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Augsburger Panther

07.02.2021

Der AEV schlägt beim Sieg in Schwenningen erst spät zu

Zwei, die gegen Schwenningen für die Tore sorgten: Spencer Abbott (links) und David Stieler trafen für die Augsburger Panther.
Bild: Siegfried Kerpf

Im Kampf um die Play-off-Plätze haben die Augsburger Panther einen wichtigen 4:3-Sieg errungen. Das Siegtor fiel zweieinhalb Minuten vor dem Ende.

Schwenningen ist in dieser Saison ein äußerst unangenehmer Gegner für die Panther. Immerhin: Am Sonntagabend gab es im dritten Duell den ersten Sieg. 4:3 (2:1, 0:1, 2:1) stand es nach 60 wechselhaften Minuten. In der Tabelle behaupteten die Gastgeber aus dem Schwarzwald dennoch Rang vier der DEL-Gruppe Süd, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt. Grund ist deren besseres Torverhältnis.

Angesichts der knappen Konstellation im Tableau war die Partie von Anfang an hart umkämpft. Erste heikle Phase für die Panther nach fünf Minuten: Über eine Minute standen sie mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Mit viel Einsatz und Olivier Roy im Tor überstanden die Panther die Unterzahl ohne Gegentreffer. Kurz darauf war es dann aber doch passiert. Inmitten einer kurzzeitig orientierungslosen Panther-Defensive behielt nur Troy Bourke den Durchblick und traf zum 1:0 für Schwenningen (10.).

Spencer Abbott traf zum Ausgleich für die Augsburger Panther

Die beste Chance zum Ausgleich bot sich, als Augsburg seinerseits und ebenfalls für 67 Sekunden mit zwei Mann mehr spielen durfte. Und diesmal fiel ein Treffer. Spencer Abbott hatte wenig Mühe, einen wunderbaren Pass von David Stieler zum 1:1 zu verwerten (15.).

Knapp eine Woche nach dem ersten Gastspiel bei den Wild Wings, das sang- und klanglos mit 0:4 verloren ging, hatten sich die Panther besser auf die kleine Eisfläche in Schwenningen eingestellt. In der Breite fehlen dort seit einem Umbau im Sommer vier Meter. Für Gastmannschaften eine nicht unerhebliche Umstellung – die der Mannschaft von Trainer Tray Tuomie diesmal schnell gelang. Kurz vor Ende des ersten Drittels schlug sich das auch in Zahlen nieder. Ein Schuss von Brady Lamb wurde von David Stieler unhaltbar zum 2:1 abgefälscht (19.). Der Treffer überstand auch die Videokontrolle durch die Schiedsrichter, denn Stielers Schläger war verdächtig hoch, aber nicht zu hoch.

Wade Bergman bugsierte den Puck aus der Gefahrenzone

Marco Sternheimer sorgte im Mitteldrittel für den ersten Hallo-Wach-Effekt, als er nur die Querlatte traf. Die leere Halle machte das ebenso gut hörbar, wie das kollektive Ouhhh von der Augsburger Bank. Aufregung kurz darauf auf der anderen Seite, als Panther-Verteidiger Wade Bergman auf der Torlinie kniend den Puck in höchster Not aus der Gefahrenzone bugsierte.

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Bild: Www.imago-images.de

Schwenningen war das Bemühen deutlich anzusehen, den Rückstand aufzuholen. Augsburg aber arbeitete gut in der Defensive. Besser allerdings war dann das Powerplay der Wild Wings, Tylor Spink glich zum 2:2 aus (33.). Augsburg aber blieb gefährlich und hatte gute Chancen: Michael Clarke traf den Pfosten, Thomas J. Trevelyan scheiterte allein stehend an Schwenningens Torwart Joacim Eriksson.

In diesem Ton ging es auch im letzten Durchgang weiter. Doch die Chancenverwertung blieb zunächst ausbaufähig. Schwenningens David Cerny dagegen zog einfach ab, und aus spitzem Winkel schlug der Puck hinter Roy ein (47.).

Augsburg steckte nicht auf. Und konnte sich einmal mehr auf seinen Spielmacher Drew LeBlanc verlassen. Aus einer eleganten Drehung beförderte er den Puck mit der Rückhand zum 3:3 ins Tor (54.). Ein letztes Mal wechselte das Momentum die Seiten, denn Stieler krönte eine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer und brachte die Gäste erneut in Führung (58.) – es war gleichzeitig die Entscheidung. „Wir haben hart gespielt und wir wurden dafür belohnt“, sagte Stieler nach der Schlusssirene am Mikrofon von Magenta Sport. Und: „Das erste Drittel hat uns Selbstvertrauen gegeben. Jetzt nehmen wir die drei Punkte gerne mit.“

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