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Fußball, Kreisliga AugsburgKreisliga Augsburg

02.06.2012

Wohin führt der Weg der Wehringer?

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Hans Sedlmeir möchte sich mit einem Sieg gegen Göggingen aus Schwabegg verabschieden.
Bild: Manfred Stahl

Vier Teams zittern vor dem letzten Spieltag noch um den Klassenerhalt. Der Königsbrunner Reserve droht der Gang in die Abstiegsrelegation

Landkreis Augsburg Nur noch für vier der insgesamt 14 Teams der Kreisliga Augsburg geht es am morgigen Sonntag um mehr als das viel zitierte Prestige. An der Tabellenspitze ist alles klar, denn der souveräne Meister TSV Haunstetten steht als Aufsteiger in die Bezirksliga fest. Am Tabellenende müssen dagegen der TSV Welden, der FC Königsbrunn II, der FSV Wehringen und die TSG Augsburg noch um den Klassenerhalt bangen.

Gesucht werden noch der zweite direkte Absteiger sowie der Teilnehmer an der Abstiegsrelegation. Die schlechteste Ausgangsposition hat dabei die TSG Augsburg, die bestenfalls noch die Abstiegsrelegation erreichen kann. Dazu müssten die Lechhauser (21 Punkte) morgen zunächst das Kellerduell beim FSV Wehringen (24 Punkte) gewinnen. Die Abstiegsrelegation wäre damit allerdings noch nicht erreicht, denn bei Punktgleichheit müssten Wehringen und die TSG Augsburg in einem Entscheidungsspiel nochmals gegeneinander antreten.

Ein Konstellation, an die beim FSV Wehringen niemand denken mag. Denn das Ziel der Wehringer ist der direkte Klassenerhalt ohne den Umweg über die Relegation. Dazu müssten die Wehringer nicht nur gegen die TSG Augsburg gewinnen, sondern auch darauf hoffen, dass der FC Königsbrunn II (26 Punkte) gleichzeitig gegen den Meister TSV Haunstetten verliert.

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Gewinnen die Wehringer dagegen und der FC Königsbrunn II holt gleichzeitig einen Punkt, käme es zu einem Entscheidungsspiel zwischen den Landkreisrivalen.

Auch wenn die Wehringer gegen die TSG Augsburg und die Königsbrunner gegen Haunstetten gewinnen, könnte es zu einem Entscheidungsspiel kommen. Allerdings dann zwischen dem FSV Wehringen und dem TSV Welden (27 Punkte). Voraussetzung dafür ist, dass Welden gegen den FSV Inningen verliert.

Inningen gewinnt drei Punkte am Grünen Tisch und ist gerettet

Eigentlich war mit dem FSV Inningen auch noch eine fünfte Mannschaft in den Abstiegskampf verwickelt, doch die Inninger bekamen unter der Woche am Grünen Tisch die Punkte aus dem 2:4 verlorenen Spiel in Aystetten zugesprochen (wir berichteten bereits) und sind mit nun 29 Punkten frei von Abstiegssorgen.

Dass die Inninger die drei Punkte zugesprochen bekommen haben, ist beim FSV Wehringen alles andere als begeistert aufgenommen worden. „Wir prüfen gerade, ob wir auch als nicht beteiligter Verein gegen diese Entscheidung vorgehen können“, erklärte gestern Rudi Bund, der sportliche Leiter des FSV.

Auch mit Blick auf die Ereignisse in Aystetten hofft Bund, „dass Haunstetten im Spiel gegen die Königsbrunner Reserve noch einmal alles gibt und es nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung kommt.“

Unabhängig davon lässt er aber keine Zweifel daran, dass seine Mannschaft das Spiel gegen die TSG Augsburg unbedingt gewinnen will: „Wir werden unsere Hausaufgaben machen und alles daran setzen, gegen die TSG Augsburg drei Punkte zu holen, um damit zumindest den Relegationsplatz zu erreichen.“ Gedanklich richtet er sich schon darauf ein, dass die Saison eventuell in die Verlängerung geht: „Wenn wir die Relegation erreichen beziehungsweise ein Entscheidungsspiel gegen Königsbrunn oder Welden bestreiten müssen, gibt es für alle Spieler eine Urlaubssperre.“ Für die morgige Partie kommt diese Urlaubssperre zu spät, denn Stammkeeper Florian Rauscher steht gegen die TSG Augsburg nicht zur Verfügung.

Gegen Haunstetten muss gepunktet werden

Eine Verlängerung der Saison droht nicht nur dem FSV Wehringen, sondern auch dem FC Königsbrunn II. Dessen Trainer Andreas Imminger hofft zwar, den Klassenerhalt auf direktem Weg zu schaffen, weiß aber auch, dass dazu gegen Haunstetten gepunktet werden muss. Der Lokalrivale ist aber nicht gewillt, mit angezogener Handbremse anzutreten: „Wir wollen in Königsbrunn nichts verschenken, sondern möchten drei Punkte mitnehmen.

Außerdem wollen wir dafür sorgen, dass das Wort Wettbewerbsverzerrung bei den gefährdeten Konkurrenten nicht die Runde machen wird“, so die klare Ansage von TSV-Trainer Dennis Gilg. Im Grunde nur noch statistischen Wert haben die Partien des SV Schwabegg gegen den TSV Göggingen und des Türk SV Bobingen gegen die TSG Stadtbergen. Allerdings steht die Partie in Schwabegg ganz im Zeichen des Abschieds der beiden Spielertrainer Hans Sedlmeir (er wechselt zur SpVgg Langerringen) und Bernd Brandmair (ihn zieht es zum TSV Klosterlechfeld). Beide möchten ihre Zeit beim SVS unbedingt mit einem Sieg gegen den TSV Göggingen beenden, obwohl die personelle Lage weiterhin sehr angespannt ist.

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