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Fast zwei Drittel der Deutschen befürworten allgemeine Corona-Impfpflicht
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Eishockey
21.10.2021

Nächster Ausbruch: Bremst Corona die Eishockey-Liga aus?

Trainer Harold Kreis und die Düsseldorfer EG sind in den nächsten Tagen zur Untätigkeit verurteilt.
Foto: dpa

Nach München muss nun auch Düsseldorf pausieren. Die möglichen Folgen für den weiteren Verlauf der DEL-Saison treiben die Verantwortlichen um. Panther-Tests sind bislang negativ.

Vor der Saison hat die Deutsche Eishockey-Liga als neue Größe für die Tabellenplatzierung den Punktequotienten als ausschlaggebende Größe angegeben. Nur zur Sicherheit. Falls wieder Corona-Fälle für Spielausfälle sorgen sollten, ist der Punktedurchschnitt die gerechteste Lösung. Schneller als befürchtet ist die Liga nun von der Pandemie eingeholt worden. Nach dem EHC Red Bull München hat es auch die Mannschaft der Düsseldorfer EG voll erwischt.

Die Ligenleitung reagierte. „Wir besprechen sowohl intern mit unseren Beratern als auch mit den 15 Klubs alle Optionen schnellstmöglich. Dass nun durchgeimpfte Spieler, teilweise sogar trotz negativer Tests, von den Gesundheitsämtern in Quarantäne geschickt wurden, ist eine neue Situation“, hieß es in einer Stellungnahme der DEL am Donnerstag. Zuvor war am Morgen bekannt geworden, dass wegen zahlreicher Corona-Fälle in der Mannschaft der Düsseldorfer EG für Spieler, Trainer und Betreuer eine fünftägige Quarantäne angeordnet wurde. Als Folge dessen wurden die Spiele der Rheinländer gegen die Straubing Tigers am Freitag (19.30 Uhr) und bei den Nürnberg Ice Tigers am Sonntag (16.30 Uhr) abgesagt.

DEG verschweigt Anzahl der infizierten Spieler

„Trotz aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen sind nun auch wir von positiven Fällen betroffen“, sagte DEG-Sportdirektor Niki Mondt. „Die nun angeordnete Quarantäne ist sinnvoll, um weitere Ansteckungen zu verhindern.“ Wie viele Spieler positiv getestet wurden, teilte der Verein nicht mit.

Nächster Ausbruch: Bremst Corona die Eishockey-Liga aus?
12 Bilder
Hier zeigen die Panther-Spieler ihre Tattoos
Foto: Siegfried Kerpf

Am vergangenen Wochenende nach dem 4:5 nach Verlängerung des EHC Red Bull München bei den Augsburger Panthern war ein Corona-Ausbruch bei den Oberbayern bekannt geworden. Dort waren zuletzt 16 Spieler sowie sechs Personen aus dem Betreuer- und Trainerstab positiv auf das Virus getestet worden. Die Partien des EHC Red Bull München waren abgesagt und teilweise neu angesetzt worden.

Augsburger Panther brechen nach Mannheim auf

Das Regelwerk besagt: Sollten einer Mannschaft ein Torhüter und zehn Feldspieler zur Verfügung stehen, muss die Mannschaft antreten. Auch in Augsburg ging die Angst um, dass sich Spieler im Duell mit München angesteckt haben könnten. Bislang verliefen die Corona-Tests in Augsburg jedoch negativ. Die Panther, die am Mittwoch mit 2:4 gegen Berlin unterlagen, treten am Freitag um 19.30 Uhr bei den Adlern Mannheim an. Am Donnerstagmittag ist die Mannschaft aufgebrochen.

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Hallensportarten wie Handball, Basketball und eben Eishockey wurden durch die Pandemie bereits besonders hart getroffen. Die Saison 2020 hatte die DEL vor den Play-offs abgesagt, einen Meister gab es nicht. Die vergangene Spielzeit begann erst kurz vor Weihnachten, mit verkürzten Play-offs und ohne Zuschauer. Die Eisbären Berlin wurden Meister in gestrafften Play-offs. Nach dieser Saison soll es erstmals nach vielen Jahren wieder einen Absteiger geben, was für zusätzliche Nervosität bei einigen Klubs sorgt.

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