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Augsburger Panther

15.12.2019

Christoph Ullmann: "Nach 19 Jahren ist es Zeit, Abschied zu nehmen"

Für Panther-Stürmer Christoph Ullmann ist nach dieser Saison Schluss. Er beendet seine Karriere, in der er über 900 DEL-Spiele absolviert und drei Meisterschaften gewonnen hat.
Bild: Siegfried Kerpf

Christoph Ullmann hört am Saisonende auf. Seinen Rücktritt gibt er auf charmante Art über Instagram bekannt. Im Spitzenspiel der DEL dominiert derweil dessen Ex-Klub.

Charmanter kann man ein Karriereende kaum verkünden. Christoph Ullmann, Stürmer der Augsburger Panther, hat es am Sonntag in Form eines Gesprächs mit seinen beiden Kindern Lennox und Lina getan, das er auf Instagram veröffentlichte. Die beiden werden von ihrem Vater, der per Skype zugeschaltet ist, gefragt, ob sie ihren Wunschzettel für Weihnachten schon abgeschickt haben. Ja, antwortet Lennox, aber es stehe nur eine Sache drauf: „Wir wünschen uns, dass du wieder nach Hause kommst.“

Panther-Star Christoph Ullmann verkündet Karriereende

Diesem Wunsch will Ullmann am Ende dieser Saison entsprechen und nach Mannheim zurück kehren. Momentan pendelt er zwischen Augsburg und dem Wohnort seiner Familie hin und her. „Nach 19 Jahren Profi-Eishockey ist es für mich an der Zeit, Abschied zu nehmen“, sagt Ullmann in einer Videobotschaft. Er wolle den jungen Cracks die Eisfläche überlassen. Noch aber sei nicht Schluss, „in dieser Saison wollen wir noch einmal alles raus hauen, alles geben. Und dann freue ich mich auf die Zeit danach.“

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Christoph Ullmann: "Nach 19 Jahren ist es Zeit, Abschied zu nehmen"

Ullmann ist also auf der Zielgeraden einer sehr erfolgreichen Karriere angekommen. Dreimal wurde er deutscher Meister – einmal mit Köln, zweimal mit Mannheim. Im Trikot der Adler absolvierte der 36-Jährige zwölf Spielzeiten, ehe er 2018 nach Augsburg wechselte. Insgesamt hat er momentan 907 DEL-Spiele bestritten und dabei 224 Tore erzielt. Dazu kommen 155 Länderspiele (20 Tore). In der aktuellen Saison war Ullmann bisher erst einmal erfolgreich. Für die Panther ist Ullmann dennoch von großem Wert, denn durch seine Erfahrung ist er einer der wichtigsten Führungsspieler und ein Bindeglied zwischen der deutschen und der kanadischen Fraktion in der Kabine.

Augsburger Panther treffen am Mittwoch auf Ingolstadt

Nach einer sehr holprigen ersten Saisonhälfte scheinen die Panther auf dem Weg der Besserung. Der 5:1-Sieg am Freitag im ausverkauften Heimspiel gegen die Kölner Haie war das Ergebnis einer starken Team-Leistung. Diese verhagelte Ex–Trainer Mike Stewart die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. „Wir hatten einen guten Start“, sagte Stewart, „aber wir haben dann einige dumme Strafen genommen.“ Augsburg habe härter gearbeitet und mehr Zweikämpfe gewonnen.

In der Tabelle haben die jüngsten beiden Siege gegen Iserlohn und Köln allerdings noch keine Verbesserung gebracht. Augsburg bleibt vorerst auf Rang elf und damit außerhalb der Play-offs. Das hat auch damit zu tun, dass die Panther am Sonntag spielfrei waren. Die ursprünglich angesetzte Partie in Düsseldorf wurde wegen einer belegten Halle auf Mittwoch, 12. Februar, verlegt. Weiter geht es also erst am Mittwoch mit dem Heimspiel gegen Ingolstadt (19.30).

Am Sonntag im Einsatz waren dagegen der amtierende Meister Mannheim und Vizemeister München im direkten Duell. Die Adler gewannen mit einer starken Leistung 4:2 und kommen dem Tabellenführer aus der Landeshauptstadt immer näher. Bereits vor einer Woche hatte Mannheim 3:2 nach Verlängerung in München gewonnen, nun machten die Adler nach Toren von Nicolas Krämmer (16.), Björn Krupp (34.), Matthias Plachta (36.) und David Wolf (40.) sogar drei Punkte gut. Für Mannheim war es der neunte Sieg in Serie. München dagegen hat vier der vergangenen fünf Spiele verloren.

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