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Augsburger Panther

23.01.2019

Vertrag verlängert: Christoph Ullmann bleibt beim AEV

Christoph Ullmann hat seinen Vertrag bei den Augsburger Panthern verlängert. Vor allem in Unterzahl ist er nahezu unersetzbar.
Bild: Siegfried Kerpf

Als erste Personalie geben die Augsburger Panther die Vertragsverlängerung des Routiniers Christoph Ullmann bekannt. Der hat noch einiges vor beim AEV.

Es ist kein Geheimnis, dass die Panther-Verantwortlichen längst schon am Kader für die nächste Saison basteln. Maßgeblich sind Mike Stewart als Trainer und Manager in Personalunion sowie Hauptgesellschafter Lothar Sigl. Jetzt hat das Duo ein erstes Ergebnis seiner Arbeit bekannt gegeben. Christoph Ullmann, der im vergangenen Sommer aus Mannheim nach Augsburg gewechselt war, hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert.

Ullmanns Familie spielte eine große Rolle bei der Verlängerung

"Ich habe mich hier vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt. Ich bin hier unglaublich herzlich aufgenommen worden und habe viel Freude im Panther-Trikot", sagte Ullmann. Zudem hätten er und seine Frau es sehr gut organisiert, die Distanz zwischen Augsburg und Mannheim, wo Ullmanns Familie lebt, zu überbrücken. "Weil es familiär und sportlich so gut läuft, musste ich nicht lange überlegen, den Vertrag zu verlängern." Nahezu zeitgleich hätten die beiden Parteien an der jeweils anderen Tür geklopft und Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit bekundet. "Es ging dann relativ schnell, dass wir uns zusammengesetzt haben und das erledigt war", berichtet Ullmann.

Panther-Profi Christoph Ullmann gewährt auf seiner Homepage Einblicke in sein Leben auf und neben dem Eis. In seinem neuesten Beitrag geht es um das Dauerduell mit der Augsburger Verkehrsüberwachung.
Bild: Ulrich Wagner

Bei den Augsburger Panthern gehört Ullmann zu den Meinungsführern

Für die Panther ist der Ex-Nationalspieler ein extrem wichtiger Mann, auch wenn er mit bislang sechs Toren und fünf Vorlagen nicht ganz oben in der internen Punktestatistik rangiert. Vor allem in Unterzahl ist Ullmann ein Schlüsselspieler in Stewarts System. Mit seiner Erfahrung und Spielintelligenz versperrt er Passwege und zerstört das gegnerische Aufbauspiel konsequent. In der Kabine gehört Ullmann zu den Meinungsführern. Sein Wort hat Gewicht. Ullmann hat schon alles gesehen in der DEL, auf ihn hören die jungen Spieler. Dazu kommt, dass er auch im etwas reiferen Sportleralter von 35 Jahren topfit ist. Die Grundlagen hat er im Sommertraining gelegt, das er in Abstimmung mit Athletik-Trainer Sven Herzog in Mannheim absolviert hat.

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"Ich freue mich riesig, dass ich noch ein Jahr hier in Augsburg bleiben darf. Ich fühle mich fit und kann mich jetzt voll auf das konzentrieren, was wir in dieser Saison noch vorhaben." Momentan allerdings laboriert er noch an einer Oberkörperverletzung und wird auch am Wochenende noch nicht einsatzfähig sein. "Es ist eine Verletzung, die leider ein bisschen Zeit benötigt, um auszuheilen", sagt Ullmann. "Ich bin aber auf einem guten Weg. Ich arbeite fleißig und war auch schon ein paar Mal auf dem Eis – allerdings noch nicht mit der Mannschaft."

Ullmann will nach seiner Verletzungspause wieder beim AEV angreifen

Rechtzeitig zum Endspurt in der Hauptrunde wird aber auch Ullmann wieder ins Geschehen eingreifen. Vier Spiele sind es noch bis zur Länderspielpause und einem spielfreien Wochenende (9./10. Februar). Danach stehen noch sieben Partien an, ehe die Play-offs starten. Momentan stehen die Panther auf Platz sechs der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Einen kleinen Durchhänger nach Weihnachten habe die Mannschaft überstanden. "Es gibt nur selten eine Saison, die komplett reibungslos durchläuft. Phasen, in denen es nicht so gut läuft, gibt es immer wieder. Aber der Trend, der in den vergangenen beiden Spielen zu erkennen war, geht eindeutig nach oben."

Augsburger Panther - Wolfsburg
26 Bilder
So sieht das Panther-Team in der Saison 2018/19 aus
Bild: Siegfried Kerpf

Die aktuelle Platzierung will auch Ullmann bis zum Ende der Hauptrunde verteidigen. Rang sechs würde den Panthern die erste Play-off-Runde ersparen, in der die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn die letzten beiden Teilnehmer für das Viertelfinale ausspielen. "Wichtig ist natürlich, wie heiß wir in der entscheidenden Phase selbst laufen können. Wir wollen uns jetzt erst einmal eine gute Ausgangsposition sichern, denn es sind jetzt noch jede Menge Spiele. Wir müssen uns die Punkte sichern, dass wir auf unserer momentanen Position bleiben. Es ist definitiv unser Ziel, die Top Sechs zu halten."

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