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13.04.2015

Zwölf-Apostel-Platz: Einkaufen, wo man lebt

Ein Zentrum zur wohnortnahen Versorgung ist im Augsburger Stadtteil Hochzoll der Zwölf-Apostel-Platz. Hier findet man einen vitalen Branchenmix mit attraktiven Fachgeschäften, Ärzten, Gastronomie und einen vielseitigen Wochenmarkt am Mittwoch und Freitag.

Dass das Einkaufszentrum attraktiv bleibt und von Kunden gerne besucht und genutzt wird, dafür setzt sich mit viel Engagement die „Interessengemeinschaft (IG) Zwölf-Apostel-Platz“ ein, allen voran ihr Vorsitzender Richard Ziegelmeier. Mit zahlreichen Aktionen, wie Festen, einer attraktiven Beleuchtung zur Weihnachtszeit, Werbemaßnahmen macht sich der Verein für den Zwölf-Apostel-Platz stark. Das Ziel ist, durch die Förderung des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens am Zwölf-Apostel-Platz die Qualität für die Besucher des Einkaufszentrums zu steigern.

Gute Zusammenarbeit

Dabei arbeitet die IG unter anderem mit dem Jugendzentrum Lehmbau und in der Vergangenheit mit dem FC Hochzoll zusammen. Im Gegenzug werden die genannten Organisationen von der IG unterstützt.

Derzeit sind die Aktiven der IG tief enttäuscht von der Stadt Augsburg und den Politikern. „Seit über vier Jahren geht es darum, dass unser Platz saniert wird. Das wäre dringend notwendig, denn hier wurde seit 45 Jahren nichts mehr gemacht“, erklärt Ziegelmeier. Es gab einen Architektenwettbewerb, Vorplanungen und viele Gespräche. „Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl war im Wahlkampf noch vor Ort und hat uns versprochen, dass er sich starkmacht für die Sanierung. Bei vielen Gelegenheiten hat er öffentlich erklärt, dass der Platz zunächst 2015, inzwischen verschoben auf 2016, saniert wird“, erinnert sich der Vorsitzende.

Nun musste die IG erfahren, dass im neuen Haushalt der Stadt abermals nicht die notwendigen Planungsmittel eingestellt wurden. „Das wollten wir nicht hinnehmen und wurden aktiv. Wir haben eine umfassende Mappe zusammengestellt, die die hohe Dringlichkeit der Sanierung dokumentiert. Dazu auch eine Menge Vorschläge, welche Maßnahmen in unseren Augen sinnvoll wären. Diese Mappe haben wir vor der entscheidenden Sitzung jedem Stadtrat in Augsburg geschickt. Nur ein einziger, nämlich Max Weinkamm von der CSU, hat sich daraufhin gemeldet. Die Politik lässt uns im Stich“, resümiert Ziegelmeier.

Umso mehr begrüßt er die Initiative „Kauf vor Ort“ der Augsburger Allgemeinen und ihrer Heimatzeitungen. „Wir finden das sehr gut und sind begeistert“, sagt der Vorsitzende. „Gerade für kleinere Einzelhändler in den wohnortnahen Zentren ist es wichtig, dass ihre Bedeutung den Menschen klar wird. Denn die umfassende Beratung, das nette Gespräch, die Hilfe vom Händler um die Ecke - das möchten die meisten nicht missen. Wir spüren es am Umsatz und hören es auch von vielen, dass sie im Internet kaufen. Das ist eine harte Konkurrenz für uns. Das kann gar nicht oft genug klargemacht werden“, meint er.

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