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Lehrstellenoffensive

22.03.2017

Tipps für den Berufsstart: „Pünktlichkeit ist das A und O“

Bloß nicht ohne Uhr auftauchen: Wer im Assessment Center punkten will, sollte penibel auf die Pünktlichkeit achten.
Bild: Jens Christophers (dpa)

Die Sozialpädagogin Melanie Tekolf hilft Jugendlichen beim Berufsstart. Uns hat sie erzählt, mit welchen Problemen diese besonders häufig zu kämpfen haben.

Melanie Tekolf ist Sozialpädagogin beim Berufsbildungszentrum Augsburg. Sie betreut viele Auszubildende, die es im ersten Anlauf nicht geschafft haben, sich einen Ausbildungsplatz zu sichern. Daher weiß sie, womit viele Jugendliche Probleme haben und wie sie diese überwinden können.

Frau Tekolf, mit welchen Problemen haben Jugendliche vor oder während ihrer Ausbildung oft zu kämpfen?

Melanie Tekolf: Das ist sehr unterschiedlich. Unser Zentrum unterstützt viele Jugendliche, die sich schwertun, bei der Sache zu bleiben. Andere haben Probleme im privaten Bereich, sind zum Beispiel alleinerziehende Mütter. Oder sie haben Sprachprobleme, eine Drogenvergangenheit oder schon mehrere Ausbildungen abgebrochen.

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Schaffen es diese Jugendlichen Ihrer Erfahrung nach dennoch, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen?

Tekolf: Unser Ziel ist es, sie außerbetrieblich auszubilden und sie zu unterstützen, bis sie ihre Ausbildung in einem Betrieb beenden können oder auf dem Arbeitsmarkt eine Stelle finden. Die meisten schaffen das auch, unsere Metaller haben beispielsweise fast alle eine Stelle gefunden.

Wie können Jugendliche Probleme, zum Beispiel beim Lernen, überwinden?

Tekolf: Wer eine Lernschwäche oder Sprachprobleme hat, sollte die Inhalte des Unterrichts in der Berufsschule einfach immer wieder wiederholen. Unser Zentrum bietet auch Nachhilfekurse für Jugendliche an, die sich in der Berufsschule schwertun.

Was sollten junge Menschen immer beachten, wenn sie eine Ausbildung machen wollen?

Tekolf: Wichtig ist, dass sie Regeln einhalten können. Das ist das A und O. Pünktlichkeit und Motivation sind auch entscheidend. Die meisten schaffen es nach einiger Zeit, sich im beruflichen Tagesablauf zurechtzufinden.

Hürden sind dazu da, überwunden zu werden. Das gilt gerade auch beim Berufseinstieg. Mit der Lehrstellenoffensive unserer Zeitung wollen wir junge Menschen auf dem Weg in den Beruf unterstützen. Es ist eine gemeinsame Aktion mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben, der Handwerkskammer für Schwaben sowie den Arbeitsagenturen der Region. Alle Informationen zur Lehrstellenoffensive gibt es unter www.leo-verbindet.de.

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