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Augsburger Panther
20.01.2017

AEV-Co-Trainer Tray Tuomie: "Ich stehe wieder im Leben"

Tray Tuomie ist Co-Trainer der Augsburger Panther.
Foto: Siegfried Kerpf

Co-Trainer Tray Tuomie spricht über seine Arbeit im Trainerstab der Augsburger Panther und die Launen des Chefs. Zum Sonntagsgegner Bremerhaven hat er eine besondere Beziehung.

Die „good cop, bad cop“-Taktik mit dem guten und dem bösen Polizisten im Verhör kennt man nicht nur aus schlechten Filmen. Auch in der Mannschaft der Augsburger Panther sind beide Rollen besetzt: Mit Cheftrainer Mike Stewart und seinem Assistenten Tray Tuomie, der zuvor in Nürnberg bereits als Headcoach gearbeitet hatte.

Die Rollenverteilung klappt gut, wie Tray Tuomie mit einem Augenzwinkern erzählt: „Mike ist good und bad cop, ich bin immer der gute Mann.“ Wenn der Cheftrainer einen schlechten Tag erwischt, was unmittelbar mit den Resultaten der Panther zusammenhängt, dann „bin ich für die Spieler da“, erzählt der gebürtige Amerikaner mit deutschem Pass.

Er sieht sich als Bindeglied zwischen dem Team und Mike Stewart. Während der Panther-Spiele wechselt der Assistent die Verteidiger ein, während sich Stewart um die Stürmer kümmert. „Aber letztendlich hat Mike in allen Bereichen das letzte Wort“, erzählt Tuomie aus dem Alltag in der Umkleide.

Tray Tuomie genießt Höhenflug der Augsburger Panther

Nach den Trainerstationen bei der Düsseldorfer EG (2010 bis 2012) und den Nürnberg Ice Tigers (2012 bis Dezember 2014) übernahm der 48-Jährige im Sommer 2016 die Assistentenstelle in Augsburg. Der ehemalige Stürmer hatte sich nach seiner ersten Trainerentlassung in Nürnberg eine Auszeit gegönnt. Tuomie verbrachte viel Zeit mit der Familie in ihrem Haus in Bremerhaven. „Wir haben viele Sachen gemacht, für die ich vorher als Spieler und Trainer einfach keine Zeit hatte.“ Jetzt steckt er wieder mittendrin zwischen Taktiktafel und Trainingsanzug.

Tuomie genießt seine Arbeit und den Höhenflug mit den Panthern: „Ich stehe wieder im Leben, denn Eishockey ist mein Leben.“ Die Nächte nach den Partien sind für ihn allerdings kurz. Denn die alte Sepp-Herberger-Weisheit, „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ gilt insbesondere für den Assistenten.

Heute Abend treten die AEV-Profis in Krefeld an. Bereits bei der Heimfahrt setzt sich Tray Tuomie mit seinem Laptop im Bus an die Arbeit. Aus bis zu 400 Szenen der Partie wählt er die wichtigsten Situationen aus. Um der Mannschaft zu zeigen, was sie in der Abwehr, im Forechecking, im Powerplay oder im Unterzahlspiel besser machen kann. Auch für einzelne Spieler stellt er Szenenpakete zusammen.

Der Coach steht unter Zeitdruck, denn bis zum nächsten Training am Samstagmittag in Augsburg müssen die Videosequenzen aufbereitet sein, um sie der Mannschaft zu präsentieren. Hinzu kommen die Statistik-Auswertung und die Analyse der Gegner.

Augsburger Panther spielen heute gegen Krefeld

Der heutige Kontrahent Krefeld hat unter seinem neuen Trainer Rick Adduono die Taktik geändert. „Sie spielen offensiv risikoreicher.“ Der Sonntagsgegner Bremerhaven lässt sich dagegen zurückfallen und hofft auf Konter. Den DEL-Aufsteiger kennt Tuomie besonders gut, denn er arbeitete vor Jahren bereits im Nachwuchs der Norddeutschen.

Die Augsburger Panther machen derzeit ihrem Namen alle Ehre: Sie haben Biss, zeigen Krallen und kämpfen. Das neue Saisonziel lautet: Einzug ins Viertelfinale der Play-offs.
Video: rt1.tv

Seit 1999 lebt der Deutsch-Amerikaner im hohen Norden. Seine Frau Anke und die jüngste Tochter Liia wohnen weiterhin in Bremerhaven. Die älteste Tochter Lara steht mittlerweile auf eigenen Beinen. Sohn Parker, 21, spielt Eishockey in einem College in Minnesota (USA). Für Heimatbesuche blieb Tray Tuomie bisher wenig Zeit. Nur während des Deutschland-Cups und über Weihnachten war der 48-Jährige zu Hause.

Der Nachrücker für die aus der DEL ausgestiegenen Hamburg Freezers spielt eine starke Saison und rangiert als Achter auf einem Play-off-Platz. „Ich habe es Bremerhaven zugetraut. Denn sie haben eine gute Mannschaft, und als Aufsteiger haben sie nichts zu verlieren“, sagt Tuomie. Die Panther haben 16 Punkte mehr auf dem Konto und liegen auf dem sechsten Platz, der die direkte Viertelfinal-Qualifikation bedeutet.

Von dem satten Zwölf-Punkte-Polster auf den DEL-Siebten Ingolstadt will der Assistenztrainer nichts hören. „Wenn man sich darauf verlässt, dann hört man auf zu spielen.“ In diesem Punkt liegen der Gute und der Böse bei den Panthern auf einer Linie: Nur von Spiel zu Spiel denken und nie, nie, nie auf die Tabelle schauen.

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