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Fussball-EM 2021
18.06.2021

Die deutsche Mannschaft hat keine Zeit für Ronaldos Highlight-Videos

Cristiano Ronaldo ist nach seinen beiden Treffern gegen Ungarn mit elf Toren der erfolgreichste Spieler aller Zeiten bei Europameisterschaften.
Foto: Robert Michael, dpa

Das deutsche Team muss gegen Portugal das Offensivspiel ankurbeln. Für Superstar Cristiano Ronaldo bleibt da in der Vorbereitung gar nicht so viel Zeit.

Das dürfte dann zumindest Toni Kroos gefallen haben. Wenn sich die deutschen Nationalspieler vor dem Training im am Platz befindlichen Fitnesszelt warm machen, läuft dabei Musik, die auch in einer Bar auf Ibiza das Warmtrinken für den Abend begleiten könnte. Musik, mit der Kroos wenig anfangen kann. Seine Vorliebe für die deutsche Popgruppe Pur ist hinlänglich bekannt.

Weil er inmitten von Antonio Rüdiger, Leroy Sané oder etwa Serge Gnabry eine Minderheitenmeinung vertritt, hat der Chef des deutschen Spiels im Zelt wenig zu sagen. Als nun aber Joachim Löw seine Mannschaft am Freitag auf dem Feld versammelte, ließen außerhalb des Geländes befindliche Fans die Mannschaft wissen, was sie von ihr erwarten. Aus Boxen dröhnte die Textzeile "Deutschland geht jetzt ab", getextet zur Melodie des 80er-Jahre-Hits "Give it up". Eingängig, simpel gehalten. Pur.

Wer mag, kann den Song auch als taktische Ausrichtung für das Spiel am Samstag gegen Portugal verstanden wissen (18 Uhr, ARD). Gegen den zweiten Gegner der Europameisterschaft ist eine offensivere Ausrichtung der deutschen Auswahl zu erwarten. Eine, die auch mal abgeht. Aus verständlichen Gründen suchte die Elf gegen Frankreich noch hauptsächlich nach Stabilität in der Defensive.

Ilkay Gündogan wünscht sich offensiveren Auftritt

Zu überwältigend ist das offensive Potenzial des Gegners gewesen, als dass die Aussicht auf einen etwas offeneren Schlagabtausch erfolgversprechend gewesen wäre. Gegen Portugal ist die Mannschaft nun aber gezwungen, offensiv ein etwas größeres Risiko einzugehen. Obwohl auch das Team um Cristiano Ronaldo offensiv exzellent ausgestattet ist, verbreitet es nicht ganz so viel Schrecken wie das Sturmtrio Mbappé/Benzema/Griezmann.

Schon unmittelbar nach der Niederlage gegen Frankreich, sagte Ilkay Gündogan, er hoffe, "dass wir mehr nach vorne spielen und mehr Chancen kreieren". Einfache Begründung: "Weil wir es können und eine Mannschaft sind, die offensiv denkt." Da aber vor allem aus dem Zentrum zu wenig flotte Angriffe initiiert wurden, könnte nun ausgerechnet Gündogan einer Systemumstellung zum Opfer fallen. Eine aus Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Toni Kroos ließe Bissigkeit, strategisches Geschick und Zug zum Tor vermuten. Gündogans Künste würden dann vorerst nicht mehr gebraucht.

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Gleichwohl könnte sich die deutsche Mannschaft trotzdem nicht bedingungslos dem schönen Spiel widmen. Portugals Offensive ist nicht mehr nur abhängig von Ronaldo. Hinter ihm variieren mit Bruno Fernandes, Bernardo Silva und Diogo Jota drei Spieler, die in ihren Vereinen (Manchester United, Manchester City, FC Liverpool) nicht nur Nebendarsteller sind.

Matthias Ginter mag sich keine Ronaldo-Videos anschauen.
Foto: Federico Gambarini,dpa

Star der Mannschaft aber bleibt selbstverständlich Ronaldo, der sich mit zwei Toren am mühsamen 3:0-Auftakterfolg gegen Ungarn beteiligt hatte. Zur Vorbereitung auf den 36-Jährigen vertraut Verteidiger Matthias Ginter auf die Arbeit der Videoanalysten: "Ich gucke mir sicher keine Videos mit Best-of-Szenen von Ronaldo an." So viel Zeit hat ein deutscher Nationalspieler nicht, als dass er die internetflutenden Heldentaten in der Abgeschiedenheit Herzogenaurachs begutachten könnte. Möglicherweise wäre das Youtube-Studium auch vergebens, denn Ginter gilt als einer der Kandidaten für die Position des rechten Außenverteidigers, falls Kimmich in die Mitte rückt. Ronaldo aber hat sein Spiel in den vergangenen Jahren vom Flügel Richtung Sturmspitze verlagert.

Pepe könnte der Schwachpunkt der Portugiesen sein

Am liebsten wäre es den Deutschen, den Star vom Spiel seiner Kollegen abzuschneiden. Die eleganteste Möglichkeit wäre, die portugiesische Defensive derart zu beschäftigen, dass diese den Ball allenfalls unkontrolliert nach vorne schlägt. Mit Pepe haben die Deutschen einen möglichen Bezugspunkt für ihre Angriffe. der mittlerweile 38-Jährige hat von dem Schrecken verloren, den er einst im Trikot Real Madrids ausstrahlte. Mit dem schnellen Leroy Sané, Serge Gnabry und Timo Werner bietet der deutsche Kader gleich drei Möglichkeiten, um die Sprintfähigkeiten Pepes auszutesten. Möglich, dass Kai Havertz nach seinem blassen Auftritt gegen Frankreich dafür weichen muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Mannschaft mit flotten Angreifern gegen die Portugiesen abgeht, scheint gegeben. Zur Folge hätte das allerdings, dass sich Toni Kroos noch weiter zum Ibiza-Sound dehnen muss. Für Pur ist nach der EM noch genug Zeit.

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