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Augsburger Panther

27.01.2019

AEV verliert nach verschlafenem Start in Düsseldorf

Mike Stewart verlor mit seinen Panthern alle vier Saisonspiele gegen Düsseldorf.
Bild: Siegfried Kerpf

Auch das vierte Saisonduell mit Düsseldorf verlieren die Augsburger Panther. Entscheidend ist ein völlig missratener Start. Am Ende geht Trainer Stewart ein hohes Risiko ein.

Düsseldorf Sportmanager Duanne Moeser brachte den Grund für die Niederlage auf den Punkt. „Wir waren in den ersten fünf Minuten nur mit einem Bein auf dem Eis“, kommentierte der Sportmanager einen verschlafenen Start der Augsburger Panther bei der Düsseldorfer EG. Nach 61 Sekunden lagen die Gäste am Sonntag mit 0:2 zurück. Am Ende setzte sich die DEG 4:3 (3:1, 0:0, 1:2) durch und gewann damit alle vier Saisonduelle gegen Augsburg. In der Tabelle rangiert der AEV trotz der Niederlage als Fünfter unter den Top sechs.

In Düsseldorf kehrte der zuletzt gesperrte Daniel Schmölz in den Angriff zurück, dafür wurde Verteidiger Arvids Rekis geschont. Steffen Tölzer, der beim 4:2 am Freitag gegen Ingolstadt in der Schlussphase mit einer Platzwunde vorzeitig das Eis verlassen hatte, schnürte wieder die Schlittschuhe. Eine Platzwunde an der Unterlippe ist kein Grund, die Beine hochzulegen. Mit einem Katastrophenstart machten sich die Panther selbst das Leben schwer. Zuerst ließ sich der ansonsten so zuverlässige Verteidiger Brady Lamb im eigenen Drittel zu billig die Scheibe abluchsen und John Henrion traf nach 30 Sekunden zum 1:0. 31 Sekunden später erhöhte der gebürtige Augsburger Patrick Buzas auf 2:0.

Zwar verkürzte AEV-Torjäger Matt White mit seinem 17. Saisontreffer auf 1:2, doch die DEG hätte nach dem ersten Abschnitt höher als 3:1 (Jaedon Deschenau/20. Minute) führen können. Nach einem Foul von Verteidiger Patrick McNeill an John Henrion scheiterte der gefoulte DEG-Stürmer in der 14. Minute an Torwart Olivier Roy. Im Vergleich zu den ersten zwanzig Minuten boten beide Mannschaften im zweiten Abschnitt wenig Höhepunkte. Die Augsburger brachten sich durch leichte Scheibenverluste immer wieder selbst in die Bredouille, doch die DEG schlug kein Kapital daraus.

Zu Beginn des Schlussabschnitts hatte Thomas J. Trevelyan den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch der Deutsch-Kanadier setzte den Puck an den Posten. Die Mannschaft von Mike Stewart konnte erst spät Druck aufbauen. Zunächst erhöhte wieder Buzas auf 4:1. Bei einer folgenden Strafzeit gegen die Gastgeber nahm Coach Stewart bereits sechs Minuten vor dem Ende den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Der taktische Kniff hatte Erfolg. Bei sechs gegen vier verkürzte Brady Lamb auf 2:4. Wieder ohne Torwart Roy auf dem Eis traf Matt White zum zweiten Mal gestern Abend zum 3:4. Doch der Treffer 4,2 Sekunden vor dem Ende fiel zu spät. Mit einem konzentrierten Start wäre gestern der erste Saisonerfolg gegen Düsseldorf drin gewesen.

Düsseldorfer EG - Augsburger Panther 4:3 (3:1,0:0,1:2)

Aufstellung: Roy – Lamb, McNeill; Tölzer, Rogl; Sezemsky Haase – Payerl, Stieler, White; Fraser, Gill, Holzmann; Trevelyan, LeBlanc, Hafenrichter; Detsch, Sternheimer, Schmölz

Tore: 1:0 Henrion (0:30), 2:0 Buzas (1:01), 2:1 White (5:22), 3:1 Descheneau (19:21), 4:1 Buzas (48:22), 4:2 Lamb (54:12), 4:3 White (59:56)

Strafminuten: 4 - 4

Zuschauer: 5378

Schiedsrichter: Rainer Köttstorfer (Rosenheim), Aleksi Rantala (Finnland)

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