ist wieder geöffnet

Pfarrer Thomas Demel ist glücklich, dass der Kalvarienberg mit neuen Geländern wieder für jedermann zugänglich ist.
Bild: Hieronymus Schneider

Mit neuem Geländer lädt er nach einem Jahr zur Besichtigung und Besinnung ein. Welche Schäden zudem behoben wurden.

Pfarrer Thomas Demel ist sehr zufrieden, dass der Kalvarienberg als Besinnungsinsel mitten im Dorf und als Ergänzung zur Wallfahrtskirche Maria Hilf wieder aufgesucht werden kann. Seit Herbst 2016 war der Zugang zu dem Monument gesperrt, weil die fehlenden Geländer bei der Sicherheitsbegehung von der Baukommission der Diözese Augsburg bemängelt wurden. Seit der Erbauung im Jahre 1719 durch das Franziskanerkloster hatte niemand an die Notwendigkeit von Geländern gedacht. Die Zeit bis zur Herstellung und dem Einbau der Geländer wurde aber auch für umfangreiche Sanierungsmaßnahmen genutzt. Eindringendes Wasser und Frost hatten seit der letzten Renovierung vor etwa zehn Jahren Schäden am Mauerwerk und Putz hinterlassen. Nun wurden Feuchtigkeitssperren, Blechverkleidungen und Beschichtungen zum Schutz eingebaut sowie Putz- und Malerarbeiten ausgeführt. Die Kosten für die Renovierung einschließlich des Geländers belaufen sich auf etwa 77000 Euro. „Für Spenden ist die Gemeinde dankbar, weil es für den Kalvarienberg keine Zuschüsse wie bei Kirchensanierungen gibt“, erklärt Pfarrer Demel.

Besinnungsinsel mitten im Dorf

Er ist glücklich darüber, dass der Kalvarienberg mit der Kreuzigungsdarstellung nun wieder der Gemeinde an Ostern, Fronleichnam oder der Soldatenwallfahrt zur Verfügung steht. „Die Gemeinde will, dass dieser Ort als Besinnungsinsel mitten im Dorf für alle begehbar ist“, sagt Demel. Er weist darauf hin, dass auch viele Besucher mit Bussen hier haltmachen. Der Klosterlechfelder Kalvarienberg ist einer der ersten im süddeutschen Raum, der ganz nach der Tradition der Franziskaner erbaut wurde. „Dort sollen die Menschen ihr persönliches Kreuz beim Kreuz Christi abgeben“, erklärt Pfarrer Demel und fügt hinzu: „Weil das Lechfeld eben ist, musste halt ein künstlicher Berg gebaut werden.“

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