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Eishockey

26.11.2017

Augsburger Panther straucheln auch gegen Krefeld

Die Augsburger Panther mit Aleksander Polaczek und Ben Meisner verloren gegen Krefeld mit 1:4.
Bild: Siegfried Kerpf

Der Negativtrend der Augsburger Panther hält an: Mit 1:4 verlor das Team von Mike Stewart gegen Krefeld. Am Ende setzte es ein gellendes Pfeifkonzert im Stadion.

Die Augsburger Panther haben das Kellerduell in der Deutschen Eishockey Liga ( DEL) gegen Krefeld mit 1:4 (1:0, 0:1, 0:3) verloren. In der Tabelle ist die Mannschaft von Trainer Mike Stewart jetzt nur noch Vorletzter. Größtes Manko auch am Sonntag war die mangelhafte Chancenverwertung. Aus dem Überzahlspiel, bis vor Kurzem noch die Paradedisziplin der Panther, ist ein laues Lüftchen geworden.

Schon das erste Duell des Tages, nämlich das der sangesfreudigen Anhänger, hatten die Gäste aus Krefeld knapp gewonnen. Rund 750 Fans hatten diese mittels Sonderzug ins Curt-Frenzel-Stadion begleitet, die sich auch vom Rückstand ihrer Mannschaft nicht die Stimmung verderben ließen. Auf dem Eis gaben dagegen die Panther den Takt an. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge  war der Druck groß, den Negativtrend zu stoppen. Der frühe Treffer zum 1:0 von Mark Cundari (4.) nahm dem ein oder anderen einiges an Last von den Schultern.

FCA-Spieler Hinteregger, Caiuby und Opare sahen sich das Spiel an

Einen Schlenzer des Verteidigers hatte KEV-Torwart Patrick Klein durch die Schoner rutschen lassen. Trevor Parkes hatte ihm die Sicht genommen. Auf der anderen Seite bekam Ben Meisner erneut den Vorzug vor Jonathan Boutin. Er rechtfertige seinen Einsatz mit einem souveränen Auftritt. Verzichten musste Augsburgs Trainer Mike Stewart dagegen auf Hans Detsch, der in Bremerhaven eine harte Gerade kassiert hatte, und die verletzten Verteidiger Steffen Tölzer und Scott Valentine. Das tat dem Spiel seines Teams aber keinen Abbruch. Unter den Augen mehrerer Spieler des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg, darunter Martin Hinteregger, Caiuby und Daniel Opare, dominierten die Gastgeber. Beleg dafür war die Schussstatistik von 21:12 im ersten Drittel. Einziges Manko: Ein zweiter Treffer gelang nicht mehr vor der Pause.

Das Problem des verschwenderischen Umgangs mit Torchancen blieb den Panthern  auch im zweiten Drittel erhalten. Vor dem Spiel hatte Stewart "ein hässliches Tor" gefordert. Vergeblich. Jaroslav Hafenrichter und Drew LeBlanc vergaben beste Gelegenheiten. Mehr als ein Pfostentreffer sprang nicht heraus. Stattdessen kam, was kommen musste: Die weitgehend biederen Gäste glichen aus. In Überzahl drosch Marcel Müller den Puck aus kurzer Distanz erst an Meisners Maske, von wo er ins Tor abprallte (39.). Ansonsten hielt die Defensive zunächst mit großem Einsatz dicht. Stellvertretend dafür eine Szene aus der 24. Minute, als sich Aleksander Polaczek in einen Schlagschuss warf und den Puck mit dem Knie stoppte. Unter dem Beifall der 4755 Zuschauer kehrte er nach kurzer Behandlungspause aufs Eis zurück.

Die ersten Zuschauer verließen schon vor Abpfiff das Stadion

Im letzten Durchgang machte sich dann schnell Fassungslosigkeit auf den Rängen breit. In Überzahl verfehlte Michael Davies das leere Tor aus kurzer Distanz (42.).  Bessere Torgelegenheiten sind physikalisch kaum noch möglich.  Auf der anderen Seite gelang den Gästen aus dem Nichts der 2:1-Führungstreffer. Einen Schlagschuss von Daniel Pietta fälschte Hafenrichter ins eigene Tor ab (54.). Als Nicolas St. Pierre auf 3:1 erhöhte (56.), verließen die ersten Zuschauer das Curt-Frenzel-Stadion. Justin Feser sorgte mit seinem Treffer ins leere Panther-Tor für den 4:1-Endstand. Konsequenz von in den Rängen: ein gellendes Pfeifkonzert.

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