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Bayern-Monitor

13.12.2019

CSU im Aufwind: Partei klettert über 40-Prozent-Marke

Für die Partei um Ministerpräsident Markus Söder gibt es derzeit nur eine Richtung: nach oben.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Exklusiv Wäre am Sonntag Landtagswahl in Bayern, würde die CSU erstmals seit anderthalb Jahren mehr als 40 Prozent erreichen, wie unsere exklusive Umfrage zeigt.

Dieses Ergebnis dürfte für Freude in der Münchner Parteizentrale sorgen: Erstmals seit anderthalb Jahren hat die CSU in einer Umfrage wieder die 40-Prozent-Marke geknackt.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Redaktion würden 40,2 Prozent der Wähler ihre Stimme der CSU geben, wenn am Sonntag Landtagswahl in Bayern wäre. Zum Vergleich: Letztmals im Juli 2018 konnte die CSU in derselben Umfrage mehr als 40 Prozent erzielen.

CSU profitiert von momentaner Ruhe in der Union

Mit Blick auf die Zahlen dürfte die CSU zum einen von den Turbulenzen innerhalb der SPD profitieren. Des Weiteren trägt wohl auch die Ruhe in der Partei, die nach unionsinternen Streitereien in der ersten Jahreshälfte 2019 mittlerweile eingekehrt ist, ihren Teil zum Aufschwung bei.

Auf Platz zwei folgen in der "Sonntagsfrage" die Grünen (20,6 Prozent). Freie Wähler (9,5 Prozent), AfD (9,2 Prozent) und SPD (7,7 Prozent) liegen eng beieinander. Die FDP (5,3 Prozent) wäre wieder im Landtag, Die Linke (2,7 Prozent) nicht.

Markus Söders Beliebtheitswerte wachsen weiter

Für Markus Söder ist es das erste Mal seit seinem Antritt als CSU-Vorsitzender im Januar 2019, dass seine Partei in einer Umfrage die 40-Prozent-Marke knackt. Er persönlich darf sich zudem über stetig wachsende Beliebtheitswerte freuen, wird sogar als möglicher Kanzlerkandidat der Union gehandelt.

Eine weitere Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Redaktion zeigt, dass aktuell 46,8 Prozent der Bayern angeben, mit der Arbeit des Ministerpräsidenten zufrieden zu sein - also fast jeder Zweite im Freistaat. 34,6 Prozent, also ungefähr jeder Dritte, ist hingegen unzufrieden mit Söders Arbeit.

Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung von Bayerns Bevölkerung gewichtet. Für die Frage "Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Landtagswahl in Bayern wäre?" wurden im Zeitraum vom 14.11.19 bis 12.12.19 die Antworten von 4514 Teilnehmern aus Bayern berücksichtigt. Für die Frage „Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder?“ wurden im Zeitraum vom 14.11.19 bis 12.12.19 die Antworten von 5014 Teilnehmern aus Bayern berücksichtigt. Der statistische Fehler liegt jeweils bei 2,5 Prozent.

Das ist unser Bayern-Monitor

Wir möchten wissen, wie Bayern tickt. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey untersuchen wir in Umfragen, wie die Menschen im Freistaat über bestimmte Themen denken.

Was es mit unserem Bayern-Monitor auf sich hat, warum wir das Ganze machen und wie die Civey-Umfragen funktionieren, erklären wir Ihnen an dieser Stelle. Alle Informationen auf einen Blick finden Sie hier.

Zu den Fragen des Bayern-Monitors gelangen Sie auch hier:

Hinweis zu den Umfragen des Bayern-Monitors: Da wir mit unserem Bayern-Monitor die Stimmung in Bayern langfristig betrachten, laufen unsere Umfragen weiter. Es ist also möglich, dass sich die Umfrageergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt von den im Text thematisierten Ergebnissen unterscheiden.

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Die Diskussion ist geschlossen.

13.12.2019

Hier ist wohl das Entscheidende, dass nach der Landtagswahl gefragt wurde. Bei einer Landtagswahl wähle ich mit einer CSU-Stimme Söder. Bei einer Bundestagswahl wähle ich mit einer CSU-Stimme die Merkel !!

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13.12.2019

Hier gibt es doch eine erhebliche Differenz zwischen den Rohdaten -24,6 % und den Repräsentativdaten- 40,2%.
Damit wird ein Bild gezeichnet, was von den Teilnehmern an der Umfrage so nicht abgegeben wurde.

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