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FC Augsburg

21.08.2020

Ex-FCA-Torhüter Luthe ärgert sich über Gerüchte zu seinem Abgang

Wechselte vom FC Augsburg zu Union Berlin: Torwart Andreas Luthe.
Bild: Bernd Feil M.i.S.

Exklusiv Andreas Luthe spielt in der kommenden Saison für Union Berlin. Nach seinem Abgang aus Augsburg äußert er sich auch zum angeblichen Streit um den Gehaltsverzicht.

Nach seinem Abgang beim FC Augsburg widerspricht Torhüter Andreas Luthe Gerüchten, er habe beim Gehaltsverzicht der Mannschaft in der Corona-Krise eine schlechte Figur abgegeben. „Ich bin mit meiner Art und Weise, wie ich damit umgegangen bin, sehr zufrieden“, sagte der Keeper, der mittlerweile bei Union Berlin spielt, der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstagausgabe) über seinen Abgang. „Ich finde es aber ein bisschen schade, dass Interna beim FCA nach außen gedrungen sind, die noch nicht einmal der Wahrheit entsprechen. Ein guter und ambitionierter Bundesligist hat das nicht nötig.“ Er sei immer fair mit allen Leuten umgegangen. „Von meiner Seite bin ich da komplett sauber. Ich weiß nicht, wie es auf der FCA-Seite aussieht.“

Luthe dementiert Gerüchte um angebliche Forderung um Gehaltsverzicht

Luthe spielt damit auf Gerüchte an, er habe vorgeschlagen, FCA-Präsident Klaus Hofmann solle für die entstandene Differenz durch den Gehaltsverzicht der FCA-Spieler in der Corona-Krise mit seinem Privatvermögen aufkommen. Das stimme nicht, betonte Luthe im Interview. „ Wir waren als Mannschaft von Anfang an und zu jeder Zeit dazu bereit, uns solidarisch zu zeigen und auf Gehalt zu verzichten. Am Ende haben wir gemeinsam einen Vorschlag erarbeitet, den alle Spieler unterzeichnet haben.“

Den Wechsel zu Union Berlin habe er nicht forciert, sagte Luthe. „Ich fühle mich in Augsburg sehr wohl. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit meine Heimat für die Zukunft werden.“ In der Bundesliga müsse man aber auch auf „gewisse Situationen“ reagieren können.

Lesen Sie hier auch das ganze Interview mit Andreas Luthe.

Lesen Sie auch:

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Die Diskussion ist geschlossen.

24.08.2020

@ Maja S, ich weiß nicht, was mit Ihnen los ist. Haben Sie einen PR-Vertrag mit dem sog. Manager? Wer heute immer noch nicht wahrhaben will, dass dieser Herr den früheren Kern des fca total ausgehöhlt hat, nämlich Teamgeist, Individualität und Leistungswillen beseitigt hat und dafür eine willfährige Söldnertruppe favorisiert, kann nicht mehr ernst genommen werden. Lesen Sie das heutige Interview der AZ mit Mölders, dann sollte Ihnen klar werden, was engagierte Spieler vom fca und dessen Führung halten.

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23.08.2020

der President des FCA sollte sich ein beispiel an seinem Vorgänger als Presidenten nehmen ! der hat niemals Gerüchte verbreitet ! und wenn etwas nicht gestimmt hat, wurde das auch vor der Presse in Ausnahmefällen angesprochen , aber immer in Anwesenheit des betroffenen und nicht hintenrum und in Abwesenheit !! nun zum Herrn Reuter kann mann ja auch eins sagen !! beim 1FCN und auch bei den Bayern wird er fast nie mehr mit einem Wort erwähnt ??? warum wohl ?? in meiner neuen Heimat Italien war er auch nicht so der Große Guro sondern nach einiger zeit wurde er von seinen Mitspielern gemieden

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23.08.2020

Will man Luthe rausekeln ? Warum diese Diskussion über einen Wechsel, wo er sich als Volltreffer im Tor erwiesen hat nach dem Rein-
fall mit Koubek. Statt Herrlich als Trainer zu verpflichten, wäre es besser gewesen Weinzierl zu nehmen, der mit dem FCA den größten
Erfolg gefeiert hat: die Europa-Liga. Dies wird verhindert vom Manager aus Abneigung gegen Weinzierl. Wie lange Reuter noch zu halten sein wird, wird der Start des FCA in die Bundesligarunde zeigen.

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23.08.2020

Sie scheinen nicht auf dem neuesten Stand zu sein. Luthe muss nicht mehr rausgeekelt werden, er spielt bereits bei Union Berlin.

Dass der FCA an der EL teilnehmen konnte war weniger den grandiosen Trainerleistungen Weinzierls zu verdanken als der schlechten Performance derjenigen Mannschaften, die sich normalerweise für diese qualifizieren. Das muss man nüchtern einfach so sehen. Trotzdem hat Weinzierl über die Jahre durchaus gute Arbeit geleistet - mit der Rückendeckung durch den Manager Reuter - sonst wäre er nach seinem desaströsen erstem Halbjahr bei uns schon entlassen worden. Weinzierl wollte weg und wie Sie darauf kommen, dass Reuter eine Abneigung gegen Weinzierl hätte, müssten Sie schon erläutern.

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23.08.2020

Na ja, irgendwie stimmt die Kommunikation der Vereinsführung nicht mehr. Nach meiner Meinung war damals Weinzierl nur im Team mit Reuter erfolgreich. Weinzierl ist die EL-Teilnahme zu Kopf gestiegen, das ist Reuter dann, nach dem unrühmlichen Abgang zu Schalke, sauer aufgestoßen. Weinzierl ist seitdem eine "Nullnummer" als Trainer. Heiko Herrlich hat bis jetzt auch noch nicht bewiesen, dass er der richtige Trainer für den FCA ist. Reuter hat in den letzten Jahren zu sehr auf seine ehemaligen "Kumpel" gesetzt (Lehmann, Herrlich). Man hat das Gefühl, dass er für den FCA "verbraucht" ist. Viele Entscheidungen sind fragwürdig und eben die Kommunikation ist z. Zt. desolat und destruktiv.

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