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Bayern-Monitor
19.02.2022

Nie waren im Freistaat weniger Menschen zufrieden mit Markus Söder

Muss die nächsten schlechten Umfragewerte hinnehmen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.
Foto: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)

Exklusiv Nur ein Drittel der Menschen in Bayern ist mit Ministerpräsident Söder zufrieden. Die Grünen verlieren im Freistaat deutlich, die CSU verbessert sich leicht.

Es ist eine Umfrage-Klatsche für Ministerpräsident Markus Söder: Lediglich ein Drittel der Bayerinnen und Bayern ist aktuell zufrieden mit der Arbeit des CSU-Chefs. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, mit dem unsere Redaktion kontinuierlich die politische Stimmung im Freistaat untersucht. Im Vergleich zum Vormonat sinkt der Anteil der Zufriedenen im Freistaat noch mal um sechs Prozentpunkte. Söder liegt damit meilenweit von seinen Zustimmungswerten zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 entfernt, als sich phasenweise bis zu zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger im Freistaat hinter ihrem Ministerpräsidenten versammelten.

Heute sieht es ganz anders aus: 54 Prozent der Menschen in Bayern stellen Söder aktuell kein gutes Zeugnis aus – auch dies ist ein Negativ-Rekord für den Franken seit Amtsantritt im März 2018. Jede und jeder Dritte gibt sogar an, "sehr unzufrieden" mit Söders Arbeit als Ministerpräsident zu sein. 13 Prozent der Befragten sind unentschieden.

Trotz Söders Schwäche: CSU legt zu, Grüne verlieren deutlich

Während es für ihren Chef schlechte Umfragewerte hagelt, kann immerhin die CSU im Vergleich zum Vormonat leicht zulegen. Wäre am Sonntag Landtagswahl, kämen die Christsozialen auf 37 Prozent – und damit auf zwei Prozentpunkte mehr als noch im Januar. Deutliche Verluste müssen indes die Grünen hinnehmen. Die Partei rutscht laut Umfrage von 18 auf 14 Prozent ab. Innerhalb eines Jahres verlor die Partei in der Umfrage damit neun Prozentpunkte an Zustimmung. Die Grünen müssen sich damit den zweiten Platz im Freistaat mit der SPD teilen. Die Sozialdemokraten können das Ergebnis aus dem Vormonat halten und kämen ebenfalls auf 14 Prozent. Weiterhin zweistellig wären die Freien Wähler. Sie liegen aktuell bei zehn Prozent und bestätigen das Ergebnis aus dem Januar.

Laut Umfrage würden acht Prozent der Bayerinnen und Bayern ihr Kreuz aktuell bei der FDP machen. Die Liberalen verlieren damit einen Prozentpunkt. Diesen macht wiederum die AfD gut: Sie käme derzeit ebenfalls auf acht Prozent. Weiterhin nicht Teil des Landtags wäre die Linke. Sie steht laut Umfrage bei drei Prozent, gewinnt immerhin einen Prozentpunkt hinzu.

Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzerinnen und -nutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung von Bayerns Bevölkerung gewichtet. Für die erste Frage wurden im Zeitraum vom 21.1.2022 bis 18.2.2022 die Antworten von 5024 Teilnehmenden aus Bayern berücksichtigt, für die zweite Frage im Zeitraum vom 4.2.2022 bis 18.2.2022 die Antworten von 3003 Teilnehmenden aus Bayern. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent für die erste und 3,0 Prozent für die zweite Frage.

Das ist unser Bayern-Monitor

Wir möchten wissen, wie Bayern tickt. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey untersuchen wir in Umfragen, wie die Menschen im Freistaat über bestimmte Themen denken.

Was es mit unserem Bayern-Monitor auf sich hat, warum wir das Ganze machen und wie die Civey-Umfragen funktionieren, erklären wir Ihnen an dieser Stelle. Alle Informationen auf einen Blick finden Sie hier.

Zu den Fragen des Bayern-Monitors gelangen Sie auch hier:

Hinweis zu den Umfragen des Bayern-Monitors: Da wir mit unserem Bayern-Monitor die Stimmung in Bayern langfristig betrachten, laufen unsere Umfragen weiter. Es ist also möglich, dass sich die Umfrageergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt von den im Text thematisierten Ergebnissen unterscheiden.

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.02.2022

@ Maria: Man sollte sich nicht mit den Schlechten vergleichen und durch sie entschuldigen.

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19.02.2022

Nur keine Aufregung, in Bayern sind Menschen kritischer und benötigen halt ein wenig mehr Zeit um Tatsachen und die Realität zu erkennen. Mal schauen wie sich dies auf die nächsten Wahlen auswirkt?

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20.02.2022

Wen wollen denn Sie und Ihresgleichen an die Macht hieven ?
Links-Grün versagt doch auf der ganzen Linie - in Land und Bund !

Wobei hier die SPD der schlimmste Teil der Koalition bildet !
Mit Ausnahme der Außen- und Verteidigungsministerinnen ist vonallen Anderen nichts zu sehen und zu hören !
Außer daß die SPD-Umweltministerin - und das muß man erst einmal goutieren !- Gewalt gegen Alles , was nicht dem angeblichen "Umweltschutz" dient , begrüßt und bejubelt !

Den Scholz mußte man geradezu aus seinem Winterschlaf holen müssen und in seinem Schlafwandlertum glaubt der noch , wenn ER nach Moskau fährt , lassen die dort diktatorisch agierenden russischen Faschisten (Putin &Co.) ihr kriegslüsternes Treiben bleiben .

Neben diesen Komplettausfällen gibt es von dieser Koaliton nur : Steuererhöhungen , Hochtreiben der Inflation , eine nie dagewesene Teuerung ...

Die Union - ob in oder außerhalb von Bayern - ist die einzige Partei und politische Richting , welche dieses Land - gut es eben geht mit diesem verrückten Land !- steuern kann !

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20.02.2022

@MARIA T. Sie haben recht, Deutschland dümpelt seit Jahrzehnten in der politischen Alternativlosigkeit. Man darf aber nicht die Einäugigen unter den Blinden hochjubeln.

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20.02.2022

@ Maria:
Gibt es die Inflation in anderen Ländern nicht?

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20.02.2022

"Die Union - ob in oder außerhalb von Bayern - ist die einzige Partei und politische Richting"

Den größten Hass erzeugt eine enttäuschte Liebe.
Hinter ihrer Ablehnung von Diktaturen, insbesondere der chinesischen und russischen habe ich immer so etwas vermutet.
Was würden sie von einer neuen CED (Christliche Einheitspartei Deutschlands) mit einem auf Lebenszeit gewählten Vorsitzenden M. Söder halten?
Abgesehen von der enormen Kosteneinsparung hätten vermutl. auch die ständigen bay. Sticheleien gegen andere Bundesländer endl. ein Ende.

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19.02.2022

Eigentlich inkonsistente Umfrageergebnisse (die eh immer mit Vorsicht zu genießen sind). Sind die Partei CSU und der MP mittlerweile 2 verschiedene Schuhe desselben Paars? Ist eine kleine Revolte wie damals gegen Stoiber in Sicht? Mutige fehlen.

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19.02.2022

Schön das Foto. Soll es dem Betrachter, Regenschirm und Maske einen Schutz suggerieren?

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19.02.2022

CSU + FW in Bayern weiterhin unterhalb der absoluten Mehrheit.

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19.02.2022

Obige Stimmverhältnisse von 47% würden eine knappe Mehrheit der Sitze für CSU und FW ergeben.

Und klar sehen wir wegen Söders restriktiv-schwankender Corona Auftritte eine starke FDP mit 8% statt der 5% der letzten Landtagswahl.

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19.02.2022

R2G zusammen in Bayern weiter bei üblichen 31%

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