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Fehlende Medikamente: Sorge um die Gesundheit macht krank

Fehlende Medikamente: Sorge um die Gesundheit macht krank
Kommentar Von Matthias Schalla
19.01.2020

Die Lieferengpässe bei Medikamenten sind nur ein weiterer Mosaikstein in einer immer länger werdenden Mängelliste in der Gesundheitsversorgung.

Wohl dem, der sich um seine Gesundheit keine Sorgen machen muss. Denn krank zu sein, wird auch im Augsburger Land immer mehr zum Problem. Es beginnt bereits mit dem Arztbesuch. Um als Kassenpatient beispielsweise bei einem Orthopäden einen Termin zu bekommen, vergehen nicht selten Wochen. Menschen mit psychischen Problemen müssen teilweise länger als ein Jahr auf einen Therapieplatz warten. Und wer am Wochenende einen Bereitschaftsarzt benötigt, braucht in erster Linie starke Nerven. Dass Apotheken nun über Lieferengpässe klagen, ist nur ein weiterer Mosaikstein in einer immer längeren Mängelliste.

Banken schließen, Sparer müssen Strafzinsen zahlen, Briefe sollen montags nicht mehr zugestellt werden, Trinkwasser muss abgekocht werden, und ein englisches Bahnunternehmen sorgt künftig für pünktliche Zugverbindungen im Augsburger Land. Es mag für alles gute Gründe geben, aber es darf nicht sein, dass es im 21. Jahrhundert zu Lieferengpässen bei Medikamenten kommt. Denn: „Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit.“ Und dies wusste ein griechischer Philosoph bereits vor rund 2500 Jahren.

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