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Eishockey

27.01.2020

EHC Königsbrunn spielt gegen Peißenberg groß auf

Da kam Freude auf: Publikumsliebling Nico Hetzel feierte nach dem Spiel zusammen mit den Fans den 6:1-Erfolg gegen Peißenberg.
Bild: Horst Plate

Dem EHC Königsbrunn gelang beim 6:1-Heimerfolg der zweite Sieg am Wochenende. Wie die Partie verlief und was der Trainer dazu sagte.

Mit 6:1 gewann der EHC Königsbrunn auch in der Höhe verdient gegen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg. Trotz der Ausfälle waren die Brunnenstädter von Anfang an spielerisch und kämpferisch präsent und holten sich am Ende drei Punkte gegen den bisherigen Tabellenführer der Qualifikationsrunde. Es war der zweite Erfolg an diesem Wochenende nach dem 5:1-Erfolg gegen Schweinfurt.

In der Partie musste EHC-Coach Waldemar Dietrich auf Dominic Auger, Alexander Strehler und den gesperrten Maximilian Arnawa verzichten. Mauro Seider ging angeschlagen in die Begegnung, am Freitag hatte er sich in Schweinfurt eine Verletzung zugezogen.

Von der ersten Spielsekunde an startete Königsbrunn druckvoll in die Partie und setzte sich gleich im gegnerischen Drittel fest. Nach 60 Spielsekunden fiel schon früh das 1:0 für Königsbrunn. Tim Bullnheimer setzte sich sehr energisch vor dem gegnerischen Tor durch und bediente Jakub Srámek, der dann gekonnt einschoss. Mit sehr viel Einsatz und Spielfreude agierte der EHC mit ordentlich Zug zum Tor und legte dann durch Elias Maier in Überzahl gleich das 2:0 nach. Nur zwei Minuten später revanchierte sich Jakub Srámek bei Tim Bullnheimer für seine Vorlage zum ersten Treffer und legte ihm das 3:0 auf.

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Der Gästetrainer reagierte sofort und nahm eine Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Danach gingen die Eishackler aggressiver in die Zweikämpfe, der EHC ließ sich dadurch aber nicht beeindrucken. In der 15. Spielminute nutzten dann die Eishackler in Unterzahl eine Unaufmerksamkeit der Königsbrunner, Valentin Hörndl enteilte seinen Gegenspielern und setzte sich im Alleingang gegen Schlussmann Nico Hetzel durch. Dank des sehenswerten Treffers verkürzte Peißenberg zur Pause auf 1:3.

EHC Königsbrunn liegt zur Pause 5:1 vorne

Im mittleren Spielabschnitt legten die Gäste los wie die Feuerwehr und setzten die Königsbrunner die ersten vier Minuten unter Druck, danach fing sich der EHC aber wieder. In Überzahl passte Daniel Rau clever quer zum freistehenden Julian Becher, der die Vorlage gekonnt zum 4:1 einschoss. Peißenberg leistete sich zu viele Strafzeiten, und nur fünf Minuten später netzte Nico Baur ebenfalls in Überzahl zum 5:1 ein. Auch danach setzte es Strafen gegen die Eishackler, die der EHC aber nicht nutzen konnte. Mit dem verdienten 5:1 ging es dann auch in die letzte Pause.

Auch im letzten Drittel machten die Gäste noch mal mächtig Druck, scheiterten aber am wieder mal herausragend haltenden Königsbrunner Keeper Nico Hetzel. Auch dieses Strohfeuer war schnell erloschen und der EHC erarbeitete sich wieder Möglichkeiten. In der 49. Spielminute war Königsbrunn in Unterzahl, doch Tim Bullnheimer belohnte sich für seine bis dahin starke Leistung und eroberte den Puck von den Eishacklern. Sein schöner Pass landete bei Anton Zimmer, der im Alleingang zum 6:1 vollendete. Danach nahm sich der EHC zurück, um keine Verletzungen zu riskieren, denn die Gäste schalteten noch mal eine Stufe höher beim Härtegrad. Bis zum Abpfiff wollten aber keine weiteren Treffer mehr fallen, Königsbrunn siegte nach 60 Spielminuten hochverdient mit 6:1 gegen die Gäste aus Peißenberg.

Am Ende belohnte sich der EHC für seine disziplinierter Spielweise und Einsatzfreude. Dabei wussten alle Reihen zu überzeugen, sechs verschiedene Torschützen sind Beleg für die Ausgeglichenheit der Mannschaft. Königsbrunn verbesserte sich dank der drei Punkte auf den vierten Platz der Qualifikationsrunde und ist nur einen Zähler hinter dem Drittplatzierten Pfaffenhofen. Peißenberg rutschte durch die Niederlage auf den zweiten Tabellenplatz ab, Erster ist momentan Geretsried.

Lob vom Königsbrunner Trainer

Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich freut sich über den schön herausgespielten Sieg: „Das war das bisher beste erste Drittel von unserer Mannschaft. Gute Laufarbeit, früh den Gegner unter Druck gesetzt und Fehler erzwungen, dann auch noch die Tore gemacht. Peißenberg hat danach Härte in die Partie gebracht, die unsere Spieler dann auch angenommen haben. Das zweite Drittel war ausgeglichener, trotzdem haben wir zwei Tore gemacht. Und im letzten Abschnitt dann noch das 6:1 getroffen und einige Überzahlsituationen erzwungen. Über 60 Minuten gesehen waren wir die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.“

Tore: 1:0 Srámek (Bullnheimer) (2.), 2:0 Maier (Seider, Neuber) (8.), 3:0 Bullnheimer (Srámek) (10.), 3:1 Hörndl (15.), 4:1 Becher (Rau, Trupp) (25.), 5:1 Baur (Seider, Neuber) (30.), 6:1 Zimmer (Bullnheimer) (49.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 10 TSV Peißenberg 20

Zuschauer: 370

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